Archiv 2025
Auf dieser Seite findest du alle Neuigkeiten aus dem Dingslebener Dorf- und Vereinsleben des Jahres 2025. Egal ob aktuelle Informationen und interessante Ereignisse, Veranstaltungen, Projekte oder lokale Initiativen - im besonderen Festjahr 2025 hielten wir Dorfbewohner, Freunde und Gäste stets auf dem Laufenden. Dabei gaben wir auch Einblicke in unsere Vereinsarbeit, die durchaus auch mal anstrengend sein kann.
Anlässlich des Festjahres fand man jeden Dienstag einen neuen Beitrag auf dieser Website - von News, über Rubriken und Interviews war alles dabei. Hier könnt ihr das Archiv 2025 nochmal vollständig durchforsten. Viel Spaß dabei!
Jahresrückblick 2025
Ein Dorf und sein Festjahr
Liebe Leserinnen und Leser unserer „Neuigkeit am Dienstag“,
in diesem Jahr 2025 jährte sich die urkundliche Ersterwähnung unseres kleinen Ortes Dingsleben zum 1225. Mal. Anlässlich dessen gestaltete unsere Dorfgemeinschaft bekanntlich ein ganzes Festjahr, das nun zu Ende geht. In unserem letzten Dienstagsbeitrag des Jahres 2025 möchten wir daher zurückblicken auf die besonderen Momente und unser Leben in diesem besonderen Dingslebener Jahr.
Als sich das Festkomitee als organisierendes Gremium vor gut zwei Jahren zusammenfand, war noch niemandem wirklich klar, wie so ein Festjahr eigentlich ablaufen kann. Wie viele Veranstaltungen braucht es? Was zieht Gäste in unser Dörfchen? Wer kann die Organisation stemmen? Wer finanziert das Ganze? Wie viel können wir uns zumuten neben Familie und Beruf? Was können wir für die Zukunft schaffen?
All das waren Fragen, die irgendwie geklärt werden mussten und dafür gab es nur einen Weg: Miteinander reden! In unzähligen großen und kleinen Runden wurden dabei Ideen entwickelt und manchmal auch wieder verworfen – so ging es monatelang bis endlich ein stabiles Festjahres-Gerüst stand. Nur wusste auch dann noch niemand, auf welche Resonanz ein ganzes Festjahr mit über zwei Dutzend geplanten Veranstaltungen stoßen wird.
Die Gewissheit, dass unser Dingslebener Festjahr ein Erfolg wird, kam erst Stück für Stück. Mit jedem neuen Event bekamen wir mehr und mehr positive Rückmeldungen, nicht nur von Dorfbewohnern, sondern auch von Gästen aus der Region. Besonders zu Beginn des Festjahres war unser Ehrgeiz sehr groß und jede Veranstaltung wurde bis ins kleinste Detail liebevoll ausgestaltet – das bemerkten dann natürlich auch unsere Gäste.
Auch in die vermeintlich kleineren Projekten wie das Kochbuch „Dingslebener Küchengeheimnisse“ oder die Jahreskalender wurde viel Zeit und Mühe investiert. So viel Engagement blieb nicht lange ungesehen und so berichtete sogar der MDR in diesem Jahr gleich dreimal (!) aus unserem Dörfchen und brachte uns damit auch landesweit in die „Schlagzeilen“ – ein Zeichen dafür, dass sich Engagement in unserer ländlichen Region lohnt und Anerkennung findet.
Natürlich stellt sich nach so einem vollgepackten Jahr die Frage nach dem Festjahres-Highlight. Die ist für uns allerdings – so ganz allgemein – echt schwierig zu beantworten, denn schlussendlich hatte doch jeder Dorfbewohner bzw. jeder Besucher seinen ganz persönlichen Höhepunkt. Hervorzuheben sind sicherlich die besucherstarken Events wie etwa unser Backhausfest, die wiederbelebte Himmelfahrtsfeier, der Tag der offenen Höfe oder unsere Trachtenkirmes. Schlussendlich sind wir eigentlich ganz froh sagen zu können, dass es nicht das eine Highlight gab, sondern dass jeder die Möglichkeit hatte, sein ganz persönliches Highlight aus diesem Festjahr mitzunehmen. Kurz gesagt: "Es war wirklich für jeden was dabei!"
Einen Überblick aller Veranstaltungen findet ihr übrigens auf dieser Website unter dem Titel „1225 Jahre – Jahreschronik 2025“. Diese digitale Jahreschronik soll vor allem als Zeitzeugnis dienen, um auch für die nächsten Dorfjubiläen gewappnet zu sein und ab und an vielleicht auch mal in Erinnerungen des Jahres 2025 schwelgen zu können. Für Letzteres könnt ihr auch nochmal in unserer kleinen Bildergalerie stöbern, in der wir jedem Festjahresmonat ein Highlight-Bild zugeordnet haben.
Fotos: V. Schilling & Heimatverein "Am Brunneberg" e.V.
Am Ende unseres Jahresrückblick gehört nun noch ein Dankeschön, doch es fällt uns schwer, dabei niemanden zu vergessen. Daher gilt unsere große Dankbarkeit heute vor allem unserem Dörfchen Dingsleben und seinen Menschen, die das zu Ende gehende Jahr zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht haben – genauso wie alle Unterstützer, Gäste und Freunde. Ihr wart und seid der Wahnsinn!
Zu guter Letzt steht die Frage, was von diesem Festjahr bleibt und was wir mitnehmen in die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Auch hier gibt es sicher viele individuelle Antworten. Aus unserer Sicht am wichtigsten ist jedoch das, was wir bereits im Zuge der Vorbereitungen erfahren und lernen durften: das Miteinanderreden! Lasst uns in dieser Dorfgemeinschaft vor allem im Gespräch bleiben – über die Dinge, die gut laufen und die vielleicht nicht so gut laufen, über lustige und traurige Geschichten, über Möglichkeiten, wie wir unser kleines 230-Seelen-Dorf so lebenswert wie möglich machen können. In einer Welt, die derzeit von vielen Unsicherheiten geprägt ist, kann uns das Miteinanderreden sicher in vielfältiger Weise weiterhelfen – um Generationen zu verbinden, um Konflikte beizulegen, um Einsamkeit vorzubeugen und vor allem um gemeinsam Dinge zu bewegen – das ist unser Wunsch für das nächste Jahr!
Und damit verabschiedet sich das Redaktionsteam der „Neuigkeit am Dienstag“ nach 52 (!) Wochenbeiträgen in eine kleine Pause. Wie es mit dem Projekt „Neuigkeit am Dienstag“ weitergeht, wissen wir noch nicht. Eins ist aber gewiss, wir halten euch auf dem Laufenden. Kommt gut in das neue Jahr 2026, bleibt gesund und vergesst das kleine Dingsleben nicht – bis bald!
30. Dezember 2025
Frohe Weihnachten aus Dingsleben
Ein vorletzter Beitrag im Jahr 2025
Nur noch ein Tag und dann begrüßt uns schon der Heilige Abend in Dingsleben mit all seinen schönen Seiten – dem Kirchenbesuch, den Geschenken, dem leckeren Essen und der Zeit mit der Familie. In unserer vorletzten „Neuigkeit am Dienstag“ des Jahres 2025 möchten wir zurückblicken – noch nicht auf unser Festjahr (Dieser Jahresrückblick folgt noch!), aber auf der Weihnachtszeit in der Dingslebener Geschichte.
Die Advents- bzw. Weihnachtszeit ist für alle Menschen in unseren Heimatorten etwas ganz Besonderes und das ganz sicher schon seit jeher. Ein Blick in die Dorfgeschichte Dingslebens zeigt, dass jene Zeit manchmal sehr besonders wurde – vor allem dann, wenn ungewöhnliche Ereignisse eintraten. Drei kleine Anekdoten aus der Dingslebener Geschichte sollen euch dies heute zeigen…
1635: „Weihnachten zu zweit“
Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts gab es für viele Menschen in unserer Region in der Weihnachtszeit keinen Grund fröhlich oder glücklich zu sein. Der Dreißigjährige Krieg wütete und hinzukommende Seuchen wie die Pest sorgten größtenteils für Elend in der Stadt und auf dem Lande. So gab es auch in Dingsleben große Verwüstungen und viele Todesfälle. Zu Weihnachten 1635 waren schließlich Barbara Köber und Thomas Hoffmann die einzigen beiden überlebenden Dingslebener. Ein Weihnachtsfest, dass es in Dingsleben so sicher nicht noch einmal gab.
1864: „Viele Hände schnelles Ende“
Von Schnee träumen heutzutage viele Kinder, denn in der Weihnachtszeit ist die Landschaft um Dingsleben und die Gleichberge nur noch selten dauerhaft weiß bedeckt. Ganz anders war dies im Dezember 1864. Ein „Jahrhundert-Schnellfall“ überkam unser kleines Örtchen Dingsleben. Der Gemeinde blieb nichts anderes übrig als die Dorfbewohner mehrere Tage zum gemeinsamen Schneeschaufeln zu verpflichten, um Dingsleben wieder für die Außenwelt zugänglich zu machen.
1910: „Pünktlich in die Weihnachtszeit“
Im Jahr 1910 stiftete Herr Johann Georg Pohlig aus Philadelphia/USA seiner Heimatgemeinde Dingsleben eine neue Turmuhr. Die von Bernhard Saam, Turmuhrenfabrikant in Themar, gelieferte Uhr kostete 1820 Mark (heute ca. 11.000 €) und konnte bis zum 15. Dezember eingebaut werden. Mit neuer Pünktlichkeit verbrachten die Dingslebener so die restliche Weihnachtszeit des Jahres 1910 und verpassten weder den Kirchenbesuch noch das weihnachtliche Mittagessen.
Zugegeben: Das sind drei wirklich außergewöhnliche Geschichten – wir würden uns auch in diesem Jahr lieber ein unaufgeregtes Weihnachtsfest in Dingsleben wünschen. Allen Dorfbewohnern, unseren Mitgliedern, Freunden, Lesern und Unterstützern wünschen wir deshalb eine besinnliche Zeit im Kreise der Liebsten. Bleibt gesund, genießt das Festtagsessen und vielleicht trifft man den ein oder anderen beim Feiertagssparziergang rund um Dingsleben. Falls nicht, sehen wir uns vielleicht morgen zur Christvesper um 14.00 Uhr in der Dorfkirche oder wir hören uns spätestens in der nächsten Woche zum letzten Dienstagsbeitrag des Jahres 2025.
Foto: V. Schilling

23. Dezember 2025
Weihnachtlicher Jahresabschluss
Rückblick auf die Dingslebener Weihnacht
Nach einem Jahr voller aufregender Highlights richtete unser Verein am vergangenen Wochenende seine letzte Veranstaltung im Festjahr 2025 aus – die mittlerweile zur Tradition gewordene „Dingslebener Weihnacht“. Bereits am frühen Sonntagvormittag standen hierfür viele fleißige Helfer bereit, um rund um Kirche und Bushaltestelle ein wenig „Weihnachtsmarkt-Feeling“ zu schaffen. Inwieweit das gelang – davon berichten wir in unserer heutigen „Neuigkeit am Dienstag“.
Nachdem der Aufbau und eine anschließende, kurze Mittagspause beendet waren, schalteten wir gegen 13.00 Uhr die Glühwein-Kocher in den Dauerbetrieb. Danach wirkte es fast so, als würde der weihnachtliche Geruch bereits die ersten Gäste anziehen. Doch viele Besucher kamen so frühzeitig, um dem zunächst stattfindenden Kirchenkonzert zu lauschen. Dabei präsentierte der Projektchor „Männerstimmen“ ein breites Repertoire weihnachtlicher Klänge, die in unserer fast 300 Jahre alten Kirche noch einmal ganz besonders zu Geltung kamen. Musikalisch ging es im Übrigen auch nach dem Konzert der „Männerstimmen“ weiter. Auf dem anschließenden „Weihnachtsmarkt“ sorgte ein Bläser-Sextett, zusammengesetzt mit Musikern aus Dingsleben und den Nachbarorten, dafür, dass die weihnachtliche Stimmung noch etwas länger anhielt.
Doch das war nicht das einzige Highlight unserer Dorfweihnacht, denn es warteten noch so einige Stände auf unsere Gäste. So wurden beispielsweise einige Hand- und Strickarbeiten angeboten. Die Kirmesgesellschaft versorgte die Menge mit heißen Waffeln und leckeren Crêpes. Süße Leckereien fand man auch im warmen „Kirchen-Café“ im Gemeinderaum, wo man bei einer Tasse Kaffee im Warmen einen optimalen Blick auf das weihnachtliche Treiben hatte. Ganz besonders freuten wir uns über einen Stand der Dingslebener Kinder. Angeboten wurde dort allerlei Selbstgebasteltes – Kerzenständer, Vogelnester und noch so viel Schönes mehr. Auf dieses Engagement unserer kleinsten Dorfbewohner kann man wirklich stolz sein. Als kleine Belohnung hatte der Heimatverein auch kleine Geschenktüten vorbereitet, in der z. B. ein selbst gebackenes Lebkuchenmännchen zu finden war. Verantwortlich für die kleinen Weihnachtsüberraschungen waren unsere Vereinsmitglieder (und „Weihnachtswichtel“) Marion, Sabine und Doro – vielen Dank dafür!
Zuletzt erwartete die Gäste der Dingslebener Weihnacht natürlich auch die gewohnt lange Weihnachts-Bar in der Bushaltestelle. Dort gab es alles, was das Herz begehrte – roten und weißen Glühwein, Glüh-Gin und Kinderpunsch sowie leckere Bratwürste aus der Landmetzgerei Römhild. Nicht zu vergessen sind natürlich die verschiedenen Spezialitäten unseres Vereinsvorsitzenden Rico, der, mit Unterstützung unseres Vorstandsmitglieds Robert, „Schoko-Hirsch“, „Hot Captain“ und einige andere ungewöhnliche Heißgetränke anbot.
So zog der Nachmittag mit vielen Gästen, Gesprächen und Getränken wie im Flug an uns vorbei und schon war unsere letzte Festjahresveranstaltung leider vorüber. Wir möchten uns bedanken bei allen Besuchern aus Nah und fern, aber vor allem bei all den fleißigen Helferinnen und Helfern, die unser kleines Örtchen mal wieder in Weihnachtsstimmung versetzt haben. Ganz am Ende ist unser Festjahr ja auch noch nicht – am 31. Dezember veranstaltet der Sportverein mit seiner Silvesterparty den Abschluss und Abschied unseres Dorfjubiläums. Wir sind uns sicher: Auch das wird mindestens genauso erfolgreich!
Fotos: Heimatverein "Am Brunnenberg" Dingsleben e.V.
16. Dezember 2025
"Da fehlt nur noch der Schnee ..."
Weihnachtszeit in Dingsleben
Der Monat Dezember bringt für viele Menschen, sicher auch für einige Dingslebener, eine der schönsten Zeiten im Jahr mit sich – die Weihnachtszeit. Dass diese Zeit auch mal stressig werden kann, wird einem spätestens dann bewusst, wenn man sich überlegt, was bis zum Heiligabend in gut zwei Wochen noch alles zu besorgen ist. Glücklicherweise gibt es für den häuslichen Weihnachtsstress in Dingsleben und Umgebung genügend Möglichkeiten des Ausgleichs und Innehaltens. So veranstalteten unsere Nachbardörfer Beinerstadt und St. Bernhard bereits an den vergangenen beiden Adventssonntagen wunderbare Dorfweihnachten in gemeinschaftlicher Atmosphäre. Berichten möchten wir heute allerdings von den Dingslebener „Adventsereignissen“ – also viel Spaß beim Lesen.
Zu berichten gibt es zunächst vom Nikolaustag, der seit einigen Jahren von Gemeinde und Freiwilliger Feuerwehr ausgestaltet wird. Dabei holen unsere Dingslebener Feuerwehrmänner den Nikolaus höchstpersönlich mit ihrem Feuerwehrauto ab, um den Kindern im Ort eine Freude zu bereiten. Für die kleinen Geschenke bekam der Nikolaus Unterstützung von unserer Bürgermeisterin Steffi und der Gemeinde, die für jedes Kind eine Kleinigkeit vorbereitete. Und so startete der Feuerwehrzug mit Blaulicht und reichlich Geschenken. Jedes Kind, das dem Nikolaus ein Gedicht aufsagen konnte, wurde belohnt. Auch beim jüngsten Dingslebener Einwohner, der erst vor anderthalb Wochen das Licht der Welt erblickte, wurde Halt gemacht und ein kleines Geschenk überreicht. Für das erforderliche Gedicht sorgte vorab der frisch gebackene Papa.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Dingsleben
Natürlich wird nicht nur für die Kleinen etwas in der Weihnachtszeit geboten. Für alle „großen“ Dorfbewohner fand sich auch in diesem Jahr an den vergangenen beiden Adventssonntagen wieder die illustre Advents-Glühwein-Runde am unteren Dorfbrunnen zusammen. Dieser wurde im Übrigen auch in diesem Jahr wieder herrlich geschmückt und macht unser Ortsbild, besonders in den Abendstunden, etwas besinnlicher. Das nutzten einige Dorfbewohner, um nach dem Besuch der nachbarlichen Weihnachtsmärkte in Beinerstadt und St. Bernhard noch auf einen kleinen Glühwein in Gemeinschaft zusammenzukommen.
Fotos: M. Schulz
An diesem Sonntag wird das jedoch leider nicht möglich sein, denn es steht die Dingslebener Dorfweihnacht auf dem Festjahresprogramm. Dabei erwartet alle Gäste und Dorfbewohner ein gewohnt abwechslungsreicher Nachmittag. Um 14.00 Uhr gibt der Projektchor „Männerstimmen“ ein einstündiges Konzert in unserer Dorfkirche, das ganz bestimmt nicht nur zum Zuhören, sondern auch zum Mitsingen einlädt. Im Anschluss „öffnet“ der Dingslebener Adventsmarkt rund um die Kirche. Geboten werden allerlei heiße Getränke-Spezialitäten, frische Bratwürste sowie süße Leckereien am Stand der Kirmesgesellschaft. Weihnachtliche Bläser-Klänge sorgen für die passende Atmosphäre. Wer sich zwischendurch Aufwärmen möchte, der findet im Mehrzweckgebäude ein warmes Plätzchen mit Kaffee und Kuchen. Da fehlt eigentlich nur noch der Schnee – doch ein Blick auf die Wettervorhersage für das Wochenende zeigt, dass in diesem Jahr damit wohl nicht zu rechnen ist. Trotzdem freut sich unser Verein, wenn ihr gemeinsam mit uns diesen dritten Adventssonntag in gemütlicher Atmosphäre verbringt. Auch wenn es keinen Schnee gibt, erwartet euch mit Sicherhit eine gute Zeit im Herzen unseres Dörfchens.

PS: Wer uns unterstützen möchte, ist zum Aufbau ab 9.30 Uhr gerne gesehen. Vorab danken wir natürlich auch allen Dorfbewohnern, die sich bereit erklärt haben, als Ausschenker, Bräter und Co., die Veranstaltung zu unterstützen.
Foto: Heimatverein "Am Brunnenberg" e. V.
09. Dezember 2025
11 Fragen an ...
... unser Vereinsmitglied Nick
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. Vor gut anderthalb Wochen stand er noch tatkräftig als Teil des Backhaus-Teams am heißen Ofen, heute stellt er sich gerne unseren Fragen. Unser Vereinsmitglied Nick ist aber nicht nur zu Backhausfesten aktiv, er ist auch fester Bestandteil der Kirmesgesellschaft und engagierte sich in diesem Jahr im Festkomitee des Ortes. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Mit dem Heimatverein verbinden mich fast 20 schöne Kirmesfeste, die mich seit meiner Kindergartenzeit begleiten. Des Weiteren verbinden mich mit unserem Heimatverein viele arbeitsreiche, zeitintensive, lustige und lohnende Backhausstunden.
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
Es gibt für mich viele schöne Orte in und um Dingsleben, wie der Brunnenberg, der zu schönen Veranstaltungen einlädt. Eine dieser Veranstaltungen, die mich besonderes begeisterte war die diesjährige Himmelfahrtsfeier. Hier wurde deutlich, dass der Brunnenberg einfach ein toller Ort ist, um die Gemeinschaft unserer Vereine zu stärken.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Dazu zählt natürlich unsere Kirmes, da man viele Freunde und Bekannte trifft. Es macht dabei vor allem Spaß, die jahrelange Tradition der Kirchweih weiter leben zu lassen und aufrecht zu erhalten - auch um die Gemeinschaft innerhalb der Dorfjugend zu bewahren.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
„Dingsleben, seine schönsten Stunden und vielen Erinnerungen."
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Im Frühjahr - da erwacht unserer schönes Dorf mit sattem Grün aus dem Winterschlaf. Auch unser Backhaus erwacht in dieser Zeit. Da sollte eine Reise nach Dingsleben zum Backhausfest unseres Vereins unbedingt im Kalender vermerkt sein!
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Detinitiv und ohne großes Nachdenken - das Dingslebener Edelpils.
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
"Der super SVD, der ist eine Macht…!!!"
Die von Günther Meißner ins Leben gerufene Hymne über unseren Sportverein ist mehr als ein Ohrwurm.
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Das ist für mich ganz schwierig zu beantworten, da wir so viele unterschiedliche und geniale Veranstaltungen haben.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest du gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Naja, da ich ja nicht so der Teetrinker bin, würde ich mich über eine gemütliche Bierrunde mit vielen Freunden freuen.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
"Net annerschder wie jetzt, bitte!"
Ich hoffe auf zahlreiche gemeinschaftliche Stunden, mit viel ehrenamtlichen und begeisterungsfähigen Leuten. So könnte Dingsleben das lebenswerte und schöne Dorf bleiben, das es bereits jetzt ist!
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingsfoto zeigt eine Aufnahme vom Anfang des Festjahres. Zu dieser Zeit haben wir das untere Backhaus mit unserem Team nach vielen Jahren des Dornröschenschlafs wieder zum Leben erwacht.

PS: Wir haben euch versprochen, das Interview aus dem November nachzuholen - das machen wir auch an geeigneter und vor allem besonderer Stelle. Seid gespannt!
2. Dezember 2025
Wissenswertes vom Wochenende
Aktives Dorf- und Vereinsleben auch bei Minusgraden
Der Winter kommt so langsam in Dingsleben an – zumindest, wenn man dem heimischen Thermometer glaubt. Doch auch bei frostigen Minusgraden kommt unser Dorf- und Vereinsleben nicht wirklich zur Ruhe. So gibt es auch in der heutigen "Neuigkeit am Dienstag" wieder ein bisschen was vom vergangenen Wochenende zu berichten.
Bereits unter der Woche stieg Rauch im Dorf empor, obwohl weder ein Brand noch eine Papstwahl zu beobachten waren. Es war vielmehr unser Backhaus-Team, das sich auf das anstehende „Backen für den Hausbedarf“ vorbereitete und schon mal so richtig „einheizte“. Am oberen Backhaus waren Nico, Matze, Nick und Nico voll in ihrem Element und freuten sich auf den ein oder anderen Back-Durchgang am Samstag. Nicht zum ersten Mal gab es die Möglichkeit für alle Dorfbewohner, ihre süßen und herzhaften Kuchen sowie hausgemachte Stollen im Backhaus backen zu lassen. Einige Dingslebener Haushalte nahmen diesen „Service“ gerne in Anspruch und lieferten allerlei Leckereien zum oberen Backhaus.
Schmelzekuchen, Zwiebelkuchen, Pizza, Detscher, der erwähnte Stollen und sogar ein Wildschweinbraten warteten nur darauf, in den über 150 Jahre alten Ofen zu wandern. Auch in diesem Jahr gelang dabei nahezu jede Leckerei punktgenau. Kein Wunder, dass sich unser Backhaus-Team dabei auch die ein oder andere Belohnung verdient hatte. So brachten einige Bäckerinnen natürlich auch „Probierstücke“ an das Backhaus, um sich bei den Männern für ihre Arbeit zu bedanken. In den Abendstunden wurden dann nicht nur die Probierstücke verkostet, sondern auch der Wildschweinbraten sowie verschiedene Kalt- und Heißgetränke. In gemütlicher Runde ließ man den Abend verdientermaßen ausklingen. Uns bleibt nur noch „Danke“ zu sagen, dass ihr immer wieder und mit so viel Freude die Tradition des Hausbackens aufrechterhaltet.
Fotos: Heimatverein "Am Brunneberg" e.V.
In warmer und gemütlicher Runde saß an diesem Wochenende nicht nur das Backhaus-Team, sondern am Freitagabend auch der neu gewählte Vereinsvorstand. In der neuen Konstellation stand die 4. Quartalssitzung des Jahres 2025 an. Dabei traf man sich ausnahmsweise nicht im Versammlungsraum der Gemeinde, sondern zum Jahresabschluss in der Gaststätte „Grüner Baum“ in Themar. Neu dabei waren die frisch gewählten Vorstandsmitglieder Jasmin und Robert M., die ganz herzlich zu Beginn der Sitzung vom stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Pascal begrüßt wurden.
Auf Tagesordnung standen verschiedenste Themen. So sprachen die sechs anwesenden Vorstandsmitglieder zunächst über ihre Arbeitsaufteilung in den nächsten beiden Jahren, über die Vereinsfinanzen und notwendige Anschaffungen für das Vereinsinventar. Im Anschluss machte man sich an die Planung der anstehenden Veranstaltungen und an die Jahresplanung für 2026. Dazu kamen Gespräche über die Weiterentwicklung des Vereinslebens und das verstärkte Engagement in unserem Dörfchen. Zum Abschluss dieser letzten Vorstandssitzung im besonderen Festjahr 2025 servierten die Mitarbeiter des „Grünen Baums“ auch ein festliches Essen, das man an dieser Stelle nur weiter empfehlen kann. Mit einer gut gefüllten To-Do-Liste und gut gefüllten Bäuchen machten sich die Vorstandsmitglieder zu späteren Stunde wieder auf den Heimweg – in dem Wissen, dass auch 2026 wieder ein gutes Jahr für unser Dorf und unseren Verein werden wird.

PS: Unser nächstes Vereins- und Festjahresevent in diesem Jahr ist die Dingslebener Weihnacht, die wie üblich am 3. Adventssonntag stattfinden wird. Wir freuen uns jetzt schon, viele von euch begrüßen zu dürfen.
25. November 2025
Ein Abend für Alt und Jung
Rückblick auf den Dingslebener Wirtshausabend
Das Dingslebener Festjahr nähert sich leider seinem Ende. Mit einigen letzten Veranstaltungen verabschieden wir dieses ganz besondere Jahr zu Ehren unseres kleinen Dörfchens. Viele wunderbare und unvergessliche Erinnerungen sind in den vergangenen Monaten entstanden und am letzten Wochenende kam für viele Dorfbewohner eine ganz besondere hinzu – der Dingslebener Wirtshausabend, von dem wir euch in der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ berichten möchten.
Bereits einige Minuten vor dem „offiziellen“ Einlass standen die ersten Gäste vor den Türen des Dingslebener Wirtshauses, in dessen Brauereifestsaal der Wirtshausabend stattfinden sollte. Das zeigte einmal mehr, wie sehr sich vor allem die Dingslebener selbst auf diesen Abend freuten. Dass die ortsansässige Privatbrauerei Metzler alles dafür tat, die Erwartungen der Gäste zu erfüllen, wurde bereits beim Eintritt in den Festsaal deutlich. Liebevoll dekoriert und ausgestattet mit einer wahren Wirtshaus-Atmosphäre war die Veranstaltungsstätte bereit für einen tollen Abend. Selbstverständlich standen auch unzählige Bierspezialitäten der Privatbrauerei Metzler bereit, um in den kommenden Stunden verköstigt zu werden. Doch ehe man an die Bar durfte, wurde man am Eingang herzlich von der jüngsten Familiengeneration begrüßt und bekam ordnungsgemäß seinen Einlass-Stempel.
Der Saal füllte sich recht schnell und war zudem vollständig ausgebucht. Viele Dorfbewohner fanden den Weg in die "Kneipe", aber erfreulicherweise auch einige Gäste aus unseren Nachbardörfern. Nachdem jeder seinen anfänglichen Durst stillen konnte, eröffnete die Kapelle „Ernst wie Lustig“ den Abend mit einem musikalischen Einzug in den Festsaal. Die Stimmung stieg von 0 auf 100 binnen weniger Sekunden. Wie bereits zum Kirmes-Antrinken in diesem Jahr spielten die Musiker einen „Hit“ nach dem anderen. Egal ob jung oder alt, jeder sang und schunkelte sofort mit – ausgelassener hätte der Abend kaum starten können. Im Verlauf des Abends folgten zwischenzeitlich auch ruhige Blasmusik-Klänge zum Zurücklehnen und Genießen, ehe die Musiker um ihren Namensgeber Raimond Ernst nochmal mit Stimmungsmusik vom feinsten glänzten. Auch das Publikum war an der ein oder anderen Stelle Teil der musikalischen Darbietungen. Das sorgte für einige Lacher und natürlich für noch bessere Stimmung. Dass die Kapelle am Ende drei Zugaben spielen musste, zeigte einmal mehr den Erfolg des Abends und die herausragende Qualität der Musiker.
Rückblickend schauen wir auf einen vollends gelungenen Abend, der allen Generationen viel Freude bereitete. Manchmal kann es doch so einfach sein – ein uriger Saal, gutes Bier, handgemachte Blasmusik und viele nette Menschen. Mehr braucht ein guter Abend vielleicht auch nicht. Für diesen tollen Abend muss man sicher daher bedanken bei der Familie Metzler für die Organisation, bei der Kapelle „Ernst wie Lustig“ für die wunderbare Blasmusik und bei allen Gästen für die durchweg gute Stimmung. Ein paar Impressionen findet ihr abschließend in unserer Bildergalerie.
Fotos: Heimatverein "Am Brunnenberg" e.V.
Dingsleben wäre aber nicht Dingsleben, wenn nicht spontan gleich das nächste Event anstehen würde. Am Samstag, den 22. November, organisiert das „Backhaus-Team“ wieder ein kleines gemeinsames Backen für den Hausbedarf. Dabei sind alle Dorfbewohner herzlich eingeladen, ihre Leckereien zum Backen in das Backhaus zu bringen. Wie in den letzten Jahren kann jeder Haushalt je einen süßen und einen herzhaften Kuchen backen lassen. Die entsprechenden Zeiten entnehmt ihr bitte dem Flyer. Ganz wichtig ist die Anmeldung bis Mittwoch, den 19. November, bei Nico R. oder Sabine W. Ist das Backen geschafft, sind am späten Nachmittag alle nochmal herzlich zu einer gemütlichen Runde am Backhaus eingeladen. Es gibt, Bier Glühwein und deftige Leckereien aus dem Backhaus. Das Backhaus-Team und unser Heimatverein freut sich auf euch!

18. November 2025
Geschichten im Herbst
Kleine Eindrücke der vergangenen Ereignisse
Auch wenn sich das Dingslebener Festjahr so langsam dem Ende nährt, ist unser „Herbst der Highlights“ noch in vollem Gange. Das goldene Herbstwetter findet sich dabei zwar aktuell nicht rund um die Gleichberge, aber davon lassen sich die Dingslebener nicht beeinträchtigen. In den letzten beiden Wochen war auch bei trübem Wetter mächtig was los. Ein paar kleine Eindrücke hierzu findet ihr in unserer heutigen "Neuigkeit am Dienstag". Viel Spaß beim Lesen!
Unser Heimatverein war natürlich auch Teil der „Herbst-Highlights“ und veranstaltete vor zwei Wochen, die mittlerweile zur Tradition gewordene Halloween-Party am Sportlerheim. Eine kleine Herausforderung stellte in diesem Jahr die bereits eingerichtete Baustelle für das neue Feuerwehrgerätehaus dar. Doch dank der beauftragten Baufirma wurde das Areal veranstaltungssicher vorbereitet und einem tollen Abend stand nichts mehr im Weg. Nach einem gruselig-schönen Fackelumzug durch das Dorf landeten die kleinen und großen „Geister“ am Sportlerheim. Bei liebevoller Dekoration wartete auf unser Gäste aus Nah und Fern leckere Soljanka, heißer Glühwein und natürlich auch gutes Dingslebener Bier – serviert von der Dingslebener Kirmesgesellschaft. Wie in jedem Jahr hatte unser Halloween-Feuer ein paar Startschwierigkeiten, die aber auch schnell beseitigt werden konnten. So nahm ein toller Abend seinen Lauf und endete erst in den mitternächtlichen Stunden. Unser Verein bedankt sich bei allen Gästen und vor allem den Helfern vor, während und nach der Veranstaltung.
Fotos: Heimatverein "Am Brunnenberg" Dingsleben e.V.
Im Zuge des Dingslebener Dorfjubiläums besuchte uns am vergangenen Wochenende der Hildburghäuser Landrat Sven Gregor. Bereits zu Beginn des Festjahres war er Gast unseres feierlichen Festauftaktes. Dabei kündigte er an, dass er anlässlich des Festjahres gerne einen Baum in unserem kleinen Ort pflanzen möchte, um eine dauerhafte Erinnerung an dieses besondere Ereignis zu schaffen. Am Samstagvormittag war es dann so weit und der Landrat pflanzte gemeinsam mit unserer Bürgermeisterin Steffi und tatkräftigen Feuerwehrmännern eine Roteiche (Baum des Jahres 2025) im kleinen Dingslebener Naherholungsgebiet am Teich.
Wir hoffen, dass unser Landrat seine Baumpatenschaft nun auch ernst nimmt und die Roteiche regelmäßig besucht. Übrigens fiel dem Landrat auch gleich eine neue Sitzgruppe am Areal ins Auge. Gesponsert von der Wald- und der Jagdgenossenschaft sowie unserem Heimatverein bietet sich nun ein neues Plätzchen zum Verweilen für Dingslebener und Vorbeireisende.
Zu guter Letzt möchten wir noch vom Kinder- und Babykleider-Basar berichten, der ebenfalls am vergangenen Samstag im Dingslebener Gemeindesaal stattfand. Hierbei organisierten die Dingslebener Frauen wieder mit viel Leidenschaft einen gut organisierten Basar, der Gäste aus vielen Nachbarorten anlockte. Nicht nur Kleidung, Spielzeug und verschiedene Handarbeiten waren beliebt, auch die leckeren Torten, Bratwürste und Steaks fanden reichlich Abnehmer. Und das Beste: Ein Teil des Erlöses kommt einem gemeinnützigen Zweck zugute. Wohin genau der Erlös fließt, war zu Redaktionsschluss noch nicht entschieden. Wir freuen uns auf jeden Fall über die Tatkraft der Dingslebener Frauen und vor allem über den wertvollen Beitrag zum Dingslebener Dorfleben.
Fotos: S. Hartleb
Fotos: Heimatverein "Am Brunnenberg" Dingsleben e.V.
PS: Letztes Herbst-Highlight ist der Wirtshausabend im Brauereifestsaal an diesem Samstag. Auch das sollte man natürlich nicht verpassen. Wir sehen uns dort bei gutem Dingslebener Bier!
11. November 2025
Ein kleiner Blick zurück
Historische Geschichten aus aktuellem Anlass
In gut anderthalb Wochen steigt das nächste Festjahres-Highlight in Dingsleben – der Wirtshausabend im Brauereifestsaal. Für uns ist das der ideale Anlass, um in unserer „Neuigkeit am Dienstag“ mal wieder ein bisschen Wissen aus der Dingslebener Ortschronik weiterzugeben. So geht es heute also um die Anfänge und die Geschichte des Dingslebener Wirtshauses. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!
Das Dingslebener Wirtshaus hat höchstwahrscheinlich eine sehr lange und wechselvolle Geschichte. Auch wenn eine Kennzeichnung auf dem Grundstein des Wirtshaues auf den Baubeginn im Jahr 1788 hinweist, ist davon auszugehen, dass in Dingsleben weit länger eine Schankwirtschaft, möglicherweise an anderer Stelle als heute existierte. Das liegt vor allem daran, dass in der Ortschronik ein nahezu lückenloses Register der Dingslebener Gastwirte gibt, welches bis in das Jahr 1654 zurückreicht. In dieser Zeit, kurz nach Ende des Dreißigjährigen Krieges wird in der Kirchenchronik ein Mann namens Pachtschmied als vermutlich erster Wirt Dingslebens erwähnt. Einer seiner Nachfolger, der Schankwirt Georg Werner, ersuchte seiner Zeit im Jahr 1663 die Fürstlich-Sächsische Kanzlei das Bier nach seinem Ermessen dort beziehen zu dürfen, wo es am preisgünstigsten ist. Das Dingslebener Gemeindebrauhaus wurde erst gut zwanzig Jahre später erbaut.
Als erster Gemeindewirt am jetzigen Standort des Wirtshauses wird in der Dorfchronik Ewald Stoll genannt, der ab 1791 die Schankwirtschaft im Ort übernahm. Gut zwanzig Jahre nach dem Bau des hiesigen Wirtshauses überlässt die Gemeinde am 10. Oktober 1808 das Gebäude samt Brau- und Schankrecht, Stadel, Garten und einem Viertel Gut aus der Gütergemeinde dem Dorfbewohner Johann-Casper Heurig. Dabei werden einige interessante Bedingungen zwischen der Gemeinde und dem Pachtwirt vertraglich vereinbart, u. a. die jährliche Pacht von 20 Gulden (heute ca. 552 Euro), die Befreiung des Pachtwirts von Frohn- und Wachdiensten oder auch die Pflicht des Wirts, stets auf gutes Getränk zu achten.
In der Folgezeit des 19. Jahrhunderts wird das Wirtshauses an weitere Pachtwirte übergeben, u. a. im Jahr 1848 an Caspar Köhler oder 1886 an Richard Höfer. Am 11. Juni 1892 informiert jedoch der Dingslebener Bürgermeister Eduard Kirchner den herzoglichen Landrat über eine Taxation, also eine Wertschätzung des Dingslebener Wirtshauses, da die Gemeinde bestrebt ist, das Gebäude vollständig zu veräußern, um die Gemeindekasse aufzubessern. Die einzelnen Teile des Wirtshauses werden dabei auf 11.750 Mark, heute umgerechnet 91.650 Euro, geschätzt.
Es dauert knapp anderthalb Jahre bis das Gemeindewirtshaus schließlich verkauft wird und somit in den Besitz der Familie Metzler kommt. Der Dorfbewohner August Metzler kauft das Gemeindewirtshaus im Jahr 1894 wohl für einen dem Schätzpreis ähnlichen Betrag. Später, ab dem Jahr 1921, übernimmt sein Sohn Robert Metzler die Gastwirtschaft und lässt als Anbau einen vollständig neuen Tanzsaal errichten. Im Anschluss zum Hausgarten befindet sich in dieser Zeit tatsächlich auch eine Turnhalle mit Kegelbahn, die bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs von den Einwohnern gern genutzt wird. Nach dem Krieg kommt der Kegelsport leider nur zögerlich voran, bis er und die Kegelbahn in den 1950er-Jahren weitestgehend aufgegeben werden. In den 1950er-Jahren, genauer 1958 übernimmt dann Ulrich Metzler die Gastwirtschaft sowie das Wirtshaus in Dingsleben. Es folgen viele erfolgreiche Jahrzehnte mit unzähligen geselligen Stunden, an die sich der ein oder andere sicher noch gerne zurückerinnert. So zeigen unsere historischen Erinnerungen bzw. Fotografien eine Essenstafel aus dem Jahre 1961 sowie das „Kräftemessen“ zur Kirmes 1976.
Nun ist es Zeit, neue Erinnerungen zu schaffen und zwar zum mehrfach angekündigten Wirtshausabend am nächsten Samstag, den 15. November. Alle wichtigen Infos entnehmt ihr dem Beitrag aus der letzten Woche. Wir freuen uns, mit dem ein oder anderen von euch an diesem Abend kräftig anzustoßen.
PS: Unsere Rubrik „11 Fragen an …“, die wir eigentlich am ersten Dienstag des Monats veröffentlichen, müssen wir innerhalb des Monats November aus organisatorischen Gründen verschieben. Seid also gespannt auf den nächsten Gast!
Fotoarchiv von M. Schulz, U. Hanff und E. Heß
04. November 2025
Gestern, heute, morgen
Wichtiges vor dem Monatswechsel
Bereits in der letzten Woche hatten wir euch unsere Highlights im Herbst angekündigt. Auch in der heutigen (kleinen) „Neuigkeit am Dienstag“ möchten wir nochmals auf die aktuellen Geschehnisse in unserem Dörfchen eingehen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!
Am vergangenen Wochenende fand seit langer Zeit mal wieder ein Preisskat-Turnier in Dingsleben statt. Organisiert vom Sportverein und einem bekannten Sportsfreund aus Gleichamberg trafen sich gut zwei Dutzend Spieler, um den Nachmittag dem Skatspiel zu widmen. Der ein oder andere hatte eine hitzige Stimmung erwartet, doch die Skatfreunde blieben ruhig – maximal ein kleines Fluchen auf dem Weg zum stillen Örtchen war ab und an zu hören. Nicht jedoch bei den drei Seriensieger, die als Preis ein Präsent aus der Dingslebener Privatbrauerei Metzler erhielten. In entspannter Atmosphäre des Gemeindesaals erlebten alle Kartenspieler aus Dingsleben und Umgebung an diesem Tag einen wunderbaren Nachmittag - und das mit bester kulinarischer Verpflegung des Sportvereins. Wir finden, die kleine aber feine Veranstaltung hat Wiederholungsbedarf!
Das war also „gestern“, was passiert nun heute? Am heutigen Dienstag findet die 9. Sitzung des Dingslebener Gemeinderats statt – eine „Veranstaltung“, über die wir hier zugegebenermaßen eher selten berichten. Trotzdem möchten wir alle Dorfbewohner an dieser Stelle informieren, dass die Sitzungstermine jederzeit im Internet auf der Internetseite der VG Feldstein abrufbar sind. Natürlich gibt es nach wie vor auch Aushänge an der Bushaltestelle oder eine Info in unserem WhatsApp-Kanal "Dingslebener Dorffunk". Die Tagesordnung findet ihr immer auf der Seite der VG Feldstein. So geht es der heutigen Sitzung z. B. um die Vergabe von Bauleistungen am neuen Feuerwehrgerätehaus, um die Verwendung von Landeszuweisungen und ganz wichtig – es gibt immer auch eine Einwohnerfragestunde, zu der ihr eure Fragen loswerden könnt. Also schaut gerne mal als Gäste vorbei – heute, 19.00 Uhr, im Versammlungsraum der Gemeinde.
Blicken wir zum Abschluss des heutigen Beitrags noch in die Zukunft und zwar auf ein weiteres Herbst-Highlight im Festjahreskalender. Am Samstag, den 15. November, veranstaltet die Privatbrauerei Metzler einen Wirtshausabend im Brauereifestsaal.
Fotos: V. Schilling & Festkomitee
Auf alle Gäste wartet ein stimmungsvoller Abend mit bester Blasmusik, guter Gesellschaft und natürlich mit leckeren Dingslebener Bierspezialitäten. Alle weiteren Infos könnt ihr dem Flyer entnehmen. Wenn ihr das Event nicht verpassen wollt, solltet ihr auf jeden Fall eure Plätze unter der angegebenen Telefonnummer oder direkt in der Brauerei reservieren. Wir sind uns sicher, das wird ein legendärer Abend mit Freunden!

PS: Nicht vergessen solltet ihr auch unsere Halloween-Feier am Donnerstag (Infos im letzten Beitrag). Einen Tag früher, am morgigen Mittwoch, treffen wir uns um 17.00 Uhr im Gemeindesaal zur Vorbereitung von Soljanka und Co. Für eure Hilfe danken wir vorab. Bis Mittwoch (oder spätestens Donnerstag)!
28. Oktober 2025
Ein Herbst voller Highlights
Vorschau auf die nächsten Veranstaltungen
Die Landschaft rund um Dingsleben hat sich so langsam in herbstlich eingefärbt. Die ersten Bäume am Brunnenberg und an der Steinsburg verlieren ihre Blätter. Auch die Temperaturen werden ebben allmählich ab – ganz im Gegenteil zu unserem Dingslebener Festjahr, das gegen Jahresende nochmal so richtig Fahrt aufnimmt. Anlässlich des 1225-jährigen Dorfjubiläums warten gerade jetzt im Herbst noch so einige Veranstaltungen auf euch. Einen kleinen Überblick zu diesen Highlights soll unsere heutige „Neuigkeit am Dienstag“ bieten.
Die Herbst-Highlights starten bereits an diesem Wochenende und zwar mit einem Preisskat-Turnier, welches vom Sportverein und dem Gleichamberger Sportfreund Benjamin Frank organisiert wird. Das große „Reizen“ beginnt am Samstag, den 25. Oktober, ab 14.00 Uhr im Dingslebener Gemeindesaal. Gespielt werden drei Serien zu je 36 Spielen. Das Startgeld beträgt 15 Euro und wird in Summe am Ende vollständig ausgezahlt. Die drei besten Spieler jeder Runde erhalten einen Seriensieg-Preis. Seit vielen Jahren hat kein Skatturnier mehr in Dingsleben stattgefunden, weshalb die Organisatoren mit einem vollen Haus rechnen. Ob noch Startplätze verfügbar sind, muss unter den angegebenen Kontaktdaten (siehe Bild) erfragt werden. Wir wünschen allen Teilnehmern „Gut Blatt“.
Keine Woche später steht mal wieder ein Highlight für unsere kleinen Dorfbewohner auf dem Festjahresprogramm und zwar die mittlerweile zur Tradition gewordene Halloween-Feier unseres Heimatvereins. Auch in diesem Jahr startet der schaurig schöne Abend am 30. Oktober, um 18.00 Uhr mit einem Fackel- und Lampionumzug an der Kirche. Begleitet von der Dingslebener Feuerwehr führt der Umzug kleine und große Gespenster bei schauriger Musik zum Sportplatz. Dort warten auf alle Gäste aus Nah und Fern kalte und heiße Getränke sowie wärmende Soljanka und andere Leckereien. Wie in jedem Jahr sind lustige und gruselige Kostüme natürlich gern gesehen.
Das dritte Herbst-Highlight ist der Baby- und Kinderkleider-Basar am 08. November. Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr laden engagierte Dingslebener Frauen hierbei zum Trödeln und Einkaufen ein. In gewohnt herzlicher Atmosphäre können alle Interessierten von 16.00 bis 17.30 Uhr im Dingslebener Gemeindesaal stöbern. Für Schwangere öffnet der Gemeindesaal bereits um 15.30 Uhr. Auch in der Herbst-Ausgabe 2025 kommen 10 % des Erlöses einem gemeinnützigen Zweck zugute. Wir freuen uns auf einen wunderbaren Nachmittag, bei dem sicher auch Versorgung nicht zu kurz kommen wird.
Ihr seht, es ist eine Menge los in unserem kleinen Örtchen. Keine der drei Veranstaltungen sollte man sich entgehen lassen, denn es wird wirklich für jeden etwas geboten. Unbedingt vormerken solltet ihr euch übrigens auch den 15. November, wenn in Dingsleben ein Wirtshausabend stattfinden wird. Mehr Infos dazu liefern wir euch in einem der nächsten Beiträge – bis dahin, genießt den Herbst und unsere Veranstaltungen!
21. Oktober 2025
Frischer Wind und eine gute Jahresbilanz
Rückblick auf unsere Mitgliederversammlung
Kurz vor dem verlängerten, ersten Oktoberwochenende stand, ganz abseits des Festjahres, für unseren Verein mal wieder eine Mitgliederversammlung an. Wie in jedem Jahr treffen sich unsere Mitglieder nicht nur zur Jahreshauptversammlung in der ersten Jahreshälfte, sondern auch ein zweites Mal im Rahmen einer ordentlichen Mitgliederversammlung, um das bisherige Jahr auszuwerten und den Start in das neue Jahr vorzubereiten. Hiervon sowie von den weiteren Ereignissen der Versammlung (u. a. der Vorstandswahl) möchten wir in unserer heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ berichten.
Begrüßt wurden die anwesenden Mitglieder eingangs von unserem Vereinsvorsitzenden Rico, der zugleich den Rechenschaftsbericht des Vorstandes vorlegte. In diesem blickte Rico zunächst auf die vom Heimatverein (mit)organisierten Veranstaltungen der ersten Jahreshälfte zurück und zog dabei ein durchweg positives Fazit mit Blick auf die Umsetzung und die Resonanz der Gäste. Gleichzeitig hob er die erfolgreiche Umsetzung des Dingslebener Festjahres hervor und bedankte sich hierfür beim Festkomitee und allen Einwohnern. Im Anschluss ergänzte unser stellvertretender Vereinsvorsitzender Pascal den Rechenschaftsbericht um einige vereinsinterne Details. Hierbei zeigte er insbesondere auf, was in den vergangenen Jahren gemeinsam erreicht wurde (z. B. neuer Vereinsraum, neue Website, verschiedene Anschaffungen) und betonte mit Blick auf die Zukunft, dass es weiterhin wichtig ist, für unser Dorf und unseren Verein Verantwortung zu übernehmen.
Im Fortgang der Versammlung komplettierten unsere bisherige Schatzmeisterin Josi und unsere Öffentlichkeitsbeauftragte Anni die Berichte des Vorstandes. Josi zog, wie Rico bereits vor ihr, auch aus finanzieller Sicht ein positives Fazit des aktuellen Jahres. Anni berichtete anschließend von unseren vielfältigen Aktivitäten in der Öffentlichkeitsarbeit und hatte als Überraschung auch die lang ersehnten neuen Vereinsshirts im Gepäck. Das Überziehen und Anprobieren schrie dann förmlich nach einer kleinen Pause. Zur Stärkung vor der zweiten Versammlungshälfte stand für unsere Mitglieder dabei auch eine breite Auswahl von Getränken der Privatbrauerei Metzler sowie leckere belegte Brötchen der Reuriether Fleischerei bereit.
Mit neuem Elan machten wir uns dann an den wohl wichtigsten Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung – die turnusmäßige Neuwahl des Vorstandes. Dabei kam es zu folgenden Ergebnissen: Unsere beiden Vorsitzenden Rico und Pascal wurden im Amt bestätigt. Unsere bisherige Schatzmeisterin Josi verabschiedete sich vorläufig aus der Vorstandsarbeit. Als Nachfolgerin für ihren Posten wurde unsere bisherige Beisitzerin Paula gewählt, die das Amt bereits vor einigen Jahren begleitete. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Josi für ihre Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Ihre Genauigkeit und Ordnung hat das Finanzwesen in unserem Verein modern weiterentwickelt. Dem Vorstand erhalten bleiben weiterhin Anni als Schriftführerin und Robert K. als Beisitzer.
Frischen Wind bringen zwei neue Beisitzer in den Vorstand. Jasmin und Robert M. wurden einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt und erweitern nun den Vorstandskreis. „Wir sind sehr dankbar, dass wir zwei weitere junge Menschen für die Vorstandsarbeit gewinnen konnten“, äußerte unser stellvertretender Vorsitzender Pascal nach der Wahl. Beide haben jede Menge Erfahrung, wenn es um unsere Vereinsarbeit und vor allem die großen Veranstaltungen geht. Jasmin und Robert M. kamen als Mitglied der Kirmesgesellschaft in den Heimatverein und übernehmen nun gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern in den nächsten beiden Jahren Verantwortung für unseren Verein und unser Dorf. Mehr Infos zu unserem Vorstandsteam (siehe Bild) gibt’s hier.

Zum Abschluss der Versammlung sprachen alle gemeinsam dann über die anstehenden Veranstaltungen der nächsten Monate. Das nächste große Highlight aus Vereinssicht ist unsere alljährliche Halloween-Party am 30. Oktober. Ganz wichtig: Für die Vorbereitungen bitten wir alle Vereinsmitglieder und Dorfbewohner um Unterstützung beim Schnippeln der Soljanka-Zutaten. Treffpunkt hierfür ist am Mittwoch, den 29. Oktober, um 17.00 Uhr im Gemeindesaal. Weitere wichtige Daten sind die Dingslebener Weihnacht am 3. Advent und der Neujahrsempfang für unsere Vereinsmitglieder am Freitag, den 09. Januar 2026. Hier geht’s nach langer Zeit mal wieder auf die Bowlingbahn nach Rohr, um in gemütlicher Runde auf unseren Verein anzustoßen und vor allem um sich bei allen Mitgliedern für ihren Einsatz im Jahr 2025 zu bedanken.
Tragt euch die Termine gerne dick im Kalender ein. Weitere findet ihr in unserem Veranstaltungskalender auf der Startseite unserer Website. Bleibt gesund und bis nächsten Dienstag!
14. Oktober 2025
11 Fragen an ...
... unseren stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Pascal
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. Eigentlich stellt er die Fragen in dieser Rubrik, in unserer heutigen Ausgabe drehen wir den Spieß allerdings um. Nicht nur auf unserer Website ist er stets engagiert und schreibt den ein oder anderen Beitrag, auch im sonstigen Vereinsleben ist Pascal seit nunmehr acht Jahren als "Stellvertreter" im Vorstand immer aktiv, wenn es etwas zu organisieren gibt. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
In erster Linie verbinde ich mit unserem Heimatverein unzählige Erinnerungen - an schöne, lustige, manchmal stressige Momente, aber vor allem immer an gute Zeiten mit meinen Freunden und in der Dorfgemeinschaft. Ich denke, wenn man viel Zeit in etwas (wie einen Verein) investiert und so auch ein bisschen was "gibt", dann sind die vielen Erinnerungen das, was man als eine Art Belohnung "zurückbekommt".
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
In Dingsleben gibt es für mich so viele Orte, an denen man immer das findet, was man gerade braucht. Sei es ein bisschen Ruhe auf der Bank am Fuße des Brunnenbergs, eine sommerliche Abkühlung am Teich oder etwas Besinnung in unserer Kirche - ich denke, da ist jeder Dingslebener unterschiedlich.
Ich kann mich auch nicht wirklich entscheiden, denn es gibt eigentlich zwei Orte, an denen ich das Gefühl von Heimat am stärksten spüre. Das ist einmal natürlich Zuhause bei meinen Eltern, aber auch jedes Jahr Ende August im aufgebauten Kirmeszelt am Sportplatz.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Auch wenn es für mich die "stressigste" Veranstaltung des Jahres ist, muss ich hier, wie viele vor mir, die Kirmes nennen. Das liegt vor allem daran, dass ich die meisten der zuvor beschriebenen Erinnerungen mit diesem ganz besonderen Fest verbinde.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
„Dingsleben. Das Dorf, das niemals schläft.“
Obwohl wir echt ein kleines Dörfchen sind, ist gefühlt immer etwas los und der Ort kommt selten zur Ruhe. Langweilig wird es niemandem. Das liegt vor allem an unseren Vereinen, der herrlichen Landschaft und den Menschen, die immer Zeit finden, das Leben und die Gemeinschaft zu genießen.
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Mein Tipp für alle Gäste: Kommt im Frühjahr.
Der ideale Frühlingstag in Dingsleben beginnt mit einer Wanderung auf die Steinsburg, um die Natur, die Aussicht auf die Region und vielleicht auch eine leckere Brotzeit zu genießen. Nach dem Abstieg kann man am Teich die Füße ins Wasser halten, kurz die Ruhe genießen. Im Anschluss findet mit etwas Glück gerade eine Veranstaltung in Dingsleben statt, z. B. das Backhausfest oder man fragt nach einer kleinen Brauereiführung. So oder so sollte der "Dingsleben-Trip" mit einer guten Flasche Dingslebener Bier enden.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Der Dauerbrenner seit Jugendtagen war und ist in meiner Generation das "Dingslebener Landbier". Keiner weiß genau, warum ausgerechnet diese Sorte unser Liebingsbier wurde, aber es etablierte sich und sollte nach wie vor unbedingt bekannter werden. ;)
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
„Sonne in der Nacht“ von Peter Maffay.
Viele Jahre lang begleiteten die "Nachtfalken" mich und uns als Kirmeskapelle in Dingsleben. Gerade mit dieser Zeit verbinde ich viele schöne Erinnerungen und so auch mit diesem Song, der von den "Nachtfalken" stets als letztes Lied gespielt wurde. Bei diesem Titel wird man leider schnell auch etwas wehmütig.
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Unser Dorf hat schon so einige (teils legendäre) Veranstaltungen hervorgebracht. Daher fällt mir die Antwort auf diese Frage nicht leicht.
Was ich mir aber gerne mal wünschen würde, wäre ein größeres Open-Air-Konzert mit einer halbwegs bekannten Musik-Größe auf unserem Festplatz am Brunnenberg. Da kommt sicher eine gute Atmosphäre und Stimmung auf.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest du gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Am liebsten würde ich das wahrscheinlich mit meiner (ehemaligen) Kirmespartnerin Anni machen. Zwar sind wir ganz häufig in Kontakt, aber leider fehlt uns beiden meist die Zeit, mal wieder länger miteinander über alte und neue Geschichten zu quatschen, die wir so erlebt haben.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Ich wünsche mir, dass Dingsleben auch in 30 Jahren noch ein Dorf für alle Generationen ist - mit einem regen Vereinsleben, mit einer aufgeschlossenen Dorfgemeinschaft, mit vielen herzlichen Menschen und vor allem mit allen meinen Freunden, die wieder zurück nach Dingsleben gezogen und hier sesshaft geworden sind.
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingsfoto zeigt das Titelbild unserer Vereinswebsite. Ich habe das Bild im Jahr 2018 auf der Obendorfer Höhe aufgenommen. An diesem Abend war ich mit Freunden unterwegs, wir saßen zusammen, grillten und hatten eine gute Zeit in unserem Heimatdorf. Ein schöne Erinnerung...

7. Oktober 2025
Entdeckungstour mit Spiel und Spaß
Rückblick auf die Kinder-Dorfrallye 2025
Noch bevor die diesjährigen Herbstferien in der kommenden Woche beginnen, bot das Dingslebener Festjahresprogramm am vergangenen Samstag ein ferienreifes Event mit allerlei Highlights für Klein und Groß. Die mittlerweile zweite Ausgabe der Kinder-Dorfrallye zog dabei nicht nur den Dingslebener Nachwuchs an, sondern auch einige junge Bewohner aus den umliegenden Nachbardörfern. Welche spannenden Aufgaben es zu lösen galt und welche aufregenden Aktionen dabei eine Rolle spielten, erfahrt ihr in unserer heutigen „Neuigkeit am Dienstag“.
Start der eigentlichen „Rallye“ (ähnlich zur „Schnitzeljagd“) war bereits am frühen Nachmittag. In verschiedenen Kleingruppen machten sich die zahlreich erschienenen Kinder mit erwachsener Begleitung auf den Weg, verschiedene Rätsel und Aufgaben an unterschiedlichen Stationen zu lösen, um Zahlencodes zu sammeln. Die Zahlencodes waren wichtig für unsere kleinen Entdecker, denn nur so konnten sie die Schlösser zu den einzelnen Fächern an ihrer Gruppen-Tasche öffnen. In den Fächern befand sich jeweils ein kleiner Hinweis auf die nächste Anlaufstation.
Eine erste dieser Anlaufstationen war der Sportplatz. Dort galt es, mit Pfeil und Bogen bzw. mit Dartpfeilen einige Luftballons zum Platzen zu bringen. Hinter den Luftballons versteckten sich die einzelnen Zahlen des gesuchten Codes. An den hinteren Gärten berichtete dann unsere Bürgermeisterin Steffi mit einer kleinen Geschichte von sagenhaften Ereignissen aus der Dingslebener Ortshistorie. Nun versteckten sich die Zahlen im Verlauf jener Erzählung, sodass die Kleinen recht gut zuhören mussten. Ein weiterer Anlaufpunkt der heiteren Zahlensuche war der Dingslebener Feuerlöschteich. Hier mussten alle Sinne, vor allem der Tast-Sinn, geschärft sein, um an den wichtigen Code zu gelangen. In kleinen Boxen versteckte sich zwischen Moos, Kies und Co. jeweils eine bestimmte Anzahl von Gegenständen, die es zu erfühlen galt – gar nicht mal so leicht. Auch ein kleiner Barfußpfad gehörte als Attraktion zur Station.
Fotos: Orga-Team Dorfrallye
Fotos: Orga-Team Dorfrallye
Am Festplatz des Brunnenbergs fand sich abschließend Station Nr. 4. Hier mussten die kleinen Rallye-Teilnehmer all ihr Wissen über den heimischen Wald abrufen. In der kleinen Aufgabe ging es vor allem darum, Früchte und Blätter verschiedenen Bäumen zuzuordnen. Vor allem im Team war das, wie schon bei den Aufgaben zuvor, kein Problem für die Kinder, sodass die Dorfrallye mit vielen neuen Erfahrungen und lustigen Momenten erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Im Anschluss versammelten sich alle Gruppen rund um die Kirche zu einer kleinen und wohlverdienten Pause. Diese konnten Klein und Groß ganz unterschiedlich nutzen: Man konnte sich mit leckeren Wienern und Kaltgetränken stärken oder sich ganz in Ruhe an einer kleinen Bastelstraße kreativ betätigen. Wer seine Pause aktiver gestalten wollte, machte sich daran, die etwa sieben Meter hohe Kletterwand zu erklimmen. Diese war extra für die Dorfrallye gemietet worden. Das lohnte sich, denn nicht nur die Kinder, sondern auch der ein oder andere Erwachsene probierte sich an diesem Highlight aus.
Gut gestärkt näherte sich dann der Abend und es stand noch ein kleines Kinoabenteuer in unserem Gemeindesaal auf dem Programm. Zuvor durfte jedoch jedes Kind voller Stolz seine wohlverdiente Teilnahmeurkunde sowie ein kleines Präsenttütchen entgegennehmen. Bei Popcorn und Limo ging der Abend dann in gemütlicher Atmosphäre mit dem Animationsfilm „SING“ zu Ende.
Unser Fazit: Ein wundervoller und unvergesslicher Tag für unsere kleinen Dorfbewohner, den es ganz sicher zu wiederholen gilt!
30. September 2025
"Gebt den Kindern das Kommando"
Vorschau auf das Dingslebener Wochenende
„Gebt den Kindern das Kommando“ – so heißt es in einem 80er-Jahre-Hit von Herbert Grönemeyer. Auch im Sinne dieses Mottos ist der Weltkindertag bzw. der Internationale Tag der Kinderrechte am 20. September seit dem Jahr 2019 ein gesetzlicher Feiertag im Freistaat Thüringen. Viele Vereine und Initiativen der Region nehmen dies seitdem zum Anlass, um allerlei Veranstaltungen für die Kleinen zu organisieren – so auch am vergangenen Wochenende. Nun, eine Woche später, ist auch im Dingslebener Festjahreskalender ein fester Platz für unsere jungen Dorfbewohner reserviert. Daher berichten wir in der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ über das, was euch am Samstag, den 27. September in unserem kleinen Dörfchen erwartet.
Los geht es spätestens um 14.00 Uhr an der Dingslebener Bushaltestelle und zwar mit einer sogenannten „Dorfrallye“. Bereits vor einigen Jahren hatte die Gemeinde, gemeinsam mit den örtlichen Vereinen, eine solche Entdeckungstour durch Dingsleben veranstaltet. Das Prinzip ist gleichgeblieben – die Kinder laufen gemeinsam in Gruppen verschiedene Stationen im Dorf ab, an denen es zum Teil knifflige Aufgaben zu lösen gilt. Mit viel Teamgeist sollte das aber für unsere Kinder kein Problem sein. Die gelösten Aufgaben führen am Ende zu einer kleinen Überraschung und hoffentlich auch zu ganz viel Spaß.
Nachdem die spannende Entdeckungstour absolviert ist, dürfen alle zusammen erstmal eine kleine und wohl verdiente Pause einlegen. An der Kirche bzw. am Gemeindesaal gibt es dafür ein paar kleine Leckereien und selbstverständlich steht zur Stärkung auch die ein oder andere Limonade bereit. Sind Groß und Klein dann ausgeruht genug, steht gegen 18.30 Uhr noch ein Kinder-Kinoabend auf dem Programm.
In gemütlicher Runde wird bei Popcorn und Limo der Kinder-Animationsilm „SING“ gezeigt. In SING geht es um Buster Moon, ein optimistisches Koalabärchen, das alles tut, um sein heruntergekommenes Theater zu retten. Mit einer riesigen Gesangsshow möchte er die besten Talente der Stadt anlocken – und das sind keine gewöhnlichen Künstler! Von einer schüchternen Maus über einen Hip-Hop-affinen Gorilla bis hin zu einer ehrgeizigen Schweinchen-Dame: Jeder Teilnehmer hat seinen ganz eigenen Traum. Doch die Konkurrenz ist hart und die Herausforderungen groß.

Die Frage: Wird es Buster und seinen ungewöhnlichen Stars gelingen, das Publikum zu begeistern und das Theater zu retten? Ein Abenteuer voller Musik, Humor und Herz wartet auf die großen und kleinen Kino-Besucher.
Ihr seht, mal wieder bietet unser Festjahresprogramm ein Event, das es zu besuchen gilt. Das Festkomitee freut sich über alle kleinen und großen Dorfbewohner, die uns ihre Zeit schenken. Bis Samstag!
23. September 2025
Dies und Das
Bunte Infos zum Dorf- und Vereinsleben
Mit kleinen Schritten bewegt sich unser Dörfchen auf die herbstliche Jahreszeit zu. Die Blätter an den Bäumen unseres Brunnenbergs werden zunehmend bunter und auch die sommerlichen Temperaturen nehmen leider etwas ab. Ein sehr aufregender und ereignisreicher Festjahres-Sommer liegt hinter den Dingslebenern. Vielleicht ist da ein kurzes „Durchschnaufen“ im September gar nicht so schlecht. Nichtsdestotrotz möchten wir unserem Motto treu bleiben und euch auch am heutigen Dienstag einen kleinen Beitrag mit dem ein oder anderen nützlichen Hinweis über „Dies und Das“ bieten. Viel Spaß beim Lesen!
Apropos lesen… Ganz bald ist es wieder soweit und es erwartet euch und unsere Nachbarn aus St. Bernhard und Beinerstadt eine neue Ausgabe vom „Dorfblättle“. Mittlerweile erscheint schon die 13. Ausgabe (!) des wunderbaren Formates, in dem sich alle drei Monate so einige Geschichten aus unseren drei Dörfern tummeln. Mit viel Herzblut schreiben die „dorfeigenen“ Autoren dabei über Vereinsfeste, historische Ereignisse oder verschiedene Traditionen. Wie auch in unserer „Neuigkeit am Dienstag“ sind dabei Anregungen, Ideen oder Informationen zu neuen (oder alten) Inhalten immer wieder gerne gesehen. Wendet euch doch dafür gerne an Pascal, der über jeden Hinweis dankbar ist. Und natürlich dürfen sich auch diejenigen gerne melden, die Lust und Zeit haben, selbst mal einen Artikel im Dorfblättle zu schreiben!
Was ihr auf jeden Fall immer auf den letzten Seiten einer jeden Dorfblättle-Ausgabe findet, ist ein Veranstaltungskalender für alle drei Dörfer – denn eigentlich ist jede Woche irgendwo etwas los. Auch unser kleines Dingsleben bietet in diesem besonderen Festjahr noch so einiges. Als nächstes im Programm steht eine Dorfrallye für unsere Kinder am 27. September. Obwohl das Orga-Team die Planung schon fast abgeschlossen hat, dürfen wir noch nicht so viel verraten. Eines ist aber klar, es wird wahrscheinlich ein unvergesslicher und aufregender Tag für unsere kleinen Dorfbewohner, die Rätsel und Aufgaben an verschiedenen Stationen im Dorf lösen müssen, um am Ende „fürstlich“ entlohnt zu werden. Das sollte man nicht verpassen!
Ein Blick auf unser Festjahres-Programm zeigt, es geht auch danach ereignisreich weiter. Am 25. Oktober veranstaltet der Sportverein ein wahrscheinlich legendär besetztes Preisskat-Turnier im Gemeindesaal. Nur fünf Tage später, am 30. Oktober, organisiert unser Heimatverein seine mittlerweile zur Tradition gewordene Halloween-Party für Groß und Klein am Sportplatz. Für euch heißt das: Terminkalender zücken und nochmal prüfen, ob ihr auch wirklich alle Veranstaltungen des verbleibenden Festjahres eingetragen und freigehalten habt.
Bevor der Oktober aber so richtig beginnt, steht am 02. Oktober für unsere Vereinsmitglieder noch eine wichtige Mitgliederversammlung an – wichtig deshalb, weil mal wieder eine Vorstandswahl abgehalten werden muss. Fast zwei Jahre lang durften Rico, Pascal, Josi, Paula, Robert und Anni nun Verantwortung in unserem Verein übernehmen. Gemeinsam mit den Vereinsmitglieder wurde dabei so einiges vollbracht – viele viele Veranstaltungen, ein neuer Vereinsraum, eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit und noch so manches mehr. Nun ist es Aufgabe der Mitglieder, auch für die kommenden beiden Jahre verantwortungsbewusste Personen zu finden, um unser Vereins- und Dorfleben aktiv mitgestalten zu können. Wer also Lust hat, im Vereinsvorstand mitzuarbeiten, der sollte während der Versammlung nicht zögern, seinen Hut in den Ring zu werfen. Belohnt werdet ihr mit viel Dankbarkeit und vor allem vielen tollen gemeinsamen Momenten und Erlebnissen!
Zum Abschluss bleibt uns nur noch zu sagen, genießt den Herbst und bleibt gesund. Wir sehen uns ganz sicher auf einer der nächsten Veranstaltungen in (und auch um) Dingsleben!
16. September 2025
Spätsommer mit Klappstuhl und Popcorn
Rückblick auf das Dingslebener Klappstuhlkino 2025
Ein fester Termin, der nicht nur in unserem Jubiläumsjahr im Dingslebener Veranstaltungskalender steht, ist seit vielen Jahren das Klappstuhlkino. Das Prinzip, das die Arbeitsgruppe FILM des Kulturvereins „Alte Schule“ e.V. aus Suhl-Mäbendorf anbietet, ist dabei recht simpel. Eine riesige Leinwand wird im Freien aufgespannt, ein Beamer in Position gerückt, Klappstühle als Sitzmöglichkeiten mitgebracht und die Start-Taste betätigt – dann beginnt es schon, das Kino-Erlebnis in heimischer Kulisse.
In Dingsleben bietet der Festplatz am Brunnenberg eben diese passende Kulisse und einladende, naturnahe Atmosphäre – jedoch nur, wenn das Wetter passt. Und das Wetter passte. Seit vielen Jahren musste kein Ausweichquartier mehr im heimischen Gemeindesaal bezogen werden, da die Sonne, wie am vergangenen Samstag, in den Abendstunden über unser kleines Dörfchen schien und später ein klarer Nachthimmel das Kinoerlebnis perfektionierte.

Foto: Heimatverein "Am Brunnenberg" e. V.
Gegen 19.30 Uhr trafen sodann die ersten Gäste ein, nicht nur aus Dingsleben, sondern auch aus unseren Nachbardörfern. Sie platzierten ihren Klappstuhl, holten sich ein kühles Getränk und erwarteten mit viel Spannung den Film des Tages mit dem Titel „Zwei zu eins“. Begrüßt wurden die Gäste kurz vor Start von unserem stellvertretendem Vereinsvorsitzenden Pascal, der sich in diesem Zuge nochmals bei allen Helfern bedankte und für die weiteren Festjahresveranstaltungen einlud.
Dann betätigte der Vorführer endlich die Start-Taste und los ging das Kino-Abenteuer. Dabei entdecken die Protagonisten im Sommer 1990 in einem alten Schacht bei Halberstadt massenhaft eingelagertes DDR-Geld, das eigentlich dem Verfall überlassen werden sollte. Weil die Währungsunion und der Umtauschprozess noch laufen, sehen sie eine einmalige Chance, den Kapitalismus auszutricksen und anstatt reichlich D-Mark, Waren und Wohlstand zu gewinnen. Die drei Freunde entwickeln gemeinsam mit ihrer Hausgemeinschaft ein ausgeklügeltes System, um das wertlose Papier in nützliche Güter zu verwandeln. Der Film fing die Aufbruchsstimmung der Nachwendezeit ein: pures Abenteuer, Solidarität und die Frage nach Gerechtigkeit im Angesicht des Kapitals. Das Ganze schien wie eine liebevolle Hommage an jene Tage, in denen alles möglich schien – wer nicht dabei war, sollte den Film sicher nochmal schauen.
Zuvor hatte ein recht kleines Team die Vorbereitungen übernommen und allerlei Dinge vom Vereinsraum zum Festplatz gefahren, um eine optimale Versorgung sicherstellen zu können. Den Verkaufsstand betreute dann am Abend die Dingslebener Kirmesgesellschaft, die uns dankenswerterweise immer unterstützt, wenn „Not am Mann“ ist.
Fotos: Heimatverein "Am Brunnenberg" e. V.
Unter Applaus ging das Dingslebener Klappstuhlkino dann zu Ende. Einige der Gäste blieben noch auf ein Getränk und gute Gespräche in gemütlicher Runde. Zum Abschluss sagen wir DANKE an die Arbeitsgruppe FILM des Kulturvereins „Alte Schule“ e.V., an die Kirmesgesellschaft, alle Helfer und Gäste. Das Klappstuhlkino reiht sich ein als weitere erfolgreiche Veranstaltung in unserem Festjahr „1225 Jahre Dingsleben“.
9. September 2025
11 Fragen an ...
... den Kirmesburschen Max
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. In den letzten Wochen war er noch im und um unser Kirmeszelt aktiv und feierte kräftig das "Lieblingsfest" der Dingslebener. Heute sitzt der Kirmesbursche Max, der schon immer in Dingsleben zuhause ist im Interview mit uns, um unsere monatliche Rubrik mit Leben zu füllen. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Leider verbindet mich aktuell nicht so viel mit dem Heimatverein, da ich durch unsere Firma derzeit nur selten Zeit besitze. Dennoch gibt es mit der Kirmes eine Veranstaltung des Heimatvereins. für die auch ich auf Arbeit mal alles stehen und liegen lasse, um tatkräftig mitzuwirken und unser Dorf zu feiern.
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
Am liebsten und wahrscheinlich auch am meisten bin ich in unserem Familienunternehmen, dem Holzhandel. Schon im Alter von etwa neun Jahren begeisterte ich mich für die Arbeit meiner Familie und lies mich stets von meinem Vater und meinem Bruder anlernen.
Allerdings verbinde ich meine Lieblingsorte nicht nur mit der Arbeit. Ich bin hier in Dingsleben aufgewachsen und groß geworden. In unserer Kindheit gab es viele Orte an denen wir uns aufhielten, z. B. im Sommer der Teich oder der Sportplatz war, wo wir stundenlang dem Ball hinterher rannten. Wir bauten Baumhäuser und fuhren im Winter mit unseren Schlitten gerne den Berg hinab.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Ganz klar, wie bereits schon zu Beginn erwähnt, unsere „Kirmes“. Hier kommen Jung und Alt zusammen, um zu feiern, zu trinken, zu essen und Spaß zu haben. Ich finde, es war auch in diesem Jahr wieder die schönste Veranstaltung, die unser Dorf zu bieten hat.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
„Dingsleben Tag und Nacht“
Wie jedes Jahr freue ich mich auf die lustigen Stories, die unser Dorf zu bieten hat und die zur Kirmeszeit in unserer Kirmespredigt ausgewertet werden. ;)
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Für mich gibt es keine besondere Jahreszeit, in der man unser Dorf besuchen sollte. Es ist egal, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - unser Dorf hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Wie schon beschrieben, geisterten wir in der Kindheit viel im Freien herum und saßen nur selten Zuhause. Auch jetzt im Jugendlichen-/Erwachsenenalter treffen wir uns oft auf unseren zahlreichen Veranstaltungen, um ein kühles Dingslebener zu genießen - und das zu jeder Jahreszeit.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Ich selbst bin ein ganz großer Freund von Regionalität und sind wir mal ehrlich, welches Dorf kann schon von sich aus behaupten, eine eigene Brauerei zu besitzen? Mein ganz klarer Favorit ist deshalb das „Dingslebener Edel-Pils“.
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
„Computerliebe“ von Paso Doble.
Das Lied ist ein kleiner "Insider" in unserer diesjährigen Kirmesgesellschaft. ;)
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Puhh... das ist wirklich eine schwierige Frage.
In Dingsleben gibt es bereits echt viele wunderbare Veranstaltungen. Wahrscheinlich würde ich es etwas anders angehen und sagen es könnte und sollte unbedingt mal wieder eine Nachkirmes geben.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest du gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Da ich leider keinen Kaffee oder Tee trinke, bevorzuge ich lieber ein kaltes Bier. Mit wem? Ganz klar mit Robert, Tom, Pascal und dem Rest der (Kirmes-)Bande, da wir uns unter der Woche leider aus zeitlichen Gründen nur noch selten sehen.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Was diese Frage betrifft, lass ich mich vollkommen überraschen. Was ich jedoch definitiv und ziemlicher Gewissheit sagen kann, ist, dass ich auch in 30 Jahren noch in unserem schönen Örtchen wohnen werde.
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingsfoto zeigt unsere Firma von oben - einen Ort, den meine Familie über 20 Jahre lang aufgebaut und erweitert hat. Dieses Bild macht mich persönlich sehr stolz und zeigt, was man durch harte Arbeit alles erreichen kann.

PS: Ein persönlicher Tipp von Max, um den "Kirmesstress" der vergangenen Wochen zu vergessen, ist unser Klappstuhlkino an diesem Samstag, den 06. September, auf dem Festplatz am Brunnenberg. Filmstart ist 20.30 Uhr. Ab ca. 19.30 Uhr gibt es leckere Getränke und kleine Snacks. Jeder ist herzlich willkommen!
2. September 2025
Viel zu schnell vergeht die Zeit...
Rückblick auf das Dingslebener Kirmeswochenende 2025
Es ist einfach unglaublich, aber unser Kirmeswochenende ist schon wieder Geschichte. Einmal mehr verging die Zeit von Donnerstag bis Sonntag wie im Fluge. Mit großem Stolz und etwas Wehmut möchten wir in der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ mit euch auf die letzten Tage zurückblicken, die Highlights Revue passieren lassen und an passender Stelle Danksagungen aussprechen.
Mit einem nahezu perfekten Start begann unser „Lieblingsfest“ am vergangenen Donnerstag. Bestens versorgt wurden unsere Gäste und wir mit zünftigem Essen der Fa. Zachrich und stimmungsvoller Blasmusik von der Eventkapelle „Ernst wie Lustig“. Die stimmungsvolle Atmosphäre blieb auch am Freitag und Samstag zum Kirmestanz mit „MUSI-MEN & SOLAR-BAND“ bestehen und lockte mal wieder viele Gäste aus Fern und Nah in unser kleines Örtchen. Hierfür möchten wir uns ein erstes Mal bedanken – bei allen, die mit Leidenschaft, ihrer Musik und guter Versorgung unserer Kirmes einen tollen Rahmen gegeben haben.
Zum Leben erweckt wird die Kirmes allerdings erst durch die Gemeinschaft vieler junger Leute, die sich in der Dingslebener Kirmesgesellschaft zusammenfinden. Auch in diesem Jahr fanden sich wieder zwanzig (!) Jungs und Mädels, um die alte Dingslebener Kirmestradition zu bewahren. Dabei entstanden auch im Kirmesjahr 2025 wieder viele neue Freundschaften, gemeinsame Erlebnisse und vor allem lebenslange Erinnerungen. Wir sind dankbar, dass so viele junge Menschen immer noch für unsere Kirmes brennen. Das gilt natürlich auch für unsere Kinder-Kirmesgesellschaft, die mit tollen Tänzen unser Wochenende bereichert hat. Macht alle weiter so!
Foto: V: Schilling

Fotos: V. Schilling
Dass die Kirmes im Herzen bleibt, auch wenn man nicht mehr vom jüngsten Schlag ist, zeigte unser diesjähriges Festjahres- und Kirmes-Highlight – die Generationen-Kirmes. Nach langen Vorbereitungen trafen sich am Morgen des Kirmessonntags 22 (!) „alte“ Kirmespärchen und zwei Gießerträger, um mit einem großen Festumzug alte Erinnerungen nochmals aufleben zu lassen. Die Stimmung war wunderbar und „kochte“ als man mit einem einstudierten Einmarsch die alte Tänze im Festzelt darbot. Vor fast ausverkauftem Haus zum Frühschoppen pochte das ein oder andere Herz sehr und das ein oder andere Auge vergoss dabei kleine Freudentränen. Was das Kirmes-Gefühl in uns auslöst, bleibt für jeden wohl unbeschreiblich. Umso dankbarer sind wir für diesen Moment bzw. dieses besondere Highlight, das noch getoppt wurde als die ehemalige Kirmespfarrerin Anneliese noch eine kleine Predigt vorbereitet hatte.
Mit diesem tollen Gefühl ging der Kirmessonntag bei einem freudigen Kindertanz, einer lustigen Kirmespredigt sowie bei einer wehmütigen Kirmesbeerdigung zu Ende. Nach dem gestrigen Zeltabbau ist das Kirmesjahr 2025 dann auch wirklich Geschichte. Wir behalten mit Freude die Erinnerungen und sagen Danke an alle Gäste, Helfer und Unterstützer – ohne euch wäre die Kirmes ohne Leben und Liebe. DANKE!
PS: Für das nächste Jahr dürft ihr euch jetzt schon das vierte Augustwochenende (20.-23.08.2026) ganz fett im Kalender markieren, wenn es wieder heißt „14-15 Kirmes in Dingsleben“. Und wer so lange nicht auf die nächste Veranstaltung des Heimatvereins warten kann, den erinnern wir gerne an unser Klappstuhlkino, das am Samstag, den 06.09.2025, auf dem Festplatz am Brunnenberg stattfinden wird. Wir freuen uns über jeden Besucher!
26. August 2025
Kirmes kompakt
Was ihr für unser Kirmeswochenende wissen müsst...
Das Warten hat ein Ende. Endlich steht sie vor der Tür: die Dingslebener Kirmes 2025. Für viele ist und bleibt diese Tradition etwas ganz Besonderes. Daher werden auch in diesem Jahr sicher wieder einige den Weg in ihre Heimat Dingsleben antreten, um mit Familie und Freunden ein unvergessliches Wochenende in unserem kleinen Örtchen zu erleben. In der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ berichten wir euch in aller Kürze über den aktuellen Stand der Vorbereitungen und die Highlights des Kirmeswochenendes.
Zuallererst: Das Zelt steht! Dank vieler fleißiger Helfer an den vergangenen beiden Wochenenden konnte unser Festzelt in gewohnter Qualität und mit viel Spaß aufgebaut und ausgeschmückt werden. Letzte Handgriffe sind natürlich wie immer noch zu machen. Wir sind uns aber ziemlich sicher, dass wir am Donnerstag erste Dorfbewohner und Gäste zum Antrinken im „feier-fertigen“ Festzelt begrüßen können.
Antrinken – ein gutes Stichwort. Am Donnerstag, den 21.08.2025, beginnt das Kirmeswochenende mit einer leckeren Essensauswahl der Fa. Zachrich und natürlich mit Bier- und Limonadenspezialitäten der Privatbrauerei Metzler. Musikalisch umrahmt wird der Abend ab 18.30 Uhr von der Eventkapelle „Ernst wie Lustig“, die in ihrer Original-Besetzung und mit bekannten Gesichtern aus den Nachbarorten herrliche Blasmusik zum Besten geben. Seid dabei, wenn es auf Tische und Bänke geht!
Viel Zeit zum Ausruhen bleibt euch am nächsten Tag nicht. Bereits um 18.30 Uhr empfängt die Gemeindepfarrerin die Kirmesgesellschaft und Gäste zum traditionellen Kirchweihgottesdienst in der Dingslebener Kirche „St. Nicolaus und St. Margarethe“. Mit einem Umzug der großen und kleinen Kirmesgesellschaft durch das Dorf wird dann die Kirmes offiziell begonnen. Nach den Einmärschen im Festzelt startet der Kirmestanz mit „MUSI-MEN & SOLAR-BAND“, die wird glücklicherweise wieder gewinnen konnten. Sie sind bekannt als ein eingespieltes Team, das schon seit einigen Jahrzehnten Stimmung und gute Musik in jedes Festzelt bringt. Wir freuen uns auf einen aufregenden Abend!
Am nächsten Morgen geht es früh raus – zumindest für die Kirmesgesellschaft. Ab 8.00 Uhr beginnen die Ständchen für die Dorfbewohner mit der seit vielen Jahren in Dingsleben heimischen „Ständchen-Group“. Andreas und seine Kompagnons werden sicher wieder einige Klassiker auf Lager haben. Am Abend gibt es erneut einen Einmarsch der Kirmesgesellschaft. Hier lohnt es sich, früh da zu sein, denn bis 21.00 Uhr kostet der Eintritt in das Festzelt nur die Hälfte des regulären Preises. Im Anschluss heißt es wieder Tanz und Spaß mit „MUSI-MEN & SOLAR-BAND“ bis in die Morgenstunden.
Am Kirmessonntag wartet dann das große Festjahres-Special der Kirmes 2025. Um 9.45 Uhr marschieren dutzende Kirmesgenerationen gemeinsam durch unser Dorf, ehe sie um ca. 10.30 Uhr den Frühschoppen mit einem traditionellen Einmarsch eröffnen. Begleitet werden sie von der Kapelle AB UND ZU, die auch die weiteren Mittagsstunden gute Unterhaltung liefern wird. Ab 14.00 Uhr startet dann der Kindertanz mit den Flamingos und unserem langjährigen Freund Bambi. Bei Kaffee und Kuchen kommt man dabei sicher gut durch den Nachmittag. Um 17.00 Uhr dürft ihr gespannt sein auf die diesjährige Kirmespredigt, die sicher wieder einige lustige Stories der Dorfbewohner bereithält. In den folgenden Abendstunden lassen wir die Kirmes entspannt ausklingen und beerdigen sie selbstverständlich auf traditionelle Art und Weise.

Ihr seht es wird ein Wochenende voller Spaß, Aktionen und Gemeinschaft. Deshalb seid dabei, so oft ihr könnt und wollt. Wir freuen uns auf alle, die gemeinsam mit uns diese Kirmes zum nächsten Highlight des Festjahres machen.
19. August 2025
Spürbare Vorfreude
Beginn der Kirmesvorbereitungen 2025
Der Monat August schreitet mit großen Schritten voran und das bedeutet für uns Dingslebener vor allem, dass wir unserer geliebten Kirmes immer näher kommen. Sichtbar wurde die Dingslebener Kirmes 2025 dann erstmals am vergangenen Wochenende, als viele fleißige Helfer sich zum Zeltaufbau versammelten. Los ging es bereits am Freitagabend. In gewohnter Dingslebener Genauigkeit wurde die gewünschte Position des Festzeltes mittels GPS vermessen. Sogar das Grundgerüst wurde bereits am Boden zusammengesteckt. Man sah also schon an diesem Abend, dass die Vorfreude riesig war und es nicht schnell genug gehen konnte, bis das Zelt stand und damit die ersten Kirmesgefühle aufblitzten.
Der offizielle Start des Zeltaufbaus erfolgte dann am Samstagmorgen. Um Punkt 8.00 Uhr begann man, dank der guten Vorbereitungen des Vortags, mit dem Aufrichten des Zeltes. Dach- und Seitenplanen wurden eingezogen und das Barzelt aufgebaut. Die Zeit verging wie im Fluge und schon lag auch in der Hälfte des Zeltes der Holzfußboden. Gegen 13.00 Uhr hatten sich dann die ca. 25 Helfer auch mal eine Pause verdient. Hierfür zauberten die Mädels der Kirmesgesellschaft extra eine leckere Soljanka, die genug Kraft für die zweite Tageshälfte geben sollte. Bei dann steigenden Temperaturen wurde auch der Rest des Zeltes noch mit Boden verlegt. Die Bühne erhielt ihren Platz, genauso wie das bekannte Podest der Kirmesgesellschaft. Zuletzt konnte sogar schon die Tanzfläche mit Geländer abgegrenzt werden – schließlich standen am Folgetag die ersten Proben im Festzelt an. In Summe war es ein mehr als erfolgreicher erster Arbeitstag im Zelt, der ohne die vielen Helfer und eine fleißige Kirmesgesellschaft kaum möglich gewesen wäre. Hierfür sagen wir DANKE!
Die erste Bewährungsprobe für das Zelt und vor allem für das „Parkett“ ließ kaum auf sich warten. Am Sonntagvormittag trafen sich die Teilnehmer der Generationenkirmes zur wöchentlichen Probe. Dabei zeigte sich, dass eine Polka mit so vielen Pärchen auf engem Raum gar nicht so leicht ist wie gedacht. Trotzdem sind alle zuversichtlich, dass das Festjahres-Highlight am Kirmessonntag einen guten Verlauf nimmt. Wer das nicht verpassen möchte, der sollte am Kirmessonntag spätestens um 10.30 Uhr im Zelt sein, um den einmaligen Einmarsch von fast einem Dutzend Kirmes-Generationen nicht zu verpassen.
Fotos: Kirmesgesellschaft Dingsleben
Was man auch nicht verpassen sollte, ist das mittlerweile etablierte Dorffest der Kirmesgesellschaft am Samstag, den 16. August. Als Dankeschön für die Unterstützung im Vorjahr und als Einstimmung auf die diesjährige Kirmeszeit veranstaltet die Kirmesgesellschaft in Eigenregie eine kleine Feier. Dazu sind alle Dorfbewohner ab 15.00 Uhr zu Kaffee und Kuchen eingeladen. In geselliger Runde ist im Anschluss natürlich auch die Versorgung zum Abendessen gesichert. Für die kleinen Dorfbewohner gibt es wie gewohnt auch einige Aktionen der KG-Mädels. Wer schon am Vormittag Zeit hat, kann gerne ab 10.00 Uhr beim weiteren Einrichten des Festzeltes unterstützen. Die Kirmesgesellschaft freut sich über jeden, der den Weg zum kleinen Dorffest am Samstag findet.

PS: Zur Einstimmung auf die Kirmes und für Werbezwecke laufen aktuell die Social-Media-Konten der Kirmesgesellschaft heiß – mit wunderbaren Bilder des letzten Jahres und einigen lustigen Videos. Schaut daher gerne mal vorbei, z. B. bei Instagram.
12. August 2025
11 Fragen an ...
... unser Vereinsvorsitzenden Rico
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. Zum Start des Kirmesmonats August passt unser heutiger Gesprächspartner sehr gut. Lange Jahre war er selbst aktives Mitglied der Kirmesgesellschaft, später Kirmespfarrer und seit vielen Jahren auch der Vorsitzende unseres Vereins. Rico ist in unserem Verein quasi der Fels in der Brandung und sorgt mit seiner pragmatischen Art für den Erfolg vieler Veranstaltungen. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Ich denke, viel muss ich hierzu nicht sagen. Seit einer gefühlten Ewigkeiten bin ich Mitglied des Heimatvereins und darf seit 2017 auch die Vorstandsarbeit als Vorsitzender leiten.
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
Hier fallen mir einige schöne Orte ein. Am besten gefällt es mir dort, wo es gesellig ist und man mit guten Freunden ein Bier trinken kann - sei es an unserem Feuerlöschteich, im Wirtshaus, am Sportplatz, am Brunnenberg oder bei natürlich mir im Hof.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Für mich ist das größte und schönste Veranstaltungshighlight des Jahres auch nach vielen Jahren immer noch die Dingslebener Trachtenkirmes ist.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
"Einer für alle und alle für einen." - nur mit diesem Motto kann man solch vielfältige Feste und Verantsaltungen stemmen wie wir, insbesondere in unserem Festjahr.
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Da möchte ich mich nicht so direkt festlegen. Ich bin froh, wenn uns überhaupt Gäste aus Nah und Fern besuchen und das zu jeder Jahreszeit. Es ist immer eine Freude, neue Menschen zu begrüßen (wie schon so häufig in diesem besonderen Festjahr) - besonders dann, wenn man viele lobende Worte über unser Dorf und seine Gemeinschaft übermittelt bekommt.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Natürlich ist das Dingslebener Edel-Pils mein Platz 1. Ab und an darf es aber auch gerne mal eine Osta Orange sein.
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
„Dass wir die Dingslebener sind, das weiß ein jedes Kind wir reisen Bäume aus, wo keine sind, ja sind."
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Ich würde sagen das natürlich der "Tag der offenen Höfe " ein voller Erfolg war und ich bin auch auf den diesjährigen "Wirtshausabend" anlässlich unseres Festjahres sehr gespannt .
9. Mit wem aus Dingsleben würdest du gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Ich würde eher sagen ein Bierchen und da gibt es sicherlich viele, die ich gerne mal wieder sehen würde. Hoffentlich kann das zur diesjährigen Kirmes erledigt werden.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Ich hoffe, es verändert sich nicht so sehr und die Menschen in Dingsleben bleiben so herzlich, gastfreundlich und gesellig wie sie sind.
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingsfoto stammt nicht von mir, sondern von unserem Dingslebener Fotografen Volker. Es stammt aus dem vergangenen Kirmesjahr und gefällt mir einfach super. Danke Volker für dieses schöne Motiv!

PS: Ihr wollt unseren Vorsitzenden Rico bei seiner Leiderschaft Kirmes in Aktion sehen? Dann unterstützt uns gerne zum diesjährigen Zeltaufbau für die Dingslebener Kirmes. Dieser findet bereits in dieser Woche am Samstag, den 09. August, ab 8.00 Uhr statt. Die Kirmesgesellschaft und der Heimatverein freuen sich auf eure tatkräftige Unterstützung.
5. August 2025
Ein einmaliger Tag
Rückblick zum Tag der offenen Höfe
Selten wurde ein einziger Tag bzw. eine einzige Veranstaltung in unserem kleinen Dörfchen von so vielen Dorfbewohnern so akribisch vorbereitet. Selten waren auch Aufregung und Anspannung an einem Samstagmorgen so sehr spürbar. Aber was soll man sagen? Jegliche Mühen und vor allem die Detailverliebtheit der Dingslebener haben sich bezahlt gemacht. Es strömten hunderte (vielleicht tausende) Menschen in unser kleines Fachwerkdorf, um ganz im Sinne des Tagesmottos zu erleben und zu genießen. Einen kleinen Über- und Rückblick zum Geschehenen möchten wir heute mit euch wagen, in dem Bewusstsein, dass wir in unserer kleinen Dienstagsneuigkeit nicht alles betrachten können.
Wer von Römhild aus unser Dorf ansteuerte, dem kam gleich ein herrlicher Geruch entgegen. Ganze sieben Brotsorten konnten mit leckeren Käsespezialitäten an Station Nr. 1 verköstigt werden. Gut gestärkt luden bereits auf den ersten Metern dorfabwärts einige Orte zum Verweilen ein – ein Hofflohmarkt, eine kleine Kräuterkunde oder ein Ausflug in die Geschichte eines Bauernhofes. Ein Highlight im Oberdorf war für viele der zahlreichen Gäste an diesem Tag sicherlich die große Uhrenausstellung an Station Nr. 5 – kaum zu glauben, welche (unbekannten) Schätze in unserem Dörfchen so versteckt sind.
Vorbei an liebevoll dekorierten Höfen kam man an einem Abstecher zum Wirtshaus nicht vorbei. Bei herrlicher Biergarten-Atmosphäre war es für viele an der Zeit, kurz Rast zu machen, ein frisches Bier zu trinken, eine Bratwurst der Römhilder Fleischerei zu genießen und nebenbei auch noch an einer Tombola teilzunehmen. Im Anschluss kamen vor allem die kleinen Besucher auf ihre Kosten. Beim Kinderschminken, bei Feuerwehr-Spielen und auch beim Töpfern war jede Menge Spaß vorprogrammiert. Die alte Schmiede und die kleine Tischlerei waren dann ein Highlight für Klein und Groß, bei welchem so einige selbst gemachten „Werkstücke“ mit nach Hause genommen wurden. Wer es etwas ruhiger mochte, fand den Weg in die Heimatstube, in unsere Kirche oder in einen der vielen Orte zum Verweilen.
Weitere Schätze erwarteten die Gäste aus Nah und Fern im Unterdorf, allen voran die Museumsscheune – ein weiterer der eher unbekannten Dingslebener Schätze. Ein naturgemäß beliebter Anlaufpunkt war auch die große Oldtimerausstellung am Sportplatz. Eine Vielzahl von sehr liebevoll hergerichteten Fahrzeugen aus früheren Zeiten begeisterte wirklich jeden Besucher. Auch am anderen Ortsende wartete noch der ein oder andere spannende Ort zum Verweilen – eine Taubenausstellung, ein Café im Grünen und ein weiterer kleiner Hofflohmarkt.
Zurück im Dorf entdeckte man dann doch immer wieder neue kleine Orte. Man hörte der Gaudi-Musik der Gleichberg-Musikanten oder traf alte Bekannte auf ein kurzes Pläuschchen. Der Regen am Morgen konnte uns nichts anhaben und machte die zweite Tageshälfte vielleicht umso schöner. Zufrieden und etwas geschafft ließen die Hofbesitzer und Dorfbewohner diesen einmaligen und wunderbaren Tag ausklingen, wie immer bei einem kleinen Kaltgetränk und vielen guten Gesprächen.
Wir sind unendlich dankbar für diese beeindruckende Gemeinschaftsleistung zu unserem Tag der offenen Höfe. Wenige haben mit einem so großen Zuspruch aus allen Richtungen gerechnet. Umso leichter fiel uns daher dieser heutige Rückblick. Wer nochmal kleine Impressionen nachschauen möchte, dem empfehlen wir den Beitrag im MDR Thüringen Journal, das uns wieder einmal besuchte.
Fotos: V. Schilling
PS: Das nächste Highlight ist unserem Örtchen ist die Dingslebener Trachtenkirmes (21. bis 24. August). Davor und zwar in dieser Woche sind aber erstmal unsere Freunde vom Heimatförder-Verein Zeilfeld am Zug und laden zu ihrer Zeltkirmes – eine Einladung, die ihr aus unserer Sicht unbedingt annehmen solltet. ;-)
29. Juli 2025
Dingsleben öffnet seine Höfe
Vorschau auf ein spannendes Wochenende
Nachdem unser Festjahr in den vergangenen Wochen eine kleine Sommer- bzw. Ferienpause eingelegt hat, steht in dieser Woche endlich wieder ein größeres Highlight in unserem kleinen Festprogramm. In den Vorbereitungen zu eben jenem Jahresplan waren sich die Mitglieder des Festkomitees schnell einig, dass auch neue Veranstaltungsformate Teil des Festjahres werden sollen. Schnell sprach man dabei auch über den sogenannten „Tag der offenen Höfe“, der bereits in einigen anderen Orten unserer Region erfolgreich Gäste aus Nah und Fern anlockte. Dabei scheint das Format wie gemacht für unser fränkisch geprägtes und mit herrlichen Fachwerkhäusern ausgestattetes Straßendorf.
Nach einigen Vorbereitungsrunden, Versammlungen und Abstimmungen stand schlussendlich die Organisation und auch der Termin für den Tag der offenen Höfe in unserem kleinen Dingsleben. An diesem Samstag, den 26. Juli, öffnet nahezu das gesamte Dorf von 10.00 bis 18.00 Uhr seine Tore und zwar unter dem Motto „Erleben und Genießen“. Völlig zurecht fragen sich nun einige, was dieses Motto wohl zu bieten hat…
Und was soll man sagen – es erwartet euch ein ganzer „Blumenstrauß“ von über 25 Attraktionen und Aktivitäten. Im Sinne der langen Dingslebener Dorfgeschichte finden sich dabei zunächst einige historische Beiträge, z. B. zu landwirtschaftlichem Gerät, zur Dingslebener Feuerwehr oder auch zum ältesten Haus des Ortes. Passend dazu erwarten die Besucher auch verschiedene historische Ausstellungen, u. a. im Brauereimuseum, in der Heimatstube oder in einer Museumsscheune. Für den kleinen Bummel zwischendurch veranstalten einige Dorfbewohner liebevoll hergerichtete Hofflohmärkte. Im Fokus stehen an diesem Tag auch Handwerks- und Handarbeitstätigkeiten unterschiedlicher Art – Schmieden, Drechseln, Häkeln, Töpfern und vieles mehr. Selbst leidenschaftliche Fahrzeugliebhaber kommen bei einer Oldtimerausstellung auf ihre Kosten.
Für die kleinen Hofbesucher ist natürlich auch gesorgt: In verschiedenen Höfen gibt es extra Angebote für Kinder, z. B. Kinderschminken, Filzen, Töpfern und noch mehr. Die Stimmung wird ab 13.00 Uhr angeheizt von den Gleichberg-Musikanten, die am Wirtshaus mit zünftiger Blasmusik begeistern. Am Wirtshaus findet sich übrigens, zusätzlich zu den einzelnen geöffneten Höfen, auch eine zentrale Anlaufstelle für Getränke, Speisen, Toiletten und sogar eine Tombola.
Das Wichtigste zum Schluss: Alle Informationen zu Aktionen, Toiletten, Angeboten für Kinder usw. finden sich im Überblick auf unserem kleinen Flyer. Dort sind auch die Parkmöglichkeiten verortet. Ein großer Teil der Ortsstraße wird zur Verkehrssicherung für den Autoverkehr gesperrt sein, weshalb Gäste von außerhalb auf den gekennzeichneten und ausgeschilderten Flächen an den Ortseingängen (oberhalb der Brauerei, oberhalb der Wendeschleife, am Sportplatz) parken müssen.
Ihr seht, es wird wirklich viel geboten und es erwartet alle Dorfbewohner und Gäste in jeder Ecke unseres Ortes eine familiäre Atmosphäre mit viel Zeit zum Flanieren, Quatschen, Erleben und Genießen. Das ganze Dorf freut sich auf diesen, wohl einmaligen Tag voller Aktionen, Leidenschaft und Liebe zu unserem kleinen Dingsleben – seid dabei, wir sind es auch!
Foto: Festkomitee Dingsleben
22. Juli 2025
Backhaus, Mühlteich und noch mehr...
Neuigkeiten der Gemeinde
Häufig berichten wir in unseren „Neuigkeiten am Dienstag“ vor allem vom kulturellen Dorfleben in unserem kleinen Örtchen – beispielsweise von vergangenen und anstehenden Veranstaltungen oder von neuen Aktionen der Dingslebener Vereine. Heute möchten wir den Blick auf Projekte und Planungen unserer Gemeinde lenken. Hierfür konnten wir dankenswerterweise mit unserer Bürgermeisterin Steffi sprechen, die uns über einige abgeschlossene und laufende Projekte im Ort informiert hat. Und natürlich sollt auch ihr dahingehend nicht unwissend bleiben…
Ein erstes Projekt betrifft ganz konkret die Aktivitäten unseres Heimatvereins. Vor vielen Jahren entschied die Gemeinde aus verschiedenen Gründen, die laufenden Kosten für den Stromanschluss im unteren Backhaus beim zuständigen Energieunternehmen einsparen zu wollen und meldete die Stromversorgung quasi ab. Nachdem fleißige Dorfbewohner das Backhaus in diesem Jahr wieder nutzbar machten, soll nun auch die Stromversorgung reaktiviert werden. Für die damit verbundenen Kosten stellte die Gemeinde einen Antrag auf Kleinprojekteförderung und bekam vor Kurzem auch einen entsprechend positiven Zuwendungsbescheid, womit ein Großteil der Kosten von staatlicher Seite übernommen wird. Auch wenn der Gemeinderat hierzu noch weitere Beschlüsse fassen muss, ist es wohl absehbar, dass die Zeit des batteriebetriebenen Lichts im unteren Backhaus bald vorbei sein wird.
Ein für Dingslebener Verhältnisse großes Vorhaben setzte die Gemeinde in diesem Jahr am örtlichen Mühlteich um. Hier entstand ein Regenrückhaltebecken, ebenfalls mit Hilfe öffentlicher Fördermittel. Vor Kurzem erfolgte die erfolgreiche Abnahme durch das zuständige Bauamt und dank des Regens der letzten Woche zeigten sich sogar die ersten Grashalme früher als gedacht.
Um die Begrünung und Bepflanzung des Areals sowie das gesamte Projekt abzuschließen, sind für den Herbst weitere Anpflanzungen geplant.
Wenn wir gerade bei Projekten der Wasserversorgung sind: Die regionale Wasserwirtschaft plant darüber hinaus die Erneuerung der Wasserleitung ab der Brauerei, entlang des Viehstalls und Sportplatzes bis hin zur Kreuzung in Richtung Themar. In diesem Zuge sollen durch die Gemeinde auch zwei Hydranten am Stall sowie am Sportplatz ertüchtigt und zu Oberflurhydranten umgebaut werden. Bei beiden Hydranten ist aktuell die Leistungsfähigkeit etwas eingeschränkt.
Schließlich bleibt noch das neue Begrüßungsschild am Abzweig zur Reuriether Straße zu erwähnen. Gestaltet und gesponsert wurde das Schild von der Privatbrauerei Metzler. Mit einem ansprechenden und zeitlosen Design werden Gäste und Durchfahrende nun herzlich in unserem Örtchen begrüßt. Sie werden aufmerksam - auf unser Festjahr und die untrennbare Geschichte des Dorfes mit dem regionalen Brauhandwerk.

Foto: Heimatverein "Am Brunnenberg" e. V.

Foto: Heimatverein "Am Brunnenberg" e. V.
Alles in allem bleibt festzuhalten, dass sich eine ganze Menge bewegt in unserem kleinen Örtchen. Dafür bedanken wir uns bei allen ehrenamtlich (!) engagierten Dorfbewohnern und Verantwortlichen, die Jahr für Jahr dazu beitragen, dass unser Dorf lebenswert bleibt und immer noch ein bisschen schöner wird.
15. Juli 2025
Vorbereitung ist alles
Was unsere Mitglieder in der Sommerpause treiben...
Nach aufregenden ersten fünf Monaten in unserem Dingslebener Festjahr hat sich unser Verein Anfang Juni erst einmal in die Sommerpause verabschiedet – zumindest, wenn es um die Durchführung von Veranstaltungen geht. Doch eins ist gewiss, „hinter den Kulissen“ finden sich immer einige fleißige Menschen, die stets umtriebig sind und selbst die wohlverdiente Sommerpause zugunsten unseres Vereins nutzen. Gute Beispiele hierfür sind zwei Aktivitäten in der vergangenen Woche, von denen wir euch heute berichten möchten. Viel Spaß beim Lesen unseres heutigen kleinen „Neuigkeit am Dienstag“!
Wer von euch erinnert sich noch an unser diesjähriges Backhausfest? Es war ein wahres Highlight mit vielen Gästen, stimmungsvoller Atmosphäre und vor allem mit einigen Leckereien. Neben den Klassikern Zwiebelkuchen und Pizza zauberten die Dingslebener Frauen in diesem Jahr auch seit langem wieder einige Schmelzekuchen. Diese wurden am Nachmittag angeboten und waren umgehend ausverkauft. Das war Motivation genug für unsere Frauen, um den Schmelzekuchen auch für unser Backhausfest 2026 fest „ins Programm zu nehmen“.
Fotos: M. Schulz
Um nun für das nächste Jahr, das nächste Backhausfest und somit die nächsten Schmelzekuchen optimal vorbereitet zu sein, haben einige unserer fleißigen Frauen bereits in der vergangenen Woche die Obst-Vorräte aufgestockt. Dabei fand zunächst die Ernte an Bäumen und Sträuchern im ganzen Dorf statt. Kirschen, Johannis- und Stachelbeeren waren die begehrten Ziele. Nach der Ernte folgte das Putzen, Einfrieren und Einkochen, sodass unsere „Vorratskammer“ wieder gut gefüllt sein sollte, um unsere Gäste auch im nächsten Jahr wieder mit leckerem Schmelzekuchen versorgen zu können. Ein Dank geht dabei an alle Dorfbewohner, die uns ihr Obst hierfür zur Verfügung gestellt haben.
Mindestens genauso umtriebig wie unser Backhausfrauen waren am vergangenen Sonntag auch einige ehemalige Kirmesmädels und Kirmesburschen. Wir berichteten euch bereits häufiger von der geplanten „Generationen-Kirmes“ – dem diesjährigen Festjahreshighlight am Kirmessonntag. Organisiert von unseren drei Vereinsmitgliedern Anni, Jasmin und Paula traf sich die „kirmeshungrige Meute“ bereits Anfang Juni, um zunächst einmal zu klären, welche Pärchen überhaupt zur Verfügung stehen. Erfreulicherweise war das Interesse einiger Dorfbewohner und Nachbarn geweckt, sodass dem Projekt nichts mehr im Wege stand.
Am vergangenen Sonntag stand nun die erste Probe auf dem Programm. Der ein oder andere wirkte sichtlich angespannt – „Wird die Polka mir nochmal gelingen?“ hörte man es leise flüstern. Aber allen Befürchtungen zum Trotz lief die Probe wie ein Länderspiel. Man hatte es schließlich nicht mit Amateuren zu tun. Der Einmarsch – ein Kinderspiel, der Walzer – im Dreivierteltakt wie früher, der Rheinländer – ein alter Hut und die Polka?! Die war dann doch nicht so schlimm wie befürchtet. Selbst ohne festes Schuhwerk ging sie unseren „alten“ Kirmespärchen ganz einfach von der Hand. Gelernt ist nun mal gelernt. Und doch soll es im Juli weitere Proben geben, auch um die Gemeinschaft mal wieder in Schwung zu bringen. Über etwaige Termine informieren wir euch zeitnah - hier oder im Dorffunk.
Foto: E. Tessendorf

08. Juli 2025
11 Fragen an ...
... unser Vereinsmitglied Jasmin
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. Mit der Auswahl unserer heutigen Gesprächspartnerin möchten wir an unseren Beitrag der letzten Woche anknüpfen, als wir vom Start in die Kirmessaison 2025 berichten durften. Denn heute sprechen wir mit unserem Vereinsmitglied Jasmin, die sich auch nach ihrer "aktiven" Karriere immer noch mit viel Herzblut und Engagement für die Dingslebener Kirmes einsetzt. In diesem Jahr ist sie beispielsweise Mitorganisatorin der "Generationen-Kirmes" anlässlich unserer 1225-Jahrfeier. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Mich verbindet mit dem Heimatverein in erster Linie die Kirmes. Durch diese tolle Veranstaltung bin ich erst in den Heimatverein eingetreten und engagiere mich seitdem ehrenamtlich für mein Heimatdorf Dingsleben.
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
Natürlich hat Dingsleben mehrere schöne Orte wie beispielsweise den Kleinen Gleichberg mit einem herrlichen Ausblick oder unseren "Teich", der viele alte Erinnerungen aus meiner Kinder- und Jugendzeit weckt. Am liebsten bin ich aber zu Hause im hinteren Garten, den meine Eltern erst vor Kurzem wunderschön zurecht gemacht haben.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Selbstverständlich ist es die Kirmes. Die Kirmes ist, wie im letzten Dienstagsbeitrag beschrieben, die „schönste Zeit im Jahr". Ich persönlich finde es sehr toll, dass viele ehemalige Mitglieder der Kirmesgesellschaft an diesem Wochenende wieder in die Heimat kommen, um schöne gemeinsame Stunden zu verbringen, in denen gelacht, getanzt und "geschnäpselt" wird. ;-)
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
Mein Buchtitel für unser schönes Dörfchen: "Dingsleben - oh du schöne Heimat".
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Natürlich ist Dingsleben zu jeder Jahreszeit sehr schön. Aber am schönsten finde ich Dingsleben, wie viele der anderen Interviewten in dieser Rubrik, in der Frühlingszeit, wenn alles zu blühen beginnt und es in unseren Wäldern nach Bärlauch duftet.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Ich denke, am liebsten trinke ich das Dingslebener Radler.
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
„Ice cream - News cream - everybody wants Ice cream, rock, oh rock my Baby roll …“ - Das Lied erinnert mich an Dingsleben, da es sehr oft bei den Ständchen gespielt wird und ein Hit für alle Generationen ist.
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Ein Dorffest.
Früher gab es immer das „Oberdorffest“ - in Wochenende mit Tanzabend, Frühschoppen und vielem mehr. So etwas fände ich mal wieder schön.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest du gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Ich würde mich sehr freuen, wenn alle von der alten Kirmesgesellschaft mal wieder zusammenkommen, mit 1-2 Fläschle Bier schöne Stunden am Lagerfeuer verbringen und in alte Zeiten schwelgen.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Mich würde es freuen, wenn es so bleibt wie jetzt, mit vielen schönen Veranstaltungen - dies ist natürlich auch in Zukunft nur durch viele engagierte Dorfbewohner möglich.
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingsfoto zeigt uns Kirmesmädels in unseren schönen Trachten zur Kirmeszeit, die ich am meisten liebe sowie meinen Heimatort Dingsleben und den Brunnenberg im Hintergrund.

PS: Auch ihr wollt einmal Teil der "Neuigkeit am Dienstag" und unsere "11 Fragen an..." beantworten? Dann nichts wie los - meldet euch bei uns über die bekannten Kanäle oder natürlich auch persönlich. Vielleicht seid ihr dann am nächsten ersten Dienstag des Monats "auf der Titelseite".
Oder ihr kontaktiert uns mit den anderen Ideen, Themen, Ereignisse, Besonderheiten etc., über die wir an dieser Stelle mal berichten sollten. Wir sind dankbar für euer Feedback und freuen uns auf eure Hinweise!
1. Juli 2025
"Die schönste Zeit im Jahr"
Startschuss in die Kirmessaison 2025
Am vergangenen Wochenende begann für viele junge Leute im Landkreis eine ganz besondere, vielleicht die schönste Zeit im Jahr – und zwar die Kirmeszeit. Natürlich war auch unsere Dingslebener Kirmesgesellschaft unterwegs und erlebte so einiges. Von diesen Ereignissen und was es darüber hinaus sonst noch zur anstehenden Kirmeszeit zu berichten gibt, erzählen wir euch in unserer heutigen „Neuigkeit am Dienstag“.
Als am Freitagabend die „Gemütliche Runde“ am örtlichen Sportplatz zusammenkam, staunte der ein oder andere nicht schlecht, wie viele spielfähige Kicker auf unserem heiligen Rasen ein kleines Training abhielten. Die Kirmesgesellschaft hatte den Platz kurzfristig in Beschlag genommen, um in einem zweistündigen Trainingslager den Tritt gegen den Ball nochmals zu verinnerlichen. Doch wofür? Am Folgetag gingen unsere Jungs und Mädels (!) der KG beim Kirmesturnier im benachbarten Birkenfeld an den Start und da einige ihre Fußballschuhe schon in Kindheitstagen an den Nagel gehangen haben, war nun mal eine kleine Auffrischungseinheit notwendig. Die Arbeit zahlte sich irgendwie auch aus. Zwar wurde man im „Stadion“ am Stirnberg nur Sieger der Herzen, aber mit viel Ehrgeiz und Herzblut waren so einige feine Spielzüge zu beobachten. Leider konnte sich unser Torwart Robert aber nicht immer auf seine Vordermänner und -frauen verlassen und musste etwas häufiger hinter sich greifen als erwartet. Mit der letzten Aktion des Turniers schoss zwar sogar noch unser Kirmesschulz Tom einen Ball in die Maschen – allerdings in die eigenen. Nichtsdestotrotz blieb ein toller und lustiger Nachmittag in den Erinnerungen unserer KG.
Viel Zeit zum Ausruhen blieb den jungen Leuten aber nicht, denn bereits am Abend mussten die schweren Beine wieder tanzfähig sein. Es ging zur traditionellen Plankirmes nach Westhausen. Mittlerweile ist das Kirchweihfest im Unterland-Dorf für viele Kirmesgellschaften des Landkreises eben jener Auftakt in die jährliche Kirmessaison. Mit einer großen Truppe repräsentierte die Kirmesgesellschaft (und so mancher Kirmes-Oldie) unser Dorf im großen Festzelt.
Fotos: Kirmesgesellschaft Dingsleben
Die in Dingsleben bekannte Band „Rhöner Gaudi“ spielte herrlich auf und der Abend verging wie im Flug, auch dank liebevoller Gastfreundschaft und bester Versorgung. Besser hätte der Start in die Kirmessaison für die Dingslebener KG kaum aussehen können, auch wenn wir uns bis zur Dingslebener Kirmes (21. bis 24. August 2025) noch etwas gedulden müssen.

Foto: Kirmesgesellschaft Dingsleben
Apropos Dingslebener Kirmes: Was natürlich auch bei unserer diesjährigen Kirmes nicht fehlen darf, ist eine Kirmespredigt. Dafür braucht es allerdings auch die ein oder andere Geschichte, die Dorfbewohner und Gäste vielleicht zum Schmunzeln bringen könnte. Wer hier noch Geheimnisse hat oder kennt, darf sie gerne über die bekannten „Kontaktpersonen“ – natürlich höchst vertraulich – weitergeben. Wir zählen auf euch!
Und wer nun zum Ende dieser Dienstagsneuigkeit darüber nachdenkt, wie schön es doch wäre, auch nochmal Teil der Kirmesgesellschaft zu sein, für den haben wir genau das richtige. Anlässlich des Festjahres findet am Kirmessonntag ein besonderes Highlight statt. Mit Umzug durch das Dorf und kleinem Einmarsch sollen möglichst viele ältere Kirmes-Generationen nochmal die Möglichkeit haben, das „besondere Kirmes-Gefühl“ erleben zu dürfen. Organisiert wird das Ganze von den ehemaligen Kirmesmädels Anni, Jasmin und Paula. Die erste gemeinsame Probe für den Einmarsch ist mittlerweile terminiert und findet am 06. Juli, um 10.30 Uhr, im Gemeindesaal statt. Alle kirmesfreudigen Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.
24. Juni 2025
Spiel- und Wasserspaß für Jedermann
Rückblick auf das Kinder- und Sportfest
Bevor sich unser, mittlerweile sechs Monate altes, Dingslebener Festjahr in eine kleine und vollkommen verdiente Sommerpause verabschieden konnte, veranstaltete der SV 51 nochmal ein wunderbares Highlight für große und kleine Dorfbewohner. Heute möchten wir daher mit euch kurz auf den vergangenen Samstag zurückblicken und dürfen dabei von einem Tag voller Spiel, Spaß und Freude berichten.
Eingeläutet wurde der sportliche Tag mit einem Freundschaftsspiel der Fußballjunioren aus Häselrieth/Reurieth und Mendhausen/Römhild. Mit Freude konnte den jungen Talenten beim Kicken zugeschaut werden. Viele spannende Aktionen waren zu beobachten und viele der Zuschauer freuten sich, dass der Dingslebener Sportplatz mal wieder für ein ordentliches Fußballspiel genutzt wurde.
Bei allerschönstem Sommerwetter konnten aber natürlich auch die weniger Fußballbegeisterten auf Ihre Kosten kommen. Somit hatten dann auch wirklich alle – Groß und Klein – ihren Spaß beim Kinderfest. Angeboten wurden eine (neue) Riesenrutsche und eine tolle Hüpfburg, Kinderschminken von und mit Doro, die neue Dingslebener Sportart – das Bogenschießen – mit Betreuung von Uwe, Christian und Denise sowie viele weitere Spielstationen. Die Dingslebener Frauen rund um Silke und ihre Mädels wussten dabei wie in jedem Jahr, wie große und kleine Dorfbewohner für Spiel und Spaß zu animieren sind. Mit tollen Preisen sowie Limo und Bratwurst wurden die Kinder für ihren gemeinsamen Spielewettbewerb schließlich belohnt und hatten wirklich von Herzen ihren Spaß.
Die Versorgung kam, wie bei jeder Dingslebener Veranstaltung, natürlich nicht zu kurz. Die Kirmesgesellschaft war als Grill-Team engagiert unterwegs, viele fleißige Bäckerinnen sorgten für ein üppiges Kaffee-, Torten- und Kuchen-Buffet und die Ausschänker waren natürlich auch voll eingespannt.
Und dann kam noch das große Highlight: Da das Wetter für eine Wasserabkühlung ideal war, wurde kurzerhand noch eine einheimische Wasserfolienrutsche im Oberdorf organisiert und am Sportplatz ausgelegt. Das war ein Gaudi! Der Wasserspaß erreichte seinen Höhepunkt, als die Wasserbomben erneut befüllt wurden und eine große Wasserschlacht ihren Lauf nahm. Klein und Groß mussten herhalten, um – gewollt oder ungewollt – Teil der Abkühlung zu werden. Nach kurzer „Trockenphase“ wurde dann noch bis spät in die Abendstunden in gemütlicher Runde beisammengesessen. Für die Dingslebener Kinder ging zuvor ein unvergesslicher Tag zu Ende.

Solch gelungene Veranstaltungen sind das Ergebnis von vielen anpackenden Händen. Daher möchte der Sportverein auf diesem Weg nochmals Danke sagen – an alle Helferinnen und Helfer, alle Gäste und natürlich auch an alle Kinder. Mit diesem Dank geht das Festjahr in die Sommerpause und wir sehen uns spätestens am Samstag, den 26. Juli 2025, zum nächsten Festjahres-Highlight – dem Tag der offenen Höfe – wieder. Wir freuen uns!
Foto: V. Schilling
17. Juni 2025
Gelungenes Comeback
Rückblick auf unsere Himmelfahrtsfeier
Bereits in unserer letzten Dienstagsneuigkeit haben wir es euch angekündigt, dass wir in dieser Woche noch einmal gemeinsam mit euch auf uns vergangenes Festjahres-Highlight zurückblicken wollen. Gemeinsam haben dabei unsere beiden Dingslebener die Himmelfahrtstradition vergangener Jahre wieder aufleben lassen – mit vielen Anstrengungen, aber vor allem auch mit viel Erfolg.
Die Vorbereitungen begannen, in weiser Voraussicht, schon einige Zeit vor der geplanten Feierei. Mit viel Herzblut, Tatkraft und Liebe zum Detail haben die engagierten Mitglieder von Sport- und Heimatverein alles dafür getan, um den Festplatz am Brunnenberg zur perfekten „Eventlocation“ zu machen. Alle Vorplanungen waren dabei immer mit etwas Ungewissheit verbunden, denn niemand wusste so recht, ob die feierwütigen Menschen die Dingslebener Himmelfahrtsfeier nicht schon vergessen hatten. Immerhin blieb der Festplatz einige Jahre zu Himmelfahrt unbespielt.
Etwas aufgeregt starteten die gut 30 (!) Helfer in den Donnerstagmorgen. Letzte Hinweisschilder wurden aufgestellt, die Roste vorbereitet und das erste Bier angezapft. Die ersten Gäste begrüßten wir bereits um 8.30 Uhr, die auf ihrer Männertagstour gerade von der Steinsburg hinabgestiegen waren und sich zum Frühstück bei uns niederließen. Es sollte der ruhige Beginn eines Tages werden, der wie im Flug verging.
Nachdem unsere Freunde und Musiker der Gleichberg-Musikanten parat standen, begann der große Ansturm. Menschen aus Nah und Fern suchten unseren Festplatz fast wie eine Pilgerstätte auf. Es wurde deutlich, dass viele die Himmelfahrtfeier am Brunnenberg vermisst und wieder herbeigesehnt hatten. Die gute Stimmung dank herrlicher Blasmusik, leckerem Essen und kühlem Bier hielt bis in die Abendstunden – genauso wie das Wetter.
Noch bevor die Gleichamberger Blasmusikanten den Staffelstab an den Fränkischen Dreiklang übergeben konnten, statte der Mitteldeutsche Rundfunk unserem kleinen Dörfchen einen Besuch ab – schon zum zweiten (und sicher nicht zum letzten) Mal in diesem Jahr. Die Eindrücke des Himmelfahrttages sowie ein kleines Interview unseres Vereinsvorsitzenden Rico, der stellvertretend für das Festkomitee sprach, fand noch am Abend den Weg ins MDR Thüringen Journal (Hier geht’s zum Video.)
Irgendwann am Abend als alle Bratwürste gegrillt, fast alle Bierfässer ausgetrunken und alle E-Bikes wieder fortgefahren waren, konnte dann endlich einmal in gemütlicher Runde „Luft geholt werden“. In gemütlicher Runde fanden sich viele Helfer und Dorfbewohner nochmals zusammen, um diesen wunderbaren Tag ausklingen zu lassen. Für dieses tolle Event und Erlebnis möchten wir uns bedanken – zunächst bei allen Gästen und den eingeladenen Musikern, die für beste Stimmung sorgten. Ein besonderer und herzlicher Dank geht an die Organisatoren und Helfer, die eine Himmelfahrtsfeier im ohnehin vollgepackten Festjahr überhaupt ermöglicht haben.
Zuletzt möchten wir, der Heimatverein, unseren Dank an den SV 51 richten. Es war eine wahnsinnig freundschaftliche und gewinnbringende Zusammenarbeit, die wir gerne an passender Stelle fortsetzen möchten. Das hat Spaß gemacht!
Fotos: V. Schilling
PS: Der Sportverein veranstaltet übrigens schon in dieser Woche das nächste Festjahres-Highlight. Am Samstag, den 14.06., findet das Kinder- und Sportfest rund um unseren Sportplatz statt. Ab 13.30 Uhr seht ihr ein Junioren-Freundschaftsspiel und ab 14.30 Uhr starten die Aktivitäten rund um das Kinderfest mit Hüpfburg, Riesenrutsche und vielem mehr. Seid dabei, gute Versorgung und Stimmung ist wie immer garantiert!
10. Juni 2025
11 Fragen an ...
... den Vorsitzenden des Dingslebener Sportvereins Uwe
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. Noch am Wochenende präsentierten sich die beiden Dingslebener Vereine - der SV 51 Dingsleben und der Heimatverein "Am Brunnenberg" - gemeinsam als Organisatoren einer tollen Himmelfahrtsfeier auf dem Brunnenberg (Bericht in der nächsten Woche!). Heute geht unsere Kooperation quasi in die nächste Runde und wir sprechen mit dem langjährigen Vorsitzenden des SV 51, Uwe, über unser kleines Örtchen und unsere beiden Vereine. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Mich verbindet mit dem Heimatverein in erster Linie die gute Zusammenarbeit, die es aktuell mit dem Sportverein gibt. Besonders in den letzten Jahren hat die Kooperation eine sehr gute Entwicklung genommen, das war nicht immer so. Durch das Festjahr wird unsere Zusammenarbeit sicher weiter gestärkt, also gerne weiter so!
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
Am liebsten bin ich natürlich Zuhause, in den eigenen vier Wänden, auf dem eigenen Grundstück in gewohnter Umgebung. Eine besondere Verbindung habe ich aber naturgemäß zum Sportplatz und zum Sportlerheim. In letzter Zeit bin ich jedoch leider weniger dort als noch vor einigen Jahren.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Das ist für mich eindeutig - die Kirmes. Es ist Jahr für Jahr eine schöne Tradition, eine tolle Stimmung und eine super Atmosphäre. Es treffen sich an einem Ort viele Freunde wieder und im Grunde auch das ganze Dorf.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
Spontan würde ich sagen: "Unser Dorf am Gleichberg".
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Ich denke, am schönsten ist es im Frühjahr in und um Dingsleben, wenn alles blüht und die Natur erwacht. Eigentlich ist unser Dorf aber zu jeder Jahreszeit sehr schön.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Mein Favorit ist der Klassiker - das Dingslebener Edel-Pils, wobei ich ab und an auch gerne mal ein Hefe trinke.
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
Ein Song, der in mir ein großes Heimatgefühl weckt und den auch Chrissy schon in ihrem Beitrag (siehe November 2024) erwähnt hat, ist „Nur Noch Mal Heim“ von "De Randfichten".
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Ich wünsche mir am liebsten mal einen sportlichen Auftritt meines Lieblingsvereins auf unserem heimischen Sportplatz. Vielleicht schafft es der große FC Bayern München irgendwann mal in die Dingslebener Arena.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest du gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Gerne würde ich wieder einmal mit unserem ehemaligen Bürgermeister Werner zusammenkommen und über alte und neue Geschichten erzählen.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Mich würde es freuen, wenn sich das ursprüngliche Dorfbild unseres schönen Ortes nicht so schnell verändert.
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingshandyfoto zeigt einen Blick aus dem Steiger auf unser schönes Mitteldorf. Aufgenommen ist es aus einer Höhe von etwa 18 Metern.

PS: Ein ausführlicher Bericht zu unserer diesjährigen Himmelfahrtsfeier folgt in der nächsten Woche. Wer bis dahin schon mal ein paar kleine Impressionen sehen möchte, sollte sich unbedingt den Beitrag über unser Event im MDR Thüringen Journal ansehen. Auch unser Vorsitzender Rico wurde zum Interview gebeten. Hier geht's zum Video.
3. Juni 2025
Nur das Neueste
Was ihr für die kommenden Wochen wissen müsst.
Was soll man sagen, aber unser Dingslebener Festjahr läuft zur Zeit auf Hochtouren. Ein Highlight jagt das nächste und wir versuchen, euch mit der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ ein paar „Wasserstandsmeldungen“ und auch einige Ausblicke für die kommenden Wochen zu geben.
Bereits in der letzten Woche hatten wir euch ausführlich über die in dieser Woche anstehende Himmelfahrtsfeier der Dingslebener Vereine informiert. Am vergangenen Wochenende wurden die Vorbereitungen auf unserem Festplatz am Brunnenberg von tüchtigen Vereinsmitgliedern fortgeführt. Bierinseln und Kühlhänger wurden an Ort und Stelle gefahren, das Festzelt wurde aufgebaut. Für alle übrigen und finalen Arbeiten bitten die Vorstände um eure Unterstützung am heutigen Dienstag, ab 16.30 Uhr sowie am morgigen Mittwoch, ebenfalls ab 16.30 Uhr – jede helfende Hand wird gebraucht. Und wenn die Vorbereitungen geschafft sind, freuen wir uns auf einen wunderbaren Himmelfahrtstag mit allen Dorfbewohnern und Gästen aus Fern und Nah, mit den „Gleichberg-Musikanten“ und dem „Fränkischen Dreiklang“.
Es wird aber leider nicht lange dauern, dann ist auch die Himmelfahrtsfeier als Festjahres-Highlight vorüber und wir blicken nach vorne auf das nächste Event in unserem kleinen Dörfchen. Wer das Programm gut studiert hat, der weiß, dass am zweiten Samstag im Monat Juni das Kinder- und Sportfest stattfinden wird. So lädt der Sportverein am 14. Juni Groß und Klein zu einem Tag voller Aktivitäten und Bewegung am Sportplatz ein. Lasst euch überraschen, was geboten wird – man hört, es wird auch wieder Fußball gespielt…
Im Anschluss haben wir uns jedoch erstmal eine kleine Sommerpause verdient, ehe am Ende der Sommerferien der „Tag der offenen Höfe“ unser Dorf aufblühen lassen soll. Hierzu fand am vergangenen Freitagabend eine kleine Infoveranstaltung im Versammlungsraum der Gemeinde statt. Die zuständigen Organisatoren im Festkomitee berichteten dabei über die Planungen des Tages, über die bisher teilnehmenden Höfe und ihre Angebote sowie über all das, was es an so einem vielfältigen Tag zu beachten gilt. Viele Dorfbewohner und Hofbesitzer waren gekommen und wer noch Lust bekommen sollte, seinen Hof für dieses kulturelle Highlight zu öffnen, der sollte sich bis spätestens 14. Juni bei Diana, Jürgen oder Conny melden. Nahezu alle Ideen sind willkommen.

So, nun ist es erstmal wieder genug der Berichterstattung und Wasserstandsmeldungen. Wir sehen uns am Donnerstag auf dem Festplatz am Brunnenberg zu Bier, Bratwurst, Kuchen und vielem mehr – bis dahin, bleibt gesund!
27. Mai 2025
Comeback am Brunnenberg
Vorbereitungen für Himmelfahrtsfeier im vollen Gange
Wie die meisten von euch wissen, begannen die Vorbereitungen für unser diesjähriges Festjahr schon zu Beginn des vergangenen Jahres. Relativ schnell war die Idee geboren, unserem schönen Dörfchen ein ganzes Jahr voller Veranstaltungen zu widmen. Dabei sollten bekannte Veranstaltungen aufgepeppt werden, neue Events einen Platz finden und natürlich auch altbekannte Dingslebener Formate ihr Comeback feiern. Als dann über die letztgenannte Veranstaltungskategorie gesprochen wurde, fiel ein Wort zeitgleich und mehrfach im ganzen Festkomitee: „Himmelfahrt“. Und so fand das Comeback der Dingslebener Himmelfahrtsfeier seinen Weg in den Veranstaltungskalender und das Programm des Festjahres 2025. In gut anderthalb Wochen ist es nun schon so weit und wir möchten heute mit euch vorausblicken, auf das was Dorfbewohner und Gäste an diesem Tag auf dem Festplatz am Brunnenberg erwartet.
Im Übrigen prägt jener Platz am Fuße des Brunnenbergs (auch „Kuppe“ genannt) seit vielen Jahrhunderten unseren Ort und gab ihm vermutlich auch seinen Namen. Der Ortsname Dingsleben, früher „Tingisleia“ oder „Dingsleia“, bedeutet laut mehrerer Heimatforscher so viel wie Germanische Gerichtsstätte. Diese diente womöglich den auf der Steinsburg lebenden Kelten und lag höchstwahrscheinlich am heutigen Brunnenberg, der als heiliger Hain betrachtet wurde. Hier wurden Gerichtsprozesse und heilige Zeremonien abgehalten. Mehr zur Geschichte des Ortnamens findet ihr hier.
Auch unsere Himmelfahrtsfeier in diesem Jahr ist fast wie eine Art „Zeremonie“, natürlich nicht zu vergleichen mit den Bräuchen der alten Kelten, aber dennoch von hoher Bedeutung für unser Dorf. Erstmals wird die Veranstaltung von beiden Dingslebener Vereinen – Sport- und Heimatverein – gemeinsam organisiert. Hierzu trafen sich bereits in der vorletzten Woche einige Mitglieder beider Vereine, um einen ersten Arbeitseinsatz am Festplatz zu bestreiten. Dabei wurden vor allem die Verkaufshütten wieder in Schuss gebracht und das Ergebnis kann sich (am Himmelfahrtstag) sehen lassen. Der nächste Arbeitseinsatz findet übrigens am Freitag, den 23.05.2025, ab 15.30 Uhr statt. An diesem Nachmittag sollen die letzten Vorbereitungen erfolgen, ehe am folgenden Samstag, den 24.05.2025, das Zelt am Festplatz gestellt wird. Für alle helfenden Hände bedanken sich unsere beiden Vereine vorab vielmals.
Fotos: Ch. Hochheim
In der kommenden Woche erwarten wir dann sehnsüchtig den Himmelfahrtstag und unsere Gäste erwarten jede Menge Highlights. Für die musikalische Unterhaltung sorgen zunächst die Gleichberg-Musikanten mit zünftiger Blasmusik. Am Nachmittag spielt die Kombo „Fränkischer Dreiklang“ auf und freut sich, wenn ihr das Tanzbein schwingt. Kulinarisch erwarten euch Leckereien vom Grill, Fischbrötchen, Kuchen und noch einiges mehr. Dazu gibt es natürlich die besten Bier- und Limonadenspezialitäten der Dingslebener Privatbrauerei Metzler. Und wenn das noch nicht ausreicht, beglückt euch spätestens Thüringens bester Sofeiswagen vom Eiscafé Polarstern aus Bad Liebenstein.
Ihr seht, wir können es kaum erwarten, euch als unsere Gäste begrüßen zu dürfen. Plant eure Männertagsrouten also gerne über unser schönes Dörfchen, wir werden es euch danken mit guter Verpflegung und bester Stimmung.
PS: Auch die nächsten Festjahr-Highlights werfen ihre Schatten voraus. So findet am Freitagabend, den 23.05.2025, um 19.00 Uhr im Versammlungsraum der Gemeinde ein Infoabend für alle Dorfbewohner zum Ablauf und zur Organisation des Tags der offenen Höfe statt. Auch hier freuen wir uns auf eure Anwesenheit.

20. Mai 2025
Ein Sonntag aus dem Bilderbuch
Rückblick auf das Dingslebener Backhausfest
Wie bereits in der letzten Woche angekündigt, möchten wir in der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ zurückblicken auf unser Backhausfest, welches wir mit vielen Freunden und Gästen am ersten Mai-Sonntag feiern durften. Dass die Vorbereitungen bereits viel früher begannen, ist natürlich jedem klar. Schon in der Vorwoche war unser „Backhaus-Trupp“ fleißig unterwegs, kümmerte sich um neues Reisig zum Einschüren und um das erste Einheizen unserer Backhäuser. Der „Backhaus-Trupp“ – das sind übrigens Nico, Nick, Matze, Nico, Volker und Lukas, also sechs starke Dingslebener Männer, die sich seit einigen Jahren zusammengefunden haben, um gemeinsam das Backen von Anfang bis Ende und mit viel Leidenschaft zu betreuen. Seit diesem Jahr kümmern sie sich dabei um zwei Lokalitäten des Ortes, nachdem nun das untere Backhaus reaktiviert werden konnte (siehe Neuigkeit v. 21. Januar). Und so liefen auch zum diesjährigen Backhausfest erstmals beide Backhäuser auf Hochtouren und unser Backhaus-Trupp musste sich kurzerhand aufteilen.
Die weiteren großen Vorbereitungen erledigten viele fleißige Dingslebener Frauen in unserem Gemeindesaal. So wurden bereits am Samstag unzählige Säcke Zwiebeln und allerlei andere Zutaten geschnitten. Dabei durfte der ein oder andere Plausch natürlich nicht fehlen. Währenddessen kümmerten sich die übrig gebliebenen Männer, um den Aufbau von Zelt, Ausschankwagen & Co. Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, zog ein großes Unwetter auf, das sogar noch die Kameraden der Dingslebener Feuerwehr zum Einsatz zwang. So schnell wie es aufgezogen war, verging es jedoch auch wieder und ein Regenbogen über unserem kleinen Festplatz versprach einen wunderbaren Backhaus-Sonntag.
Traditionell starteten alle Helfer mit einem herrlichen Frühstück im Gemeindesaal in den arbeitsreichen Tag. Schon kurz vor 10 Uhr standen die ersten Gäste am Verkaufsstand, um sich mit Zwiebelkuchen und Pizza einzudecken. Parallel bauten unsere altbekannten Freunde der Kapelle „Ab und Zu“ ihr musikalisches Equipment auf, um ihren Tag im schönen Dingsleben zu verbringen. Gegen Mittag füllt sich der Platz um das obere Backhaus und die Stimmung wurde durch traditionelle Blasmusik zum Kochen gebracht. Ein ständiges Hin und Her zwischen oberem und unterem Backhaus führte dazu, dass es keine Zeit ohne Zwiebelkuchen & Co. geben sollte. Auf der Bierinsel verkaufte die Kirmesgesellschaft erfrischende Getränke der Privatbrauerei Metzler und das bei herrlichem Sonnenschein und wärmeren Temperaturen als erwartet. Gegen 14 Uhr wurde letztlich auch der Schmelzekuchen angeschnitten. Mit heißem Kaffee dazu starteten unsere unzähligen Gäste dann in den Nachmittag. Auch am Grillrost wurde man von Leo und Rico optimal mit Spezialitäten der Römhilder Fleischerei verköstigt.
Im bunten Treiben mischte sich dann ein Kamerateam unter die Leute. Der ein oder andere war sicher erstaunt, geplant war dieser kleine Besuch allerdings schon lange. Unsere Bürgermeisterin Steffi lud das MDR-Wettermobil bereits im letzten Jahr zum diesjährigen Backhausfest nach Dingsleben ein. Der MDR fragte nicht lange nach, kam einfach und sendete die Thüringer Wettervorhersage am 4. Mai 2025 aus unserem kleinen Örtchen – wie schön! Übrigens machte unsere Bürgermeisterin Steffi auch in der Vorwoche kräftig Werbung im MDR für unser Dorf und das Backhausfest. Im MDR Thüringen Radio sprach sie lange Zeit mit der Moderatorin über Dingsleben und seine Backhäuser. Wer die Beiträge verpasst hat – kein Problem. Hier geht’s zum Wetter-Video, der Radio-Beitrag ist leider nicht mehr beim MDR verfügbar.
Und so ging ein wunderbarer Tag im Herzen des Oberdorfes zu Ende. Sehr geschafft, aber überaus glücklich schaut unser Verein und das Dorf zurück auf dieses tolle Backhausfest. Dabei möchten wir uns bedanken, bei allen helfenden Händen, die in irgendeiner Weise ihren Anteil am Gelingen der Veranstaltung hatten – egal ob beim Zwiebelnschneiden oder beim Zeltaufbau, beim Getränkeverkauf oder Bratwurstbraten. Zwei besondere Danksagungen gehen dabei einmal an unseren „Backhaus-Trupp“, der unermüdlich die Backhäuser am Laufen hielt und zum Zweiten an unser Vereinsmitglied Chrissy, die als organisatorisches Oberhaupt den Vereinsvorstand mal wieder bestmöglich ergänzte und ohne die ein solcher Erfolg kaum denkbar wäre. Zuletzt geht natürlich auch ein Dank an alle Besucher und Gäste – wir hoffen, ihr seid bald wieder bei uns! DANKE!
Fotos: V. Schilling & Heimatverein "Am Brunnenberg" e.V.
PS: Die perfekte Nachbereitung für unser Backhausfest ist das neu erschienene Dingslebener Kochbuch, welches das Festkomitee anlässlich unseres Dorfjubiläums herausbrachte. Das Buch trägt den Titel „Dingslebener Küchengeheimnisse“ und ist gefüllt mit unzähligen Rezepten aus vielen Dingslebener Haushalten. Erhältlich ist es bei vor Ort bei Diana J. oder mit einer kleinen E-Mail (unter Angabe von Name, Adresse und Tel.Nr.)an festjahr@heimatverein-dingsleben.de. Für uns ist es ein Muss in jeder Kochbuch-Sammlung!

13. Mai 2025
11 Fragen an ...
... unsere Bürgermeisterin Steffi
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. Nach einem anstrengenden, aber sehr erfolgreichem Backhaus-Wochenende sprechen wir heute mit der Bürgermeisterin unseres Dorfes. Seit 2016 engagiert sich Steffi in dieser Position und hat schon einige Projekte zugunsten der Dorfbewohner erfolgreich umgesetzt. Warum für sie Dingsleben ein besonderer Ort ist, erfahrt ihr im heutigen Dienstagsbeitrag. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Der Heimatverein Dingsleben ist für mich sehr wichtig. Er sorgt für die Weitergabe und den Erhalt von besonderen Dingslebener Traditionen, welche das Dorf auch weiterhin lebens- und liebenswert machen.
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
In Dingsleben ist es überall schön, egal, ob am Feuerlöschteich, am Sportplatz oder auf dem Kleinen Gleichberg. Am liebsten bin ich allerdings in unserem Obstgarten und genieße es, so zu wohnen, wo und wie manch andere gerne Urlaub machen.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Das Klappstuhlkino ist für mich die schönste Veranstaltung im Laufe des Jahres, da es so außergewöhnlich und einfach total gemütlich ist. Die Kulisse auf dem Festplatz am Brunnenberg ist für mich einmalig.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
"Tradition bewahren und Zukunft gestalten. Dingsleben - ein Dorf mit einer lebendigen Geschichte." - ich denke, dieser Titel fasst unser kleines Dorf am besten zusammen.
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Jede Jahreszeit hat in unserem kleinen Dingsleben seinen Reiz. Die Zeit, wenn der Frühling in den Sommer übergeht, finde ich am schönsten für einen Besuch. Genau dann ist die Farbvielfalt der Landschaft einfach atemberaubend schön.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Mein Favorit bleib nach wie vor das "Sanddorn-Radler". Ich hoffe, es bleibt noch lange im Sortiment.
7. Wenn du an Dingsleben denkt, welcher Song kommt euch zuerst in den Sinn?
Ein Song, der mir immer wieder in den Sinn kommt, ist "Sonne in der Nacht" von Peter Maffay. Häufig hört und hörte man ihn zur Dingslebener Kirmes.
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Ich wünsche mir am liebsten mal ein Teichfest, dass an unserem Feuerlöschteich stattfindet und wie ein Neptunfest gestaltet ist - am besten mit Bademeister für den Spaß der Kinder - das wäre schön.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest du gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Spontan fällt mir keine bestimmte Person ein. Ich höre mir gerne die Erinnerungen, alte Geschichten und Neuigkeiten der älteren Generation an. Ideal daür ist der monatliche Seniroentreff - da gibt es im Übrigen auch Kaffee.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Mich würde es freuen, wenn Dingsleben weiterhin idyllisch, charmant und bodenständig bleibt, mit vielen Generationen und so auch mit vielen Ideen, die unser Dorf bereichern können.
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingshandyfoto zeigt unser Fachwerkhaus, welches nach vierzig Jahren Dornröschen-Schlaf wieder in neuem, alten Glanz erstrahlen kann.

PS: Ein ausführlicher Bericht zu unserem diesjährigen Backhausfest folgt in der nächsten Woche. Wer bis dahin schon mal ein paar kleine Impressionen sehen möchte, sollte sich unbedingt "Das Wetter für Thüringen" vom 04. Mai anschauen. Das MDR-Wettermobil war passender Weise in Dingsleben zu Gast. Hier geht's zum Video.
6. Mai 2025
Wenn die Backöfen heiß laufen
Ein Blick auf das Wochenende in Dingsleben
Der April im Dingslebener Festjahr neigte sich am vergangenen Wochenende mit viel Sonne und für die meisten von uns mit einiger Entspannung dem Ende zu. Die Ruhe in Dingsleben genießt man am besten in der Natur und der Landschaft rund um unser schönes kleines Dörfchen. Bei so manchem Abendsparziergang kommen dann sogar wunderbare Fotomotive zustande, die es natürlich festzuhalten gilt. Ob uns der liebe Wettergott auch an diesem Wochenende wieder so zugetan ist – wir hoffen es und blicken gemeinsam mit euch in der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ auf den kommenden Sonntag und unser anstehendes Backhausfest.

Erst seit ein paar Jahren hat unser Verein das Dingslebener Backhausfest wiederbelebt – zunächst in kleinerer Runde und im letzten Jahr erstmalig wieder in gewohnter Art und Weise. Das Festjahr anlässlich des 1225-jährigen Dorfjubiläums möchten wir nutzen, um unseren Gästen in diesem Jahr noch ein bisschen mehr zu bieten, ohne Bewährtes zu vernachlässigen. Ein paar Eindrücke aus dem letzten Jahr zeigen, wie wunderbar dieser Tag auch in 2025 werden kann und soll.
Fotos: Heimatverein "Am Brunnenberg" e.V.
Freut euch dabei auf deftigen Zwiebelkuchen, leckere Pizza und in diesem Jahr auch frisch gebackenen Schmelzekuchen. Ihr seht, die Backhäuser in Dingsleben werden in diesem Jahr besonders heiß laufen. Wer dann zwischenzeitlich doch mal Hunger auf etwas Anderes hat, für den gibt es auch einige Leckereien vom Grill.
Für alle helfenden Hände sei noch gesagt, dass wir uns bereits am Samstag, um 14.00 Uhr, für jegliche Vorbereitungen treffen. Das bedeutet, die Kuchen im Gemeindesaal vorzubereiten und das Veranstaltungsgelände am oberen Backhaus herzurichten. Vorab danken wir als Verein jedem Dorfbewohner, allen Mitgliedern und sonstigen helfenden Händen, die uns am kommenden Wochenende wieder mit viel Herzblut unterstützen wollen. Ihr seid klasse und ohne euch, wäre das nicht möglich! Wer jetzt noch Fragen zu Organisation und Unterstützung hat – kein Problem – meldet euch einfach bei Chrissy, Rico oder Pascal.
Nun erwarten wir sehnsüchtig das nächste große Highlight in unserem Dingslebener Festjahr. Auf einen tollen Tag, eine wunderbare Zeit und auf viele Gäste – bis Sonntag!
Der offizielle Startschuss für unser Backhausfest 2025 fällt am Sonntag, den 04. Mai, um 10.00 Uhr. In gemütlicher Atmosphäre kann rund um das obere Backhaus mit kühlen Getränken der Dingslebener Privatbrauerei Metzler in den Vormittag gestartet werden. Über den Tag hinweg wird die Stimmung angetrieben von herrlicher Live-Blasmusik – seid gespannt. Die Highlights in diesem Jahr werden natürlich wieder die Köstlichkeiten aus dem Backhaus sein, die von vielen fleißigen Dingslebener Frauen vorbereitet und von unserem dorfeigenen „Backhaus-Trupp“ ausgebacken werden.

28. April 2025
Zwischen Action und Entspannung
Ostern in Dingsleben
Das war es dann schon wieder – das Osterfest im Jahr 2025. Viel zu schnell endeten die Osterfeiertage im Kreise der Familie und auch in unserem kleinen Dörfchen. Dabei gab es in unserem besonderen Festjahr wieder viel Österliches in Dingsleben zu erleben, von dem wir euch natürlich unbedingt in unserer heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ berichten möchten.
Auf Ostern eingestimmt wurden die Dingslebener schon vor ein paar Wochen. Einige fleißige Dorfbewohner hatten wie jedes Jahr für die wunderbare Dekoration der Brunnen im Mittel- und Oberdorf gesorgt. Natürlich schafften es die Dingslebener Osterbrunnen dabei auch wieder in die lokale Presse, welche die Bilder des Osterschmuckes in der ganzen Region verbreitete. Am meisten Freude bereiten die Osterbrunnen aber doch ganz sicher den Dorfbewohnern selbst sowie sicher auch einigen Durchreisenden, die entlang der Dingslebener Fachwerk-Silhouette fahren.
Das Osterfest selbst begann dann – wie immer in Dingsleben – bereits in der Nacht auf Gründonnerstag. In jenen nächtlichen Stunden pflegt vor allem die Dingslebener Jugend unsere örtlichen Traditionen. Dabei stand zunächst das „Kalkspuren-Ziehen“ auf dem Plan. Etwas abgewandelt zur ursprünglichen Form werden Dingslebener Straßen dabei mit Kalkfarbe beschrieben. Dies geschieht insbesondere dann, wenn (junge) Dorfbewohner neue Partner oder Liebeleien haben. Stammt der neue Partner beispielweise aus Beinerstadt, so wird die Straße vor dem Dingslebener Wohnhaus mit dem Schriftzug „Beinerstadt“ markiert. Ebenso vermerkt werden dabei anstehende Hochzeiten oder Geburten im Dorf. Im Idealfall ist das ganze Dorf so am Morgen des Gründonnerstags über alle neuen Liebschaften, Trauungen und Nachwuchs bestens informiert.

Parallel hierzu werden in der Nacht auch die „Türle“ einiger Höfe ausgehangen und im Dorf versteckt, sodass die Dorfbewohner am nächsten Morgen direkt auf „Schatzsuche“ gehen können. Von außen betrachtet sind das sicherlich verrückte Bräuche, die in Dingsleben aber über Generationen hinweg gepflegt und weitergegeben werden.
Weiter ging der österliche Spaß am Ostersamstag rund um den Sportplatz. Die gemeinsame Aktion der Gemeinde und des Sportvereins hatten wir euch bereits angekündigt und sie war ein voller Erfolg. Beim Schnupperkurs „Bogenschießen“ hatten große und kleine Dorfbewohner sowie Gäste aus den Nachbardörfern große Freude. Einige zeigten besonders viel Potential und „Naturtalent“. Sehr professionell angeleitet wurden alle Teilnehmer vom Vorsitzenden des Sportvereins Uwe, der sich viel Zeit nahm, um jedem Einzelnen die Feinheiten des Bogenschießens zu erläutern – eine super Sache! Genau wie die Verstecke des Gemeinde-Osterhasen, der seine kleinen Geschenke rund um den Sportplatz verteilte. Während die Kinder suchten, konnten die Erwachsenen bei Kaffee und Osterbrot (und Bier) einen herrlichen Vormittag mit lustigen Gesprächen genießen.
Fotos: Heimatverein "Am Brunnenberg" e.V.
Nach dem ganzen Trubel nutzten viele Dorfbewohner das schöne Wetter, um die Ostertage gemütlich ausklingen zu lassen. Am besten gelingt das natürlich in der Natur und der wundervollen Landschaft rund um Dingsleben. Vor allem am Samstag hatte man einen herrlichen Blick in die Ferne, z. B. am Rande des Brunnenbergs. Auch das Redaktionsteam gönnte sich eine Pause. Lange verschnaufen kann das Dorf jedoch nicht, denn schon in zwei Wochen steht das nächste Festjahres-Highlight auf dem Plan – unser Backhausfest. Hierzu laden wir euch jetzt schon ein, wenn am Sonntag, den 04. Mai, endlich wieder „Action“ in unserem kleinen Dingsleben ist.

22. April 2025
Umzug vollzogen
Arbeitseinsatz im "alten Konsum" erfolgreich beendet.
Bereits vor ein paar Wochen hatten wir euch die Pläne unseres Vereinsvorstandes zur Neuordnung der Vereinsräumlichkeiten vorgesellt. Nachdem das ursprüngliche Vorhaben mit der Bürgermeisterin, dem Gemeinderat und natürlich auch den Vereinsmitgliedern final abgestimmt war und etwas verändert wurde, sollten den Ideen schnell Taten folgen. Und so traf sich unser Verein am vergangenen Wochenende zum gemeinsamen Arbeitseinsatz am Mehrzweckgebäude der Gemeinde. Hiervon möchten wir euch in der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ kurz berichten.
Der (neue) Plan war also klar: Unser bisheriger Vereinsraum im „alten Konsum“ sollte um einen zusätzlich dahinterliegenden Raum erweitert werden. Dieser Raum gehörte bisher zum angrenzenden Jugendclub, wurde in den vergangenen Jahren jedoch kaum noch genutzt und soll unserem Verein zukünftig vor allem als Lager dienen. Der Jugendclub bleibt natürlich trotzdem erhalten und bietet auch in Zukunft noch eine ausreichende Größe für alle möglichen Aktivitäten. Um die beiden genannten Räume zu verbinden, war zunächst ein Durchbruch erforderlich. Dieser wurde bereits unter der Woche, vor allem von unserem Vereinsvorsitzenden Rico und einigen wenigen Anderen, umgesetzt, genauso wie notwendige Malerarbeiten im dazugewonnen Raum. Bereits hierfür müssen wir einen ersten großen Dank aussprechen.
Nachdem nun alle Vorarbeiten erledigt waren, ging es am Freitagabend zunächst mit einer kleinen Inventur los. Dabei sollte in erster Linie überprüft werden, wo möglicherweise Platz eingespart werden kann bzw. welche Gegenstände nicht mehr zu gebrauchen sind. Alle „aussortierten“ Dinge landeten am Samstag auf einem kleinen Tisch-„Flohmarkt“, an dem sich alle Helfer bedienen konnten, sofern sie etwas Brauchbares erblickten. So fanden beispielsweise Schnapsgläser den Weg in so manchen Partyraum oder allerlei Spielzeug den Weg zum Sportverein, als Preise für anstehende Kinderfeste. Was wirklich gar nicht mehr zu gebrauchen war, wurde noch am Samstag direkt „abtransportiert“.
Parallel dazu wurden u. a. alte Schränke repariert, neue Schwerlastregale aufgebaut und Heizkörper geputzt. Unterstützt wurden unsere anwesenden Mitglieder von der Dingslebener Kirmesgesellschaft.
Die jungen Leute kümmerten sich insbesondere um den sogenannten „Kirmesraum“, der bisher im hinteren Teil des Mehrzweckgebäudes all das Inventar beherbergte, das für die Kirmes erforderlich ist. Da jenes Inventar nun auch im „alten Konsum“ gelagert wird und unser Verein den „Kirmesraum“ wieder der Gemeinde zur Verfügung stellt, musste natürlich alles ausgeräumt und im Idealfall gleich nochmal sortiert werden.
Als am späten Samstagvormittag alle Regale aufgebaut und alle Heizkörper gereinigt waren, konnten all die vielen Dinge an ihren neuen Lagerort gebracht werden. Unser Vorsitzender Rico hatte dabei stets im Blick, dass auch wirklich alles an die richtige und eine sinnvolle Stelle kommt. Am Nachmittag wurde dann noch eine Sitzecke eingerichtet, die zukünftig z. B. für Vorstandsarbeiten und -sitzungen genutzt werden kann.
Am Ende der beiden Tage waren die großen Arbeiten und damit auch der Umzug mit vielen helfenden Händen vollbracht. Ein paar wenige Kleinigkeiten sind in den nächsten Wochen noch zu erledigen. Trotzdem sind wir überaus froh, dass wir als Verein nun neue und vor allem sehr zweckmäßige Räumlichkeiten beziehen dürfen. Dies wird uns die zukünftigen Vor- und Nachbereitungen bei Veranstaltungen deutlich erleichtern und unser Vereinsleben ein Stück weit verbessern. Hierfür danken wir vor allem unserer Bürgermeisterin Steffi und dem Gemeinderat, die unsere Ideen und deren Umsetzung mitgetragen haben, aber natürlich auch allen Helfern des Wochenendes und der Kirmesgesellschaft für ihren tatkräftigen Einsatz im Sinne des Vereins. Danke!
Fotos: Heimatverein "Am Brunnenberg" e.V.
15. April 2025
Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn
In Dingsleben jagt ein Event das nächste.
Das Dingslebener Festjahr 2025 macht seinem Namen mittlerweile alle Ehre und das auch abseits der „offiziellen“ Festveranstaltungen. Gerade jetzt im Frühjahr werden die Dingslebener munter, treffen sich, organisieren und aktivieren unser Dorfleben. Weil gerade ein Event das nächste Jagd möchten wir in der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ sowohl in kurzer Form auf vergangene Veranstaltungen blicken und gleichzeitig einige neue Aktionen ankündigen. So bleibt ihr auf dem Laufenden und begebt euch nicht in die Gefahr, etwas zu verpassen.
Am Freitag, den 28. März, lud zunächst der Dingslebener Sportverein zur Mitgliederversammlung in das örtliche Sportlerheim ein. Da einige Mitglieder des Heimatvereins auch im Sportverein aktiv sind, waren wir natürlich auch vor Ort vertreten. Wichtigster Tagesordnungspunkt an diesem Abend war die Wahl eines neuen Vereinsvorstandes. Besonders freute uns, dass unsere Vereinsmitglieder Chrissy, Nico und Lukas erneut einstimmig in den Vorstand des SV 51 gewählt wurden. Der Vorstand des Heimatvereins beglückwünscht die Drei sowie die anderen neu gewählten Vorstandsmitglieder um Präsidenten Uwe König zur ihrer Wahl. Das Ehrenamt im Verein ist und bleibt eine wichtige Säule in unserem Dorfleben, weshalb auf der Mitgliederversammlung des SV 51 auch eine engere Zusammenarbeit zwischen Sport- und Heimatverein erörtert und vereinbart wurde. Darüber freuen wir uns sehr!
Schon am Tag nach der Versammlung des Sportvereins waren einige große und kleine Dingslebener wieder in Aktion. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund organisierte die Gemeinde einmal mehr den jährlichen Frühjahrsputz, auch als „Müllsammelaktion“ bekannt. Mehr als 20 Dorfbewohner machten sich an diesem Nachmittag auf in die Dingslebener Flur. Dabei sammelten sie eine große Menge an Unrat, der in der Natur eigentlich nicht verloren hat. Mit großem Gerät wurden Reifen & Co. zentral für eine fachgerechte Entsorgung gesammelt und unser kleines Dingsleben wieder ein bisschen schöner gemacht.

Foto: Gemeinde Dingsleben
Das vergangene Wochenende startete dann ähnlich und zwar mit der Jahreshauptversammlung unseres Heimatvereins. Diese startete mit den obligatorischen Rechenschaftsberichten von unserem Vorsitzenden Rico und unserer Schatzmeisterin Josi. Der Tenor beider Ausführungen war in vielen Punkten gleichlautend: Der Vorstand ist äußerst zufrieden mit den vergangenen Veranstaltungen und mit der aktuellen Entwicklung unseres kleinen Vereins. Nachdem weitere Information aus dem Vorstand und zur Öffentlichkeitsarbeit von den Vorstandsmitgliedern Pascal und Anni vorgetragen wurden, ging es in den gemeinsamen Austausch mit den anwesenden Mitgliedern. Gesprochen wurde über anstehende Veranstaltung und deren Umsetzung. Zum Ende des Abends beschloss die Mitgliederversammlung einstimmig noch die Anschaffung eines neuen Bratwurstgrills, um bei zukünftigen Veranstaltungen nicht mehr auf private Geräte zurückgreifen zu müssen. Bestens versorgt wurden wir an diesem Abend übrigens von unserem Vereinsmitglied Sabine, die leckere belegte Brötchen und selbst gebackenes Brot servierte.

Foto: Heimatverein "Am Brunnenberg" e.V.
Ein letzter Punkt unseres kurzen Rückblick muss sich dem Kinder- und Babykleider-Basar widmen, der mal wieder von vielen Dorfbewohnern, insbesondere den Muttis, mit viel Herzblut organisiert und durchgeführt wurde. Viele Gäste aus der Region besuchten unser Dorf dabei für eine „Shopping-Tour“ im Gemeindesaal. Sie wurden in herzlicher Atmosphäre und mit vielen Leckereien, wie Bratwurst und Kuchen, empfangen. Die Organisatorinnen resümieren: "Ein riesengroßes Dankeschön geht an alle fleißigen Helfer, die unsern Babybasar zu einem vollen Erfolg gemacht haben. Auch die Unterstützung unserer fleißigen Männer, aller Helfenden von außerhalb und die der Dorfkümmerin Elke Krell sind unbezahlbar."
Der „Basar“ bleibt eine tolle Dingslebener Veranstaltung, die übrigens in diesem Jahr nochmals stattfindet und zwar am 8. November. Wir finden: Das solltet ihr euch jetzt schon in den Kalender eintragen.

Foto: C. Hochheim
Das war es vorerst mit Rückblicken. Nun richten wir den Blick noch einmal auf die kommenden beiden Wochen. Zunächst findet am Samstag, den 12. April, der bereits angekündigte Arbeitseinsatz unseres Heimatvereins im „alten Konsum“ statt. Hierbei sollen unsere Vereinsräume neu geordnet werden. Wir starten um 9.30 Uhr und freuen uns über alle helfenden Hände.
Ein Event für das ganze Dorf wartet am darauffolgenden Ostersamstag auf euch. Der Sportverein und die Gemeinde laden an jenem Vormittag große und kleine Dorfbewohner an den Sportplatz ein. Dort findet einerseits die mittlerweile traditionelle Ostereiersuche für die Kinder statt und zusätzlich auch eine Schnupperaktion der neuen Vereinssparte „Bogenschießen“ des SV 51. Für warme und kalte Getränke ist bestens gesorgt und wir hoffen, man sieht sich an diesem aufregenden Vormittag.

Falls ihr wirklich mal den Überblick verliert, findet ihr alle Veranstaltungen, Events, Aktion usw. natürlich auch weiterhin im Überblick auf der Startseite dieser Website, im Dingslebener Veranstaltungskalender.
PS: Unsere Redaktion erreichte noch eine kleine Bitte um Berichtigung. In unserer Neuigkeit am 21. Januar 2025 berichteten wir über die Reaktivierung des unteren Backhauses. Dabei schrieben wir, dass die elektrische Stromversorgung des Backhauses im Zuge der Straßensanierung gekappt wurde. Das war nicht korrekt. Stattdessen wurde sogar extra und mit großer Mühe ein neues Stromkabel von der Straße aus gezogen. Eine Stromversorgung wäre also möglich gewesen. Die Gemeinde entschied jedoch, die laufenden Kosten für den Stromanschluss beim zuständigen Energieunternehmen einsparen zu wollen und meldete die Stromversorgung quasi ab. Für die klarstellende Erläuterung bedanken wir uns natürlich und bitten um Entschuldigung für die nicht korrekte Darstellung der Ereignisse.
8. April 2025
11 Fragen an ...
... unsere Vereinsmitglieder Paula und Philipp
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. In der heutigen Ausgabe dieser Rubrik führen wir erstmals ein kleines "Doppelinterview" und zwar mit unserem Vorstandsmitglied Paula und Vereinsmitglied Philipp. Beide sind mittlerweile seit vielen Jahren in unserem Verein aktiv und das obwohl sie eigentlich im benachbarten Römhild wohnen. Warum Sie trotzdem immer wieder in Dingsleben sind und das Dorfleben mitgestalten - das und ein bisschen mehr erfahrt ihr im heutigen Dienstagsbeitrag. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet euch mit dem Heimatverein Dingsleben?
Mit dem Heimatverein verbindet uns in allererster Linie ganz klar die Kirmes. Dank diesem tollen Fest sind wir überhaupt erst zum Heimatverein gekommen und haben begonnen, uns für Dingsleben zu engagieren.
2. An welchem Ort in Dingsleben seid ihr am liebsten?
Am liebsten sind wir im oberen Garten von Philipps Oma Erika. Der Garten liegt ein bisschen über dem Dorf entlang der Klinge. Deshalb sind Ausblick und Ruhe der Grund, warum es uns bei unseren Besuchen in Dingsleben immer wieder dort hinzieht.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist euch am liebsten?
Mit Blick auf Frage Nr. 1 müssen wir natürlich auch hier die Dingslebener Kirmes nennen. Das ausgeschmückte Zelt, die besondere Atmosphäre und die gute Laune der Menschen - das ist einfach toll. Am schönsten finden wir, dass so viele (ehemalige) Dingslebener an diesem Wochenende wieder nach Hause kommen und gemeinsam feiern. Auch für uns bedeutet das, dass wir zur Kirmes mit vielen Freunde aus der alten Kirmesgesellschaft und Teilen unserer Familie eine wunderbare Zeit verbringen dürfen.
4. Wenn ihr ein Buch über Dingsleben schreiben würdet, welchen Titel hätte es?
"Ein Dorf mit Zukunft" - das war unser erster Gedanke. Warum können wir nicht so genau sagen. Es ist ein bisschen unser Gefühl, dass das Dingsleben am besten beschreibt.
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Wie schon einige Teilnehmer der "11-Fragen-Rubrik" vor uns nennen wir an dieser Stelle auch den Frühling. Wenn alles - Natur und Menschen - aus dem Winterschlaf erwacht, dann muss das Dorf und seine Landschaft gesehen und erfahren haben.
6. Was ist euer Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Für Philipp: Osta Cola Plus
Für Paula: Osta Orangenlimonade
7. Wenn ihr an Dingsleben denkt, welcher Song kommt euch zuerst in den Sinn?
"Ice Cream - News Cream - everybody wants Ice cream, Rock, oh rock my baby roll ..."
Ganz klar ist das unser Song für Dingsleben. Zu jeden Kirmesständchen wird dieses Lied von der Ständchen-Group an Philipps Elternhaus gespielt und mit viel Leidenschaft gesungen.
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Wir würden uns wahnsinnig freuen, wenn es die Himmelfahrtsfeier am Brunnenberg nicht nur einmalig in diesem Festjahr, sondern auch in Zukunft wieder geben würde.
9. Mit wem aus Dingsleben würdet ihr gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Am liebsten würden wir beide da gerne mal wieder Zeit mit unserer gesamten "alten" Kirmesgesellschaft verbringen, in Erinnerungen schwelgen und eine gute Zeit haben.
10. Wie stellt ihr euch unser Dorf in 30 Jahren vor?
Uns würde es freuen, wenn Dingsleben - wie heute schon - ein kleines, schönes und idyllisches Dörfchen mit vielen engagierten Einwohnern bleibt.
11. Was zeigt euer Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Unser Lieblingsfoto zeigt ein Bild auf dem Weg von unserem Wohnort Römhild nach Dingsleben. Am Abend, wenn sich der Himmel öffnet, hat man meist auf der Hainaer Höhe einen tollen Blick auf den Kleinen Gleichberg.

1. April 2025
"Ein einmaliges Erlebnis"
Kirmesplanungen im Dingslebener Festjahr
Mittlerweile ist unser Festjahr zum 1225-jährigen Dorfjubiläum schon fast dreizehn Wochen alt und wir möchten in der heutigen „Neuigkeit am Dienstag“ einmal mehr den Blick auf das richten, was Dorfbewohner und Gäste in diesem besonderen Jahr noch so erwartet. Dabei schauen wir heute auf die Dingslebener Kirmes, die zwar erst in gut fünf Monaten startet, aber trotzdem schon akribisch vorbereitet wird. Besonders drei ehemalige Kirmesmädels haben es sich vorgenommen, das Festjahr und die diesjährige Kirmes auf besondere Art und Weise zu vereinen. Wir haben mit unseren Vereins- und Vorstandsmitgliedern Jasmin, Paula und Anni darüber gesprochen, was sie planen, wie es dazu kam und warum Ihnen ausgerechnet die Kirmes so sehr am Herzen liegt.
Hallo ihr Drei. Zur diesjährigen Dingslebener Kirmes (21. bis 24. August) plant ihr anlässlich des Festjahres eine ganz besondere Aktion. Auf was dürfen sich Dorfbewohner und Gäste dabei freuen?
Unsere Idee ist eine Art „Umzug der Kirmes-Generationen“. Dabei sollen so viele ehemalige Kirmespaare wie möglich bei einem gemeinsamen Umzug durch unser Dorf zeigen, wie die Dingslebener Kirmes über Generationen hinweg unseren Ort geprägt hat. Mitmachen können hierbei alle, die schon einmal als Teil einer Dingslebener Kirmesgesellschaft aktiv waren.
Das klingend spannend. Wie genau kam es denn zu dieser Idee?
Die Idee an sich ist schon etwas älter. Ein paar ältere Dorfbewohner haben auch berichtet, dass es einen ähnlichen Umzug schon einmal gab. Zum 70-jährigen Kirmesjubiläum im Jahr 2018 hat man dann mal wieder über so eine Aktion nachgedacht, jedoch leider nicht bis zum Ende umgesetzt. Nun flammte die Idee im Festkomitee wieder auf, als es darum ging, einige Dingslebener Traditionen im Festjahr noch etwas „aufzupeppen“.
Daraufhin habt ihr die Verantwortung für diese tolle Aktion übernommen. Warum liegt euch das Ganze so am Herzen?
Das hat unterschiedliche Gründe. Zunächst gilt für uns natürlich, dass Kirmes schon immer die schönste Zeit im Jahr und im Dorf ist. So haben sicher früher schon Dorfbewohner gefühlt, weshalb wir älteren Generationen nochmal die Möglichkeit geben möchten, durch die kleine Aktion in alten Zeiten und Erinnerungen schwelgen zu können. Dazu kommt, dass es natürlich für viele ein einmaliges Erlebnis sein wird, mit mehreren Kirmesjahrgängen einmarschieren zu dürfen. Zuletzt steckt dann auch etwas Eigeninteresse dahinter. Wir Drei waren jahrelang selbst in der Kirmesgesellschaft aktiv und wünschen uns wirklich sehr, selbst noch einmal die Tracht tragen zu dürfen und dabei das Gefühl zu spüren, ein Dingslebener Kirmesmädel zu sein.
Euch bedeutet die Dingslebener Kirmes also sehr viel. Was verbindet ihr mit dieser Tradition bzw. mit diesem Ereignis?
Zuallererst ist die Kirmes für uns der Inbegriff des Heimatgefühls. Diese Tradition zu hegen und zu pflegen und sie wachsen zu sehen, das macht uns sehr glücklich. Und schließlich bedeutet Kirmes für uns auch immer, Zeit mit Freunden verbringen zu dürfen, die man leider nicht so häufig sieht. Viele aus unserer Kirmes-Generation wohnen aktuell nicht in Dingsleben. Da ist diese intensive gemeinsame Zeit zur Kirmes sehr viel wert – heute noch mehr als vor ein paar Jahren.
Wie soll die besondere Kirmesaktion im Detail ablaufen? Gibt es hier schon konkrete Pläne?
Die gibt es. Die ehemaligen Kirmespaare werden sich voraussichtlich am Kirmessonntag um 9.30 Uhr an der Bushaltestelle treffen. Danach gibt es einen kleinen Umzug ins Dorf mit musikalischer Begleitung, ehe wir alle gemeinsam in das Kirmeszelt am Sportplatz einmarschieren. Dort sollen dann, als Programmpunkt des zünftigen Frühschoppens, auch die traditionellen Tänze aufgeführt werden.
Ihr seid noch nicht lange in Kirmesrente, andere dagegen schon. Braucht es da für die Tänze nicht auch ein paar Proben?
Das stimmt natürlich. Ab Juni/Juli werden wir gemeinsame Probentermine mit denjenigen abstimmen, die an unserer besonderen Kirmes-Aktion teilnehmen möchten. Alle Informationen, die davor wichtig sind bzw. zu unserer Aktion ganz allgemein gibt es natürlich auch nochmal kompakt zusammengefasst auf einem Infoblatt (siehe unten).
Zum Abschluss die wichtigste Frage: Seid ihr denn trotz Organisationsaufgaben auch als „alte Kirmesmädle“ wieder dabei?
Selbstverständlich, das lassen wir uns doch nicht entgehen! Wir hoffen, dass sich schlussendlich ganz viele uns anschließen und alte Kirmesgeister nochmal wiedererweckt werden können.

25. März 2025
Neues aus dem Vereinsvorstand
Ergebnisse der jüngsten Vorstandssitzung
Mindestens viermal im Jahr, d. h. einmal pro Quartal, kommt der Vorstand unseres Heimatvereins „offiziell“ zusammen. Natürlich gibt es abseits dieser vier offiziellen Vorstandssitzungen viele informelle Abstimmungen unter den Vorstandsmitgliedern, u. a. auch auf digitalem Wege. Am Samstag, den 8. März, kamen die sechs Mitglieder des Vereinsvorstandes nun zu ihrer ersten Quartalssitzung im Festjahr 2025 zusammen. Über die Ergebnisse der Zusammenkunft möchten wir euch im Folgenden ein wenig informieren, um auch die Vorstandsarbeit etwas transparenter zu gestalten.
Nach einer kurzen Begrüßung durch unsere Vorsitzenden Rico und Pascal wurde zunächst die sog. „To-Do-Liste“ ausgewertet. In dieser werden nach jeder Vorstandssitzung anstehende Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder gesammelt und aufgeteilt, um kontinuierlich praktische Ergebnisse in der Vereinsarbeit erzielen zu können. Die meisten Aufgaben der letzten To-Do-Liste waren bereits abgehakt, sodass man schnell zum nächsten Tagesordnungspunkt überleiten konnte.
Hierbei wurde zunächst die letzte Mitgliederversammlung im November 2024 ausgewertet. Der Vorstand zog hierbei ein sehr positives Fazit, vor allem weil ein konstruktiver Austausch in entspannter Atmosphäre stattfand. Zwei Arbeitsaufträge übergaben die Mitglieder an den Vorstand: (1) die Anschaffung einer Teigknetmaschine und (2) die Beteiligung älterer Dorfbewohner an der „Neuigkeit am Dienstag“. Beide Aufgaben konnten erfolgreich erledigt werden. Die Teigknetmaschine wurde angeschafft und im Gemeindesaal platziert. Sie ist somit einsatzbereit für unser Backhausfest am 4. Mai. Die „Neuigkeit am Dienstag“ wird mittlerweile gebündelt alle zwei bis drei Wochen ausgedruckt und an einzelne ältere Dorfbewohner verteilt. Von dort aus wandern die Nachrichten dann von Haushalt zu Haushalt und auch die älteren Dingslebener bleiben immer auf dem Laufenden. Nach Auswertung der letzten Mitgliederversammlung stand schon die Planung der anstehenden Jahreshauptversammlung (JHV) 2025 statt. Gemäß unserer Vereinssatzung muss diese innerhalb der ersten Jahreshälfte stattfinden und so terminierte der Vorstand die JHV auf Freitag, den 04.04.2025, um 19.30 Uhr. Die Einladung inkl. Tagesordnung wurde bereits digital an die Mitglieder übermittelt, die Druckversion wird zeitnah nachgereicht.
Im Anschluss daran folgten regelmäßige Tagesordnungspunkte, die zu jeder Vorstandssitzung aufgerufen werden und dazu dienen, dass alle Vorstandsmitglieder in bestimmten Themenbereichen immer auf dem Laufenden bleiben. Solche wichtigen Themen sind z. B. die finanzielle Situation des Vereins, die Mitgliederverwaltung sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Hier berichten die zuständigen Vorstandsmitglieder (Finanzen: Josi, Mitgliederverwaltung: Paula, Öffentlichkeitsarbeit: Anni) über aktuelle Herausforderungen, bestehende Arbeitsaufträge oder neue Ideen.
Nachdem sich der Vorstand danach über Einzelheiten zur Planung anstehender Veranstaltungen (Backhausfest und Himmelfahrt) austauschte, stand noch das Thema „Vereinsräumlichkeiten“ auf der Agenda. Aktuell stellt die Gemeinde unserem Verein im Mehrzweckgebäude zwei Räume zur Verfügung. Hierbei wird ein Raum gegenüber der Heimatstube aktuell als „Kirmesraum“ genutzt. Hier lagern Utensilien, die für unsere wunderbare Zeltkirmes benötigt werden – von Kirmesbaum bis Kaffeelöffel. Im „alten Konsum“ befindet sich das eigentliche Lager des Heimatvereins mit allerlei Dingen, die für das sonstige Vereinsleben und sonstige Veranstaltungen erforderlich sind.
Eine neue Idee des Vorstandes, die jedoch noch mit Mitgliedern und Gemeinde final abgestimmt werden muss, sieht vor, den „alten Konsum“ zukünftig als alleiniges Lager für Verein und Kirmes zu nutzen. Der jetzige „Kirmesraum“ hingegen soll zu einer Art „Vereinsraum“ werden, in dem bspw. Vorstandssitzungen oder Bürotätigkeiten stattfinden können. In Vorbereitung dieser Planung ist am Wochenende vom 11.-13. April ein Arbeitseinsatz geplant. Einzelheiten werden hierzu noch bekanntgegeben. Die Termine sind allerdings schon in unserem Veranstaltungskalender auf der Startseite zu finden und bereit, innen euren persönlichen Kalender übernommen zu werden.
Mit jenem Ideenaustausch endete auch die gut zweistündige Vorstandssitzung mit dem Gefühl, wieder ein Stück weiter in unserer Vereinsarbeit gekommen zu sein. Der Vorstand freut sich auf die anstehende JHV sowie alle weiteren Veranstaltungen und positiven Entwicklungen, die das Jahr 2025 für unseren Verein bereithält.

18. März 2025
Dingsleben Hellau
Wie der Fasching zurück nach Dingsleben fand.
Nach Jahren der karnevalistischen Ruhe fand endlicher wieder eine Faschingsveranstaltung der besonderen Art in Dingsleben statt. Bekannt nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“, gaben sich die Dingslebener und viele Gäste ihrer heimlichen Leidenschaft hin. Am 01. März 2025 machten sich daher viele kleine und große Jecken zum Fasching in und nach Dingsleben auf, um anlässlich des Festjahres unseren kleinen Ort wieder mit kräftigen Faschingsrufen zu beschallen.
Mit "Dingsleben, Hellauuuu…" ging die große Faschingsparty des Sportvereins um 11 Minuten vor 15 Uhr los. Viele kleine und große Faschingsjecken waren da schon mit großer Begeisterung und mit tollen Kostümen zum Kinderfasching erschienen. Musikalisch begleitet wurde die "kleine" Faschingsfete von DJ Norbi aus der Rhön, der ordentlich Stimmung in die „Bude“ brachte. Passend hierzu heizten die Faschingsmädels Silke und Sabine den Kindern mit einigen Spielen und lustigen Tanzrunden ordentlich ein.
Um 16.11 Uhr machten sich dann alle großen und kleinen Gäste bei schönstem Winterfaschingswetter auf zu einer Weltpremiere auf. Viele Anwohner durften dabei den ersten und einzigen Faschingsumzug durch das kleine Dingsleben bewundern. Alle Kinder hatten hierbei sichtlich ihren Spaß am Umzugswahnsinn, der dankenswerter Weise ohne die Begleitung vieler Eltern wohl nicht hätte stattfinden können.
Anschließend marschierte die bunte Truppe mit einer Polonaise wieder in den Gemeindesaal ein, um die Faschingsparty fortzuführen. Für den großen Durst und kleinen Hunger zwischendurch war natürlich auch bestens gesorgt. Mit Dingslebener Limo und Kindercola, selbstgebackenen Kröpfle und Wiener Würstchen bot das Team vom Sportverein den Kleinen eine "Rund-um-sorglos-Verpflegung". Mit gutem Dingslebener Bier, Kaffee, Fischweck und Gehacktesbrötchen konnten schlussendlich auch die großen Gäste glücklich gemacht werden.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die fleißigen Bäckerinnen – Elfriede, Diana, Conny und Anja. Die Stimmung zum Kinderfasching war fantastisch! Konfetti flog durch den Saal und die Kinder rockten richtig ab. Gegen 18.11 Uhr war die erste Faschingsrunde dann zu Ende und alle Kinder gingen mit Ihren Eltern faschingsglücklich nach Hause.
Für eine Pause hatten Organisatoren und Helfer nurwenig Zeit, denn es sollte schon bald weitergehen - für die großen Faschingsjecken. Tischordnung herstellen, Musik abbauen, Musik aufbauen, Soundcheck begleiten, Übergabe an das nächste Ausschankteam und gute Faschingslaune versprühen - das waren die Aufgaben, ehe die nächste Party startete.
Pünktlich um 20.11 Uhr ging die Faschingssause schließlich weiter und wurde zunächst vom legendären und landesweit bekannten Dingslebener Disco-Duo "Disco B&P" eröffnet. Die Alt-Musiker Burkhard und Peter brachten dabei das Publikum den ganzen Abend lang auf altbewährte Weise in Stimmung.
Nachdem sich der Dingslebener Gemeindesaal allmählich gefüllt hatte, kündigte Peter zu Beginn auch das kleine Abendprogramm an und schon ging es weiter mit einer "großen" Polonaise durch den Saal. Von Anfang an war kein Halten mehr und die Dingslebener zog es auf die Tanzfläche. Die Büttenredner Peter und Eddi brachten zwischendurch mit ihren Darbietungen auch den letzten Lachmuskel im Saal zum beben. Ausgelassen und voller Faschingslaune feierten die Dorfgemeinschaft und Gäste aus den Nachbardörfern bis in die Morgenstunden. Erst gegen 4 Uhr (!) schloss der Faschingssaal seine Pforten.
Eine tolle Faschingsparty mit herrlichen und witzigen Kostümen und Gästen ging zu Ende. Ein riesiger Dank geht an alle Faschingsgäste, an alle fleißigen Helfer, an DJ Norbi, an Burkhard, Peter und Eddi sowie natürlich an die Organisatoren vom Dingslebener Sportverein. Alles riecht nach einer Wiederholung im nächsten Jahr - wir sind gespannt ...
© V. Schilling
PS: Wenn ihr euch fragt, wer eigentlich die tollen Bildaufnahmen während unseres Festjahres macht, dann haben wir heute die Antwort für euch: Der liebe Volker aus Dingsleben ist "professioneller Hobby-Fotograf" und hat u. a. auch schon die Dingslebener Kirmesgesellschaft abgelichtet. Alle geschossenen Bilder der Dingslebener Faschingsbilder können bald über einen extra erstellten Link eingesehen werden. Dieser wird zeitnah über bekannte Kanäle geteilt.
11. März 2025
11 Fragen an ...
... unser Vereinsmitglied und ehemaligen Vorsitzenden Bernhard
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. In der heutigen Ausgabe dieser Rubrik sprechen wir mit unserem Vereinsmitglied Bernhard. Er begleitet den Heimatverein seit der ersten Stunde, war Kirmesschulz in Dingsleben, arbeitete jahrelang im Vorstand und führte den Verein sogar als Vorsitzender für einige Jahre. Mittlerweile lebt und engagiert sich Bernhard in der Kreisstadt Hildburghausen, ist aber nahezu jede Woche in seiner Heimat Dingsleben, mit der sich immer noch tief verbunden fühlt. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Mit dem Heimatverein verbindet mich eine sehr lange gemeinsame Zeit durch einige Höhen und Tiefen. Bereits bei den Landfrauen war ich als Kind schon bei einigen Veranstaltungen dabei.
Als sich der Heimatverein gründete wollte ich auch gleich Mitglied werden. Wir haben in all den Jahren viele Veranstaltungen, Wanderungen und Versammlungen durchgeführt und ich denke oft an die schönen Zeiten im Heimatverein zurück. Ich bin froh zu sehen, wie der Heimatverein heute aufgestellt ist, wie viele Jüngere sich mittlerweile beteiligen - das zeigt, dass sich die Arbeit der Vergangenheit gelohnt hat.
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
Am liebsten bin ich oberhalb vom Reuriether Weg in Richtung Burg, aber rechts auf der Wiese. Hier habe ich schöne Erinnerungen gesammelt und man hatte vor Prüfungen immer seine Ruhe zum Lernen.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Am liebsten waren mir schon immer die Backhausfeste, das kann ich klar sagen. Ich finde der Aufwand war immer überschaubar, da sich die Mitglieder gut aufgeteilt hatten und somit konnte man sich am Ende immer in einer gemütlichen Runde zusammenfinden und die Tage ausklingen lassen.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
"Waren die Kelten auch schon so verrückt wie wir?!"
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Ganz klar im Frühling, wenn alles blüht - am besten im Mai, wenn die Menschen wieder nach draußen gehen und die Gemüter alle freundlich gestimmt sind auf das kommende Jahr. Da an Himmelfahrt dieses Jahr wieder etwas stattfindet, ist das ein guter Zeitpunkt für 2025.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Osta Cola und Dingslebener Edel-Pils
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
"Himbeereis zum Frühstück" von Hoffmann & Hoffmann
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Einen Irish Folk Abend auf dem Brunnenberg.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Da gibt es so einige bei denen ich mal wieder vorbeikommen müsste, Freunde, die mir am Herzen liegen und für die ich in den letzten Jahren zu wenig Zeit eingeräumt habe.
Mal schauen wie oft ich dieses Jahr in Dingsleben bin - der ein oder andere Kaffee wird dabei sicher rausspringen.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Da ich die letzten 30 Jahre mitbekommen habe, hoffe ich doch, dass sich nicht zu viel ändert und die vorhandenen Fachwerkhäuser erhalten bleiben (zumindest optisch).
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingshandyfoto zeigt ein Bild am Rande des Brunnenbergs fotografiert, mit einem Blick über unser wunderbares kleines Dörfchen. In meinem Fotoalbum wären aber sicher noch unzählige weitere Bilder gewesen, die ich an dieser Stelle hätte nennen können.

4. März 2025
Im Fotoalbum ist noch Platz
Heimatverein sucht historisches Bildmaterial.
Jeder Besucher, der, manchmal auch über Umwege, auf unsere Website gelangt, kann es auf der Startseite recht schnell lesen – unsere Vereinsziele. Bereits in der dritten Zeile steht dort geschrieben: „Wir pflegen Traditionen und fördern die Gemeinschaft“. Ein bisschen ist dieser kleine Satz auch das Leitmotiv unserer Arbeit. Alles, was wir als Verein tun, soll dementsprechend Traditionen erhalten oder schaffen und damit die Gemeinschaft in unserem schönen Dörfchen ein Stückchen näher zusammenbringen. Ihr wisst, dass das ganz unterschiedlich aussehen kann. Am häufigsten verwirklichen wir unser kleines Motto in unseren verschiedensten Veranstaltungen – bei Kirmes, Backhausfest oder Wanderungen – insbesondere zu unserem diesjährigen Dorfjubiläum. Jedoch findet sich die Traditionspflege und die Gemeinschaftsförderung sicherlich auch im Kleinen wieder, z. B. bei unserer „Neuigkeit am Dienstag“ oder den regelmäßigen Berichten im Dorfblättle der Gemeinden Beinerstadt, St. Bernhard und Dingsleben.
Vor einigen Jahren haben wir uns um eine neue Aufgabe bemüht, die Einzelnen in unserem Verein besonders am Herzen lag – der Dingslebener Dorfgeschichte. Damals sprach uns der Gemeinderat unserem das Vertrauen aus und legte die Betreuung der Ortshistorie sozusagen „in unsere Hände“. Seitdem dürfen wir einerseits die Dorfchronik betreuen und darüber hinaus auch die Dingslebener Heimatstube pflegen. Letztere Aufgabe begann mit einem mehrtägigen Arbeitseinsatz im Jahr 2022. Nun öffnen wir die Heimatstube mehrmals im Jahr zu entsprechenden Anlässen, häufig am Tag des offenen Denkmals. Die Chronikarbeit war eine deutlich anspruchsvollere. Über anderthalb Jahre hinweg richteten wir die Veranstaltungsreihe „Historische Dorfabende“ aus. In fünf(!) Teilen versammelten sich viele Dorfbewohner und Gäste, um auf Einladung unseres Vereins mehr über die Geschichte unseres Ortes und frühere Dingslebener Generationen zu erfahren – ein voller Erfolg!
Nun möchten wir die Arbeit an diesem „historischen Erbe“ fortsetzen. Wie das aussehen soll, wissen wir ehrlich gesagt auch noch nicht so wirklich. Eine Sache beschäftigt uns allerdings schon länger. Uns steht kaum historisches Bildmaterial zur Verfügung, um alle Erzählungen und Entwicklungen über und von Dingsleben nachvollziehen zu können. Das finden wir furchtbar schade, weil Bilder und Fotografien zumeist doch nochmal ein ganz anderes Bild bzw. einen ganzen Blick vermitteln als Berichte und Erzählungen. Und genau an dieser Stelle seid ihr Dorfbewohner und Leser gefragt! Wir suchen also alte Bilder und Aufnahmen von unserem schönen Dörfchen Dingsleben und wir sind sicher, in euren Fotoalben schlummert hier so mancher Schatz. Für diese kleine Sammelaktion, die wir hiermit starten möchten, haben wir das Wichtigste für euch im Folgenden zusammengefasst:
Welche Aufnahmen von Dingsleben werden gesucht?
Das ist grundsätzlich völlig egal. Wir suchen alles – von Landschaftsaufnahmen über Bilder von Gehöften bis hin zu Motiven von Menschen bei der Arbeit. Die Aufnahme sollte lediglich vor dem Jahr 2005 entstanden sein.
Welche Informationen braucht der Verein zur Aufnahme?
Wichtige Informationen für uns sind einerseits das (ungefähre) Jahr der Aufnahme und, falls Personen zu sehen sind, die Namen dieser Personen. Falls es sich um ein bestimmtes Ereignis handelt, das abgelichtet wurde (z. B. Kirmes o. Ä.), kannst du uns das natürlich auch gerne verraten.
Welche Qualität müssen die Aufnahmen haben?
Uns ist bewusst: Je älter die Aufnahme, desto schlechter die Qualität. Grundsätzlich gilt nur: Man sollte erkennen, wen oder was das Bild darstellt.
Wie schicke ich die Aufnahmen an den Heimatverein?
Hier gibt es zwei Möglichkeiten:
- Du scannst die originalen Aufnahmen mit einem Scan-Gerät ein und schickst sie an unser E-Mail-Adresse (kontakt@heimatverein-dingsleben.de). Beschrifte die Bilder am besten so, dass du uns in der E-Mail auch noch die o. g. Informationen zur Verfügung stellen kannst.
- Falls du oder die älteren Dorfbewohner nicht so technikaffin sind, kannst du die Bilder und die o. g. Informationen auch in einem Umschlag (mit deinem Namen) packen, einen Spaziergang Richtung Reurieth unternehmen und die Bilder auf dem Weg in den Briefkasten der Reuriether Straße 11 werfen. Dort kommen sie sicher an und ihr bekommt eure Originale ganz bestimmt zurück.
Wie viele Aufnahmen soll ich euch schicken?
Um nicht überrannt zu werden, freuen wir uns , wenn du erst einmal die für dich 15 schönsten Aufnahmen suchst und uns zur Verfügung stellst. Falls wir noch mehr benötigen, melden wir uns.
Bis wann habe ich Zeit, die Aufnahmen an den Heimatverein zu senden?
Ein festes „Abgabedatum“ gibt es nicht. Wenn du es in den nächsten vier bis sechs Wochen schaffst, uns deine historischen Aufnahmen zu schicken, sind wir dir echt dankbar.
Wie wir eure Aufnahmen am besten präsentieren, wissen wir auch noch nicht. Vielleicht gibt es einen nächsten Historischen Dorfabend oder eine Fotoausstellung oder ein paar finden den Weg in die Heimatstube. Ihr könnt euch auf jeden Fall sicher sein, irgendetwas Gutes wird uns einfallen – seid gespannt. Deshalb danken wir euch vorab für jede Aufnahme und jede Information. Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam mit eurer Hilfe ein „kleines historisches Fotoalbum“ von Dingsleben zusammenstellen können.

Aufnahme aus dem Archiv von B. Katzenberger
25. Februar 2025
Keine Zeit für Verschnaufpausen
Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da noch kommt.
Den regelmäßigen Besuchern unserer Vereinswebsite dürfte es schon aufgefallen sein: Der Veranstaltungskalender auf der Startseite unserer Vereinswebsite ist vollgepackt bis obenhin. Um den Überblick nicht zu verlieren, geben wir ich euch in der heutigen Neuigkeit am Dienstag eine kleine Vorschau auf das, was uns bis in das Frühjahr hinein noch so erwartet. Natürlich ist jeder zu den öffentlichen Veranstaltungen in unserem Festjahr herzlich willkommen – wir freuen uns immer, euch zu sehen!
Mit dem zweiten großen Event des Dingslebener Festjahres startet unser Dorf in den März und kurz vor Schluss auch noch in die Faschingssaison. Wir sind uns nicht so sicher, wann eigentliche die letzte Faschingsparty in Dingsleben gefeiert wurde. Sicher ist nur, es ist viel zu lange her. Über viele Jahre hinweg veranstaltete der Sportverein auch den legendären „Dingslebener Rosenmontagsclub“, an den sich viele gerne zurückerinnern. Einen solchen Abend voller Nostalgie, Gemeinschaft und Freude sollen die Dingslebener und ihre Gäste auch am 1. März wieder erleben, wenn es endlich wieder heißt: „Dingsleben Hellau“. Ehe sich jedoch die Großen am Abend bei guter Musik (Comeback der Dingslebener Chart-Stürmer „Disco B&P“!!!) und buntem Programm vergnügen, sollen natürlich auch die kleinen Dorfbewohner und ihre Freunde auf ihre Kosten kommen. Genau 11 Minuten vor 15.00 Uhr startet deshalb der Kinderfasching im Gemeindesaal mit DJ Norbi, der garantiert für beste Stimmung sorgt.
Neben der ganzen Feierei bleibt leider kaum Zeit für die „formale Vereinsarbeit“, aber auch die muss natürlich irgendwie sein. Daher findet am 8. März, wie in jedem Quartal, eine Vorstandssitzung unseres Heimatvereins statt. Themen auf der Tagesordnung sind u. a. die Veranstaltungen im Jahr 2025, die Vorbereitung der Jahreshauptversammlung sowie die Inventur und Umgestaltung unseres Vereinsraums (alter Konsum). Wir informieren euch selbstverständlich über die Ergebnisse und Entwicklungen.
Auch die Gemeinde bzw. der Gemeinderat bleibt im Frühjahr nicht untätig. So veranstaltet sie, gemeinsam mit dem NABU Hildburghausen am 29. März, ab 13.00 Uhr, einen Frühjahrsputz in der Dingslebener Flur. Schon in den letzten Jahren sammelten dabei große und kleine Dingslebener jede Menge Unrat am Straßenrand, im Wald oder auf Wiesen. Wir finden: Ein kleiner, aber wichtiger Beitrag für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und vor allem eine tolle Veranstaltung für die Dorfgemeinschaft. Eine weitere, überaus sinnvolle Veranstaltung der Gemeinde soll am 16. Mai, ab 17.00 Uhr, stattfinden. Eine Schulung zur korrekten Anwendung des dorfeigenen Defibrillators (Standort am alten Konsum) soll die Dorfbewohner für das Thema sensibilisieren und den Ernstfall proben. Die Bürgermeisterin bittet hierbei um Anmeldung bis zum 13. April. Auch als Verein hoffen und wünschen wir uns, dass einige von euch Zeit und Lust für diesen wichtigen Termin aufbringen.
Doch ehe wir das Dorf verschönern und uns medizinisch weiterbilden, laden die Dingslebener Frauen und Mädels am 5. April zum Baby- und Kinderkleiderbasar in den Gemeindesaal ein. Wie immer erwartet alle Besucher ein tolles Angebot, eine gute Verpflegung und jede Menge netter Menschen. Wer selbst etwas verkaufen möchte, sollte sich bis spätestens 08. März gemeldet haben. Zehn Prozent des Verkaufserlöses kommen dabei einem gemeinnützigen Zweck zugute. Deshalb finden wir: Seid unbedingt dabei – egal ob zum Kaufen, Verkaufen, Stöbern oder einfach nur zum Quatschen.
Zum Schluss müssen wir, ohne schon zu weit in Zukunft zu schauen, noch auf zwei ganz wichtige Veranstaltungen in dieser ersten Festjahreshälfte hinweisen. Zum einen auf unser großes Backhausfest am 4. Mai und auf vor allem auf den Himmelfahrtstag am 29. Mai. Gerade auf die letztgenannte Veranstaltungen haben sicherlich auch viele Menschen außerhalb Dingslebens gewartet – endlich wieder Männertag am Brunnenberg! Sagt es allen Freunden, Bekannten und Schwiegereltern: Zu Männertag trifft man sich Bier, Wurst und Blasmusik am Dingslebener Brunnenberg!
Die ersten Flyer und Infoblätter zu einigen der erwähnten Veranstaltungen findet ihr bereits in der folgenden Bildergalerie - das Verbreiten der Infos ist selbstverständlich erwünscht:
PS: Das Festjahr 2025 geht viel zu schnell vorbei? Kein Problem! Auf unserer Seite „Jahreschronik 2025“ findest du alle großen und kleinen Ereignisse, die in diesem besonderen Jahr bereits stattgefunden haben. Schau gerne mal vorbei!
18. Februar 2025
Feierlicher Auftakt im Gemeindesaal
Dingsleben startet "offiziell" in sein Festjahr.
Es ist Samstag, der 08. Februar 2025. Gegen 17.00 Uhr machen sich die ersten Dorfbewohner auf den Weg in Richtung Dingslebener Gemeindesaal. Denn hier findet eine ganz besondere Veranstaltung statt – der Festauftakt anlässlich des Festjahres zum 1225-jährigen Geburtstag unseres Dorfes. Es ist ein Abend voller Musik, Glückwünschen und gemeinsamen Erinnerungen. Und auch wir möchten heute den Start in unser Festjahr noch einmal gemeinsam Revue passieren lassen.
Angekommen im frühlingshaft dekorierten Gemeindesaal erwartete am Samstag alle Gäste ein kleiner Sektempfang durch die Kirmesgesellschaft, um gemeinsam auf den besonderen Geburtstag unseres Dorfes anzustoßen. Nach dem musikalischen Start um 18.00 Uhr durch das Singertaler Quintett, eröffnete unsere Bürgermeisterin Steffi Hartleb die Veranstaltung mit einer Begrüßung der rund 100 Gäste. Darunter befanden sich nicht nur eine Vielzahl an Dorfbewohnern, sondern auch Landrat Sven Gregor, Bürgermeister und Bürgermeisterinnen aus den umliegenden Gemeinden, Vertreter der TEAG und Wasserwirtschaft sowie Festredner Bastian Salier. Ein besonderer Höhepunkt der Eröffnungsrede war die Ehrung von vier Kameraden der Freiweilligen Feuerwehr Dingsleben. Sie bekamen das silberne Brandschutzzeichen am Bande für ihr mittlerweile 25-jähriges Engagement in diesem Ehrenamt. Die Auszeichnung im Namen des Thüringer Ministerpräsidenten erhielten Thorsten Lampert, Thomas Lindemann sowie unser Vereinsmitglied Matthias und unser Vereinschef Rico.
Nach den einleitenden Worten der Bürgermeisterin ergriff Landrat Sven Gregor das Wort. Neben den Glückwünschen zum Jubiläum betonte er die lange Geschichte, auf welche die Bewohner zurückblicken können und die Verbundenheit der Menschen zu ihrem Dorf. Als besonderes Geburtstagsgeschenk kündigte der Landrat an, dass er gern im Rahmen des Festjahres gemeinsam mit der Bürgermeisterin und den Dorfbewohnern einen Baum im Ort pflanzen möchte, um so noch lange an das Festjahr zum 1225-jährigen Jubiläum zu erinnern.
Im Anschluss daran sollte eigentlich Dagmar Dummer, die Leiterin der VG Feldstein, sprechen. Leider war sie krankheitsbedingt kurzfristig verhindert, sodass Steffi Hartleb die Grußworte vortrug. In diesen bedankte sich Frau Dummer für die langjährige Zusammenarbeit, lobte die lebendige Gemeinschaft in Dingsleben, die über die vielen Generationen gewachsen ist und dieses Dorf so vielfältig macht. Auch die VG Feldstein möchte ein Geschenk überreichen. Es soll eine Bank anlässlich des Jubiläums in Dingsleben aufgestellt werden, die zukünftig zum Verweilen einladen, aber auch die Verbundenheit im Ort zeigen soll.
Nach den vorangegangenen Beiträgen folgte nun Bastian Salier mit seiner Festrede zum 1225-jähringen Jubiläum. In seiner Rede betonte er seine langjährige Verbundenheit mit Dingsleben und blickte zunächst auf das Jahr 2002 zurück, indem er gemeinsam mit einem Team vom Mitteldeutschen Rundfunk den Film „Rückkehr nach Dingsleben“ drehte. Er sprach davon, „dass es immer mal wieder Orte gibt, an denen man denkt: Ja hier möchte ich sein. Und Dingsleben ist einer davon“. Er erinnerte sich an die Zeit des Filmdrehs zurück, in der er bei Frau Gottwald wohnte, die das Filmteam nicht nur jeden Tag mit einem frisch gebackenen Kuchen verwöhnte, sondern auch in früheren Jahren Kindergärtnerin von Salier war. Aber auch die langjährige Verbindung zur Familie Metzler und das Dingslebener Bier betonte er in seiner Rede. Denn schon in frühen Jahren war für Salier „Dingsleben ein Synonym für Bier“.
Genau wie das Bier stehen aber vor allem auch die Dingslebener für ihr Dorf. Im kurzen geschichtlichen Abriss in Saliers Rede wurde immer wieder deutlich, dass stets „aus jedem Ereignis eine Entwicklung erwuchs“. Die Dorfbewohner gestalteten seit jeher den Wandel. Sie pflegten und lebten den Zusammenhalt, nicht nur in der Vergangenheit sondern auch in der Gegenwart. Salier beschreibt die Dingslebener Gemeinschaft voller Humor, Zusammenhalt, die auch aus skurrilen Situationen immer das Beste machen. Genau aus diesem Grund kündigte er im Rahmen seiner Rede einen weiteren Filmdreh für das Jahr 2027 an, denn in seinen Augen „hat Dingsleben eine Geschichte, die erzählt werden muss.“
Bürgermeisterin Steffi Hartleb schloss den Abend mit einem Dank an alle Mitwirkenden. Ein besonderer Dank ging hier vor allem an unser Vereinsmitglied Daniela für die Ideen und Umsetzung der Dekoration des Gemeindesaals und dem Singertaler Quintett für die musikalische Umrahmung des Abends sowie die musikalischen Beiträge zwischen den einzelnen Reden. Ein weiterer großer Dank ging an die Brauerei Metzler sowie die Wasserwirtschaft für die Spenden zum Festauftakt, den Landrat und die VG Feldstein für die überreichten Geschenke sowie allen weiteren Mitwirkenden.
Das gemütliche Beisammensein wurde durch einen weiteren musikalischen Beitrag des Singertaler Quintetts eingeleitet. Alles in allem war der Festauftakt eine sehr gelungene Veranstaltung und ein toller Start in unser anstehendes Festjahr mit seinen vielfältigen Veranstaltungen.
11. Februar 2025
11 Fragen an ...
... unser Vereinsmitglied Anna Maria
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. In der heutigen Ausgabe dieser Rubrik sprechen wir mit unserem Vereinsmitglied Anna Maria, die im letzten Jahr den WhatsApp-Kanal "Dingslebener Dorffunk" ins Leben gerufen hat und auch sonst an vielen Stellen unser Dorfleben aktiv gestaltet. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Mit dem Heimatverein verbinde ich die vielen verschiedenen Veranstaltungen, die in unserem Dorf stattfinden. Hier kommen Groß und Klein zusammen, haben eine schöne Zeit - eine Zeit, an die man sich immer wieder gern erinnert.
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
Es gibt viele schöne Orte in Dingsleben. Ich mag tatsächlich unseren Spaziergang zum Holzplatz immer sehr gern. Von dort aus hat man einen schönen Fernblick. Vor allem auf dem Rückweg schaut man toll in Richtung Steinsburg, Brunnenberg und Kirche.
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Meine Lieblingsveranstaltung ist der jährliche Adventsmarkt. Dieser Nachmittag stimmt noch einmal so richtig auf die bevorstehenden Weihnachtstage ein. Er startet mit einem schönen Konzert in unserer Kirche und geht dann draußen weiter mit toller Weihnachtsmusik, Glühwein, Waffeln etc. Wenn wir Glück haben, gibt es auch etwas Schnee dazu.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
"Dingsleben - Klein aber Oho! "
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Das ist schwer zu sagen, denn Dingsleben hat in jeder Jahreszeit seinen Reiz. Im Frühling, wenn die Schneeglöckchen im Schneeglöckchenwald blühen ist es genau so schön, wie im Sommer, wenn man tolle Wanderungen auf die Steinsburg machen kann. Auch der Herbst ist in und um Dingsleben schön, wenn sich alles rundherum bunt färbt. Die Winterzeit ist ebenfalls total schön, besonders um die Weihnachtszeit, wenn alle Fenster und Vorgärten schön geschmückt sind und unser Dorfweihnachtsbaum leuchtet.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Alkoholisch: Sanddorn-Weizen
Ohne Alkohol: Maracuja-Limonade
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
"PUR Party Mix Nr. 1" -
ein Highlight, das auf keiner Kirmes fehlen darf!
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Ich weiß nicht, ob man es direkt als Veranstaltung bezeichnen kann, aber ich fände es toll, wenn es einen Handarbeitstreff geben würde, an dem Jung und Alt zusammen kommen und gemeinsam häkeln, stricken, basteln.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Das wäre auf jedenfall die alte KG. Wir wohnen mittlerweile sehr verstreut. Da ist es gar nicht so einfach, dass alle zusammen kommen. Deswegen sind Veranstaltungen wie die Kirmes immer super, wenn alle zusammen kommen.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Ich hoffe, dass Dingsleben in 30 Jahren ein genauso schönes kleines Dörfchen mit seinen Traditionen und Festen ist, in dem sich alle Bewohner aber auch Gäste wohlfühlen und gern wieder kommen.
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Mein Lieblingshandyfoto zeigt ein Bild von mir und meinem Mann Robert an unserem 1. Hochzeitstag oben auf dem Heener Hügel mit Blick in Richtung Steinsburg. Wir haben vor fast 4 Jahren hier in Dingsleben kirchlich geheiratet und wohnen mittlerweile auch wieder hier. An unserem Hochzeitstag haben wir leider keine Bilder hier vor Ort gemacht. Deswegen umso schöner, dass wir das mit meiner Schwester nachgeholt haben.

PS: Du bist noch kein Abonnent des WhatsApp-Kanals, den Anna Maria ins Leben gerufen hat? Kein Problem - auf unsere Seite "Dorffunk" findest du alle Informationen und eine Anleitung, wie du Teil des Dingslebener Infokanals wirst. Klick dich gerne rein!
4. Februar 2025
Brauchtum verbindet
Unser Verein trifft sich mit Freunden.
Spätestens seit Ausbruch der Corona-Pandemie wurde jedem von uns klar, wie wichtig und unentbehrlich Vereinsarbeit und Brauchtumspflege sind. Beides bietet die Möglichkeit, sich gesellschaftlich zu engagieren und ein soziales Dorfleben zu pflegen. Unvorstellbar, was passieren würde, wenn diese ehrenamtliche Arbeit nicht mehr möglich wäre. Doch die Corona-Pandemie zwang uns und viele andere Vereine der Region genau dazu. Dass man aus dieser Situation aber auch gestärkt hervorgehen kann, zeigt die Gründung des Südthüringer Verbandes für Kirmes- und Brauchtumspflege e. V. (SVKB).
Der SVKB, gegründet inmitten des Corona-Geschehens, ist der Interessensverband für alle diejenigen, die für Kirmes und jede andere Art von Brauchtum „brennen“. Als eine Art Katalysator transportiert das Team des SVKB die Probleme und Herausforderungen der Vereine an die zuständigen Stellen und in die Öffentlichkeit. Die wichtigste Aufgabe des Verbandes bleibt aber vermutlich die Netzwerkarbeit, denn nichts ist für Vereine wertvoller als Erfahrungen zu teilen und aus ihnen zu lernen – gerade zu Zeiten von Kirmes-Light & Co. Aber auch jetzt, wo die Pandemie bewältigt ist, treibt der Verband seine Ziele weiter voran. Dabei bietet er seinen Mitgliedsvereinen vieles – Beratung bei Vereinsgründungen, Hygienepass-Schulungen, Workshops zur Finanzarbeit oder Hilfe bei der Fördermittelakquise. Voller Stolz begleiten und unterstützen wir, als Dingslebener Heimatverein, den SVKB quasi seit der ersten Stunde. Damit sind wir einer der mittlerweile 34 Mitgliedsvereine, die fast 1000 ehrenamtlich Aktive aus sechs Landkreisen im SVKB vertreten.
Am vergangenen Samstag lud das Vorstandsteam des SVKB seine Mitglieder in das Kulturhaus Eicha ein, um über neueste Vorhaben zu informieren und eine neue Vorstandschaft zu wählen. Natürlich waren wir als Verein auch vertreten - und das bei bester Versorgung mit Dingslebener Limonaden und Bierspezialitäten. Nach einer kurzen Einführung startete die Verbandsversammlung mit einem kleinen Infoblock zu aktuellen Fördermöglichkeiten für Vereine. Es folgte ein Jahresrückblick auf die Verbandsarbeit in 2024. Der SVKB war dabei u. a. Träger der drei Ehrenamts-Stammtische in Römhild, im Grabfeld sowie in unserer VG Feldstein, organisierte Hygienepass-Schulungen (auch für unsere Vereinsmitglieder), veranstaltete das 2. Meininger Kirmesturnier und pflegte den allseits beliebten Kirmeskalender. Im Anschluss wählten die anwesenden Mitgliedsvereine einen neuen Vereinsvorstand, wobei der bisherige Vize-Vorsitzende Max Zöller aus Eicha zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Nach seiner Wahl gab er zugleich einen Ausblick auf das anstehende Jahr 2025, in dem z. B. eine eigene SVKB-Website online gehen soll.
Ein besonderes und einmaliges Projekt wird dabei sicherlich die Etablierung einer digitalen Tauschbörse für (Kirmes-)Vereine sein. Abschließend sprachen die Anwesenden noch über weitere Ideen und Wünsche, die mit der zukünftigen Verbandsarbeit erfüllt werden könnten. Am Rande sei noch erwähnt, dass unser Vorstandsmitglied Pascal einmal mehr wieder zum Kassenprüfer des Verbandes gewählt wurde.
Insgesamt können wir sagen, dass wir dankbar sind, Partner eines so engagierten Verbandes zu sein. Sogar unser Bundespräsident und der ehemalige Ministerpräsident haben die SVKB-Vorstandsmitglieder in der Vergangenheit bereits empfangen und damit gezeigt, wie wertvoll die Arbeit des SVKB für das ehrenamtliche Engagement und die Traditionspflege in unserer Region ist. Als Dingslebener Heimatverein werden wir dieses gewinnbringende Netzwerk natürlich weiter unterstützen, wo immer wir können.
PS: Wenn ihr mehr über unsere Partner erfahren wollt, dann schaut gerne mal auf unserer Seite „Freund & Partner“ vorbei. Dort werdet ihr zu den jeweiligen Internetauftritten weitergeleitet.

28. Januar 2025
Jetzt wird eingeheizt!
Backhaus-Team belebt unteres Backhaus neu.
Unser kleines Dingsleben hat das große Glück, mit gleich zwei Backhäusern gesegnet worden zu sein. Der Grund dafür erscheint recht simpel. Wie einer Amtsanweisung des Herzoglichen Verwaltungsamtes Römhild aus dem Jahre 1856 zu entnehmen ist, mussten in jenem Jahr alle privaten Backöfen in Dingsleben aus brandschutztechnischen Gründen stillgelegt und abgebaut werden. Den Dingslebenern blieb zum Backen jeglicher Art somit nur noch das untere Gemeinde-Backhaus, welches bereits im Jahr 1835 erbaut wurde. Die Backkapazitäten des unteren Backhauses genügten jedoch bei weitem nicht aus, um die Backbedürfnisse der früheren Dorfbewohner zu stillen. Gut zwei Jahre nach dem Abbau der privaten Backöfen, im Jahr 1857, wurde daher auf Grundlage einer weiteren Verordnung des Römhilder Verwaltungsamtes und nach Forderungen der Einheimischen das obere Backhaus errichtet, um weiterhin in gewohntem Maße backen zu können.
Seit vielen Jahren nutzt unser Verein für Backhausfeste und gemeinsame Backaktionen nur noch das obere, also das jüngere Backhaus. Nach dessen Sanierung in den 2000er-Jahren hatten sich die jeweiligen Backteams am oberen Backhaus eingespielt und das untere Backhaus an der Bushaltestelle geriet immer mehr in Vergessenheit. Als dann im Zuge der Straßensanierung auch noch die elektrische Stromversorgung das untere Backhaus verließ, war das Ende des ersten Dingslebener Gemeinschaftsbackofens eigentlich schon so gut wie besiegelt. (Nachtrag d. Red.: Bitte Berichtigung vom 08. April 2025 beachten!)
„Eigentlich“ – denn Dingsleben wäre nicht Dingsleben, wenn nicht urplötzlich von irgendwoher ein Stein bzw. eine Idee ins Rollen kommt. Und so entstand auch hier die Idee, das untere Backhaus neu zu beleben. Initiator des Ganzen war natürlich unser neu eingespieltes Backhaus-Team mit Chrissy, Matze, Nick, Nico B., Nico R., Lukas, die bereits zum letzten Backhausfest von einem zweiten funktionierenden Backhaus träumten. Ende des vergangenen Jahres war es dann soweit. Nach dem der Schornsteinfeger dem unteren Backhaus volle Funktionsfähigkeit bescheinigte, liefen erste Feuerungsversuche des Backhaus-Teams ohne Probleme.
Der erste richtige Probelauf startete dann am vergangenen Samstag bei bestem Januar-Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel. Mit bekannten und neuen Dingslebener Spezialitäten wie Schmelze- und Zwiebelkuchen, Pizza und Handbrot wagte das Backhaus-Team eine erste Back- bzw. Kostprobe im kleinen Kreis. Und was soll man sagen? – Es läuft! Jede der Leckereien glückte, wobei laut unseren Back-Experten noch etwas Feintuning gefragt sein wird, falls irgendwann mal wieder größere Mengen gebacken werden sollten. Vielleicht geschieht das ja schon im Laufe unseres Festjahres...
Schlussendlich bleibt festzuhalten, dass mit viel Engagement und Leidenschaft auch im Kleinen etwas Großes bewegt werden kann. Darauf darf und muss man stolz sein!
21. Januar 2025
Gestärkt ins Festjahr 2025
Dorfgemeinschaft kommt im Sportlerheim zusammen
Am vergangenen Montag startete die Dingslebener Dorfgemeinschaft mit einer äußerst gemütlichen Runde in das neue Jahr. Der Sportverein Dingsleben lud dabei zu einem traditionellen „Stärke antrinken“ in unser Sportlerheim ein. Vielleicht hat sich dabei auch der ein oder andere der etwa drei Dutzend Gäste gefragt, wo dieses Brauchtum eigentlich seinen Ursprung hat. Wir verraten es euch …
Das „Stärke antrinken“ ist ein seit langer Zeit gepflegter Brauch, der vor allem in fränkisch geprägten Gebieten und z. T. auch in den angrenzenden Regionen verbreitet ist. Vermutlich entwickelte sich das „Stärke antrinken“ aus vorchristlichen Traditionen wie den Raunächten. Die Raunächte sind zwölf Nächte um den Jahreswechsel, denen im mitteleuropäischen Raum eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Meist handelt es sich um die zwölf Tage vom ersten Weihnachtsfeiertag am 25. Dezember bis zum Dreikönigstag am 6. Januar. Daraus ergibt sich vermutlich auch die Bezeichnung „zwischen den Jahren“ für den Zeitraum um die Jahreswende.
Bis 1691 feierte man dabei erst am 6. Januar das Neujahrsfest. Denn erst im Jahr 1691 legte Papst Innozenz XII. den Neujahrstag auf den 1. Januar. In Franken, Süddeutschland und Österreich wird der Dreikönigstag deshalb vielerorts auch heute noch Großneujahr, Hochneujahr oder Oberster genannt. Nach dem Volksglauben treiben in der Zeit zwischen den Jahren Geister und Dämonen ihr Unwesen. Um sich gegen dieses Unheil des neuen Jahres zu wappnen und Kraft und Gesundheit zu tanken, trinkt man sich bis heute, meist mit Bier, an eben jenem „alten Neujahrstag“ in geselliger Runde Stärke an. Denn Bier wird in unseren Breitengraden seit jeher eine stärkende Wirkung zugesagt. Undatierte Quellen aus der Fränkischen Schweiz berichten hierbei schon im 16. Jahrhundert über „…Frauen und Männer, ja selbst Kinder, die lustig drauflos tranken und ihre Lieder sangen…“ und im Jahr 1751 schrieb ein Geistlicher in Tschirn bei Kronach in das Kirchenbuch: „An diesem Tage tranken sie ebenfalls Bier, um stark zu werden.“
Und so kam es auch ein paar Jahrhunderte später im Jahr 2025 zu eben jenem Brauchtum. Hierfür bereitete der Sportverein einige Leckereien zu, die unsere Dorfbewohner mit Sicherheit ordentlich gestärkt haben. Neben leckerem Dingslebener Fassbier servierte man mit viel Liebe Gredlfleisch, Bratwurst und Sauerkraut, was überaus gut bei Einheimischen und den Gästen aus unseren Nachbardörfern ankam. Unser Vereinsmitglied Chrissy, zugleich Vorstandsmitglied im Sportverein, zog insgesamt ein positives Fazit der Veranstaltung: „Der Abend war wundervoll. Besser hätten wir wohl kaum in das Festjahr 2025 starten können. Unser Dank gilt allen fleißigen Helfern und natürlich den vielen Gästen. Es wurde mal wieder deutlich, dass Dingsleben ein tolles Örtchen mit einer tollen Dorfgemeinschaft ist.“
14. Januar 2025
11 Fragen an ...
... unser Vereinsmitglied Doro
Am ersten Dienstag des Monats ist es wie immer Zeit für unsere monatliche Serie "11 Fragen an ...", in der wir mit Menschen aus Dingsleben anhand von 11 kleinen Fragen ins Gespräch kommen - über unser Dorf und ihren Blick auf diesen wunderbaren Ort. In der heutigen Ausgabe dieser Rubrik sprechen wir zu Beginn des Jahres 2025 etwas ausgiebiger mit einer Frau, die das kulturelle Leben in Dingsleben seit Jahren mit Herzblut begleitet - unser Vereinsmitglied Doro. Viel Spaß beim Lesen!
1. Was verbindet dich mit dem Heimatverein Dingsleben?
Der Heimatverein macht mir Hoffnung, besonders mit dem frischen Wind, der seit einiger Zeit dort weht. Nach all den großen und kleinen Katastrophen, die uns in den letzten Jahren herausgefordert haben, ist es einfach schön, ein Stück Normalität zu leben und sich auf die positiven Seiten des (Dorf-)Lebens zu besinnen. Besonders schön finde ich, dass der Heimatverein alle anspricht und Groß und Klein zusammenbringt. Damit führt er eine Tradition fort, die es eigentlich schon seit vielen Jahren in Dingsleben gab und gibt. Ich denke nur daran, wie alles für mich begann. Als ich Ende der Siebziger Jahre (ich kann es kaum glauben) nach Dingsleben kam, gab es den überaus aktiven Frauenbund, der Frauen und Mädchen aller Altersgruppen zusammenbrachte. Unvergessen ist Brigitte Pohlig, die sich nicht nur mit allen alten Traditionen auskannte und sie vorlebte, sondern die auch nur so vor neuen Ideen sprühte. Der politische Hintergrund spielte für die meisten von uns keine große Rolle, wichtig waren die gemeinsamen Aktivitäten, die den jetzigen vom Heimatverein nicht unähnlich waren. Positiver Nebeneffekt: Es wurde ganz viel Wissen, z. B. über das Backhaus und das Backen oder die Organisation von gemeinsamen Vorhaben weitergegeben. Ich denke z. B. auch an die legendären Modenschauen oder an das Theaterspielen, das uns ungeheuer viel Spaß gemacht hat. Wie man das alles mit Arbeit und Familie in Einklang gebracht hat, ist mir heute noch schleierhaft, aber mit gegenseitiger Unterstützung funktionierte es. Nach der Wende wurden daraus die „Landfrauen“, ein Verein, der schon damals auch die Männer mit einbeziehen wollte. Der Wandel zum Heimatverein war dann nur noch ein logischer Schritt, nun konnten alle vorbehaltlos mitmischen, die das wollten.
2. An welchem Ort in Dingsleben bist du am liebsten?
Diese Frage ist schwierig zu beantworten, weil ich mich nicht entscheiden kann. Einer meiner liebsten Orte ist, auch wenn es vielleicht makaber klingt, unser Friedhof. Eigentlich mag ich ihn das ganze Jahr über, denn es ist einfach ein magischer Ort, wo man nicht nur im übertragenen Sinne Ruhe finden kann. Besonders schön ist es dort, wenn die Linden blühen und duften und alles wunderbar blüht. Auch am Teich mit seiner wirklich gut gelungenen „Umrandung“ bin ich sehr gerne, ein großes Lob an die Gemeinde und alle, die sich bei der Sanierung und Gestaltung eingebracht haben. Wobei auch der Weg dahin schon schön ist, wenn ich von meinem Garten aus zum Teich laufe und auf das Dorf blicke. Interessant ist, wie sich der Weg sich über die Jahre verändert hat, ich habe das Gefühl, dass sich der „Berg“, die Ackerkuppe, immer mehr verschiebt, denn der Weg verschwindet langsam in der Schräge. Der dritte magische Ort, den ich nicht unerwähnt lassen möchte, ist das Tieftal, den Dingslebenern besser als das „Diftel“ bekannt. Wenn dort die Märzenbecher blühen, geht einem das Herz auf. Und so könnte man die Aufzählung fortführen, vor allem mit der Steinsburg, dem Schwarzen Stock und dem Jägersbrünnle, der Reuriether Straße usw. usf..
3. Welche Veranstaltung des Heimatvereins ist dir am liebsten?
Auch bei dieser Frage kann ich mich schwer entscheiden, aber wenn ich in mich gehe, finde ich die Kinoabende auf dem Brunnenberg sehr schön und angenehm. Auch die Wanderungen gehören zu meinen Favoriten, obwohl ich noch nicht oft dabei sein konnte. Das wird sich, hoffe ich, in Zukunft ändern, da ich ja in absehbarer Zeit mehr von eben dieser haben werde.
Die Backhaustreffen finde ich toll, ich konnte sie aus Zeitgründen nicht so wahrnehmen, wie ich eigentlich wollte, da gibt es bei mir noch Luft nach oben. Und der Zauber der Advents- und Weihnachtszeit mit Kirche, Adventsmarkt und Glühweintreffen müssen unbedingt auf meine Liste.
Eigentlich müsste ja die Kirmes die Nummer eins sein, aber mit zunehmendem Alter lässt die „Feierwütigkeit“ eben nach. Trotzdem finde ich es toll, dass sie noch gefeiert wird, denn es wird ja finanziell, logistisch und organisatorisch immer schwieriger. Also Respekt und danke an alle, die sich engagieren und einbringen. Das Verfassen der Kirmespredigt macht mir große Freude, das ist mein Anteil an der Kirmes, den ich wirklich gern erbringe. Für lustige Anekdoten habe ich übrigens das ganze Jahr über ein offenes Ohr, denn ohne die füllt sich keine Kirmespredigt. Also einfach bei mir melden …
Im Festjahr 2025 wird sich bei den geplanten Veranstaltungen auch der eine oder andere Favorit finden, ich freue mich schon besonders auf den Tag der Offenen Höfe im Juli.
4. Wenn du ein Buch über Dingsleben schreiben würdest, welchen Titel hätte es?
Das ist eine schwierige Frage, weil ich mit Dingsleben so vieles verbinde. Es ist nicht nur seit fast 50 Jahren mein Heimatort, sondern auch ein ganz besonderes Zuhause. Ich mag das Fachwerk, die Traditionen, den Dialekt, die Lage abseits der Hauptstraßen, die himmlische Ruhe in der Nacht, die herrliche Natur, die vielen kulturellen Möglichkeiten ringsherum und die Lage in einer geschichtsträchtigen Region, wo es auch heute noch für mich Unbekanntes zu entdecken gibt. Und wer Lust auf die große weite Welt hat, kann von hier aus in jede Ecke der Welt starten, sie erkunden und wieder nach Hause zurück kehren. Wer auf dem Dorf lebt, kann beides, City und Landleben, umgekehrt funktioniert es meistens nicht so gut. Außerdem ist man per Internet sowieso immer mit der Welt verbunden.
Dingsleben ist für mich Heimatort, Kraftort, Rückzugsort und Wohnort und berührt immer wieder mein Herz. Heute hört man ja so oft, dass Heimat da ist, wo die Familie ist, dass der Ort austauschbar wäre. Dem kann ich so nicht zustimmen. Ich hatte in meinem Leben viele Vergleichsmöglichkeiten und bin gern unterwegs. Aber wenn man von einem Ausflug in andere Gefilde oder einfach nur jeden Tag von der Arbeit nach Hause kommt, geht einem spätestens beim Anblick der Gleichberge das Herz auf.
Dingsleben ist etwas ganz Besonderes und mein Buchtitel könnte lauten „Mein Herz schlägt ‚Dingsleben‘ “.
5. Zu welcher Jahreszeit sollten Gäste unser Dorf besuchen?
Nun, das kommt darauf an, welche Priorititäten sie haben, denn Dingsleben hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Wer gern feiert, sollte natürlich im August kommen, wenn Kirmes ist. Ansonsten ist es glaube ich im späten Frühjahr am schönsten, wenn alles blüht und grünt.
Der Rad- und Wanderweg auf den Spuren der Kelten kommt dann besonders zur Geltung. Kirche, Heimatstube und Brauerei mit Museum kann man besichtigen, Natur und Fachwerk genießen und ganz in der Nähe die Steinsburg, den Großen Gleichberg und das Steinsburgmuseum erkunden. Wunderbar weite Blicke in die Landschaft kann man rings um Dingsleben von vielen Standorten aus schweifen lassen. Vom höchsten Punkt des Obendorfer Weges sieht man bei gutem Wetter bis tief ins Heldburger und Coburger Land hinein mit den beiden Vesten am Horizont, geht man in die andere Richtung nach Obendorf, schaut man über das reizvolle Jüchsetal, um nur einige Beispiele zu nennen.
6. Was ist dein Lieblingsgetränk der Privatbrauerei Metzler?
Da ich seit einigen Jahren auf Alkohol verzichte, kann ich nur die alkoholfreien Getränke bewerten. In der Familie wird sehr gern das Pilsner getrunken, ich selber trinke am liebsten die Orangenlimonade.
7. Wenn du an Dingsleben denkst, welcher Song kommt dir zuerst in den Sinn?
Diese Frage ist für mich, was mich selber überrascht, eine Herausforderung.
Mir fällt erst mal gar nichts ein, dann denke ich an den Einmarsch zur Kirmes, den ich wohl immer mit der Dingslebener Kirmes, mit Feiern und Frohsinn in Verbindung bringen werde, obwohl er sicher auch woanders gespielt wird. Danach fällt mir spontan unsere Fussballerhymne ein, die wir immer mit Günther Meißner gesungen haben. Die trifft das Thema recht gut. Und wenn es nicht gerade ein Lied wäre, das auf so mancher Beerdigung gespielt wird, finde ich das Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ auch ganz passend, von den Strophen mit dem Bächlein mal abgesehen.
8. Welche Veranstaltung sollte es in Dingsleben unbedingt einmal geben?
Auf diese Frage kann ich nur eine nicht ganz ernst gemeinte Antwort geben. Wie wäre es mit einer Woodstock-Revival-Variante auf dem Sportplatz wie in Waffenrod? Aber dann müsste das halbe Dorf für ein Wochenende umziehen, sonst kommt keiner in den Schlaf.
Oder mit einem Blues-Abend auf dem Brunnenberg?
Spaß beiseite, es gab vor einigen Jahren mal den Versuch, den Saal im Wirtshaus mit Tanzabenden wieder zu beleben, das war nicht schlecht und hat mir gut gefallen. Mit Musik à la Brumby oder Route 66 und abgesehen davon, ob es überhaupt machbar wäre, könnte ich mir das durchaus vorstellen.
9. Mit wem aus Dingsleben würdest gerne mal (wieder) einen Kaffee oder Tee trinken?
Mit Conny und Jörg würde ich gern mal wieder ein Schwätzchen halten und einen Tee oder Kaffee trinken, die beiden habe ich mangels Gelegenheit schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen. Vielleicht ergibt sich ja dieses Jahr bei diversen Feierlichkeiten und Aktionen zum Jubiläum die Gelegenheit.
10. Wie stellst du dir unser Dorf in 30 Jahren vor?
Ich hoffe sehr, dass sich unser Dorf im positiven Sinne weiter entwickelt, dass wir auf dem gleichen Einwohner-Level bleiben oder wieder mehr werden. Ich wünsche mir, dass alte Traditionen weiterhin bewahrt werden, dass die Dingslebener aber auch neugierig bleiben und sich für das Leben und die große weite Welt in allen Facetten interessiert zeigen. Man kann beides gut kombinieren. Wünschen würde ich mir zum Beispiel, dass unsere fränkisch-thüringischen Wurzeln und Eigenheiten bewahrt werden, die dieses Fleckchen Erde so einzigartig und liebenswert machen. Dazu gehört, dass das fachwerkgeprägte Dorfbild bestehen bleibt und dass zum Beispiel unser Dialekt bewahrt wird, der bereits zu verschwinden droht. Auf der anderen Seite würde ich mich freuen, wenn die Segnungen der Moderne das Leben positiv erleichtern und das Zusammenleben nicht zerstören. Dass Internet, KI & Co. und alle fleißigen technischen Helferlein uns nicht das Selberdenken und Selbermachen abgewöhnen.
Freuen würde es mich, wenn wir auch in 30 Jahren, und die sind schneller rum als man denkt, unsere schöne Natur und Umgebung so genießen können wie jetzt. Und dass es wieder friedlicher wird auf unserer Welt, was sich ja nur positiv auf unser Dörfchen auswirken kann.
11. Was zeigt dein Lieblingshandyfoto von Dingsleben?
Leider habe ich so viele Lieblingsfotos, dass ich mich kaum entscheiden kann. Ich habe eins herausgesucht, das 2021 auf der Steinsburg entstanden ist und etwa Richtung Dingsleben zeigt.

PS: Anlässlich unseres Festjahres zum 1225-Dorfjubiläum findet ihr in diesem Jahr zu jeder "Neuigkeit am Dienstag" einen kleinen Fakt aus unserer Dorfchronik. Mehr Infos zur Dorfgeschichte und zum Festjahr findet ihr hier.



























































































































